Zukunft der Versorgung – Wirtschaftliche Chancen der Sektorüberwindung

5. Oktober 2026 | 16:00 – 17:30 Uhr

mit Prof. Dr. Armin Grau MdB (Bündnis 90/Die Grünen) und Antonia von Stauffenberg (Geschäftsführerin der Asklepios Klinik Lich GmbH)

Das deutsche Gesundheitswesen steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, steigende Gesundheitsausgaben und zunehmende Versorgungsbedarfe stellen alle Akteurinnen und Akteure vor große Herausforderungen. Gleichzeitig eröffnen medizinische Innovationen und neue Versorgungsmodelle die Chance, die traditionelle Trennung zwischen ambulanter, stationärer und pflegerischer Versorgung zu überwinden und Patient:innenpfade effizienter zu gestalten. Darum wollen wir mit unseren Mitgliedern über wirtschaftliche Chancen der Sektorüberwindung diskutieren.

Zur Veranstaltung freuen wir uns auf Impulse von:

Folgende Fragen werden wir unter anderem beleuchten:

Hinweis: Die Veranstaltung ist nicht öffentlich und unseren Mitgliedern vorbehalten. Eine Teilnahme von Nichtmitgliedern ist im Einzelfall jedoch möglich. Wenden Sie sich dazu gerne per E-Mail an uns!

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22.09.2023
Digitalisierung der Verwaltung
Die Digitalisierung der Verwaltung ist ein entscheidender Faktor für eine moderne und leistungsfähige Regierungsführung. Deutschland hinkt bei diesem Kraftakt immer noch deutlich hinterher und landete 2022 im EU-Vergleich an 18. Stelle – und somit deutlich unter dem EU-Durchschnitt. Daher braucht es nun neue Impulse für eine zügige Umsetzung in die Praxis, gute Konzepte liegen vor und sind diskutiert. Wie können die Rahmenbedingungen für eine zügige Verwaltungsdigitalisierung verbessert werden? Gemeinsam mit Maik Außendorf MdB, Sprecher für Digitalpolitik der Grünen Bundestagsfraktion, sowie Dr. Eva Sonnenmoser, Referentin InnoLab_bw bei Staatsministerium Baden-Württemberg, Dr. Martin Hagen, Staatsrat für Haushalt, Personal und IT beim Senator für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen haben Teilnehmer:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über die Digitalisierung der Verwaltung diskutiert. Die Digitalisierung hat das Potenzial, die Verwaltung in Deutschland effizienter und benutzerfreundlicher zu gestalten. Allerdings steht Deutschland hier vor Herausforderungen, da die aktuelle Ausstattung der Verwaltung den Anforderungen und Möglichkeiten der Digitalisierung nicht gewachsen ist. Um diese Herausforderungen zu bewältigen werden effizientere Prozesse benötigt, denn die Digitalisierung der Verwaltung erfordert einen grundlegenden Wandel in den Abläufen: Modernisierung sollte nicht nur bedeuten, bestehende Prozesse digital abzubilden, sondern sie auch zu überdenken und zu optimieren. Maik Außendorf MdB wies auf die Ziele einer digitalen Verwaltung hin: „Mit OZG 2.0 setzten wir den Rahmen einer zeitgemäßen und effizienten Verwaltung für unsere Städte und Gemeinden. Diese Weiterentwicklung ebnet den Weg für unsere Vision einer öffentlichen Cloud, in der Kommunen nahtlos auf wichtige Serviceleistungen zugreifen können und wir letztlich Alle davon profitieren.“ Dr. Martin Hagen brachte unter anderem eine Umstrukturierung der Verwaltung ein: „„Die öffentliche Verwaltung braucht ein neues Geschäftsmodell: Wir sollten Leistungen dann und dort bereitstellen, wenn sie gebraucht werden, und nicht auf Anträge warten. Dabei muss die Digitalisierung als Mittel angesehen werden, um Prozesse grundlegend zu hinterfragen und zu verbessern, und nicht als Selbstzweck. Die Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen bei diesem enormen Transformationsprozess muss dafür weiter ausgebaut werden – es sind viele Akteur:innen beteiligt, die alle synchronisiert werden müssen.“ Des Weiteren sollte das Hauptziel der Digitalisierung in der Verwaltung darin bestehen, das Leben der Bürger:innen zu vereinfachen. Dies kann durch die Bereitstellung benutzerfreundlicher Online-Dienste, den Abbau von Bürokratie und die Beschleunigung von Verwaltungsprozessen erreicht werden. Eine schnelle Umsetzung kann durch die Förderung von Open Source Software die Kosten senken und die Transparenz erhöhen. Die Einrichtung einer Koordinierungsstelle für EfA-Lösungen („Eine für Alle“), vor allem auf kommunaler und Landesebene, sowie die Schaffung eines Austauschs für Entwicklerinnen und Entwickler können die Umsetzung erleichtern. Wichtig ist, dass die Standards so gestaltet sind, dass regionale Anpassungen möglich sind.  
Innovation, Digitalisierung und Technologie
28.11.2023
Fachforum Kreislaufwirtschaft: Arbeitsgruppensitzung
Anschließend an unser Fachforum am 23.Oktober mit dem Titel “Die neuen nationalen und europäischen Regelungen zu Verpackungen und Verpackungsentsorgung” möchten wir gerne die Diskussion zu einigen Themen fortsetzten. Im Rahmen dieser GWD-internen Arbeitsgruppensitzungmöchten wir beispielsweise unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Massenbilanzierung erörtern. Zudem können Sie im Anmeldeformularweitere von Ihnen gewünschte Themen angeben. Darüber hinaus möchten wir gerne das GWD-Standpunktpapier “Verpackungen-Vom Abfall zum Mehrwert” finalisieren, um es an die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, Dr. Bettina Hoffmann MdB zu übergeben
23.09.2026
Gesunde Ernährung fördern: zwischen Transparenz, Eigenverantwortung und Lenkungsinstrumenten
Eine gesunde und nachhaltige Ernährung ist ein wichtiger Baustein für die Prävention ernährungsbedingter Erkrankungen, senkt volkswirtschaftliche Kosten und kann zugleich positive Wirkungen auf die Umwelt haben. Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag dazu bekannt, insbesondere die Ernährung von Kindern und Jugendlichen zu verbessern und die Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie umzusetzen. Für die Förderung gesunder Ernährungsentscheidungen stehen unterschiedliche politische Instrumente zur Verfügung – von Lebensmittelkennzeichnungen und Informationsangeboten über Standards für die Gemeinschaftsverpflegung bis hin zu fiskalischen Anreizen. Welche Ansätze sind wirksam? Wie können Transparenz und Verbraucherorientierung gestärkt werden? Und welche Rolle können Politik und Unternehmen dabei gemeinsam übernehmen? Wir freuen uns auf den Austausch mit: Dr. Zoe Mayer MdB, Sprecherin für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat und Tierschutzbeauftragte der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Dr. Sarah Forberger, Senior Researcher Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie Hinweis: Die Veranstaltung ist nicht öffentlich und unseren Mitgliedern vorbehalten. Eine Teilnahme von Nichtmitgliedern ist im Einzelfall jedoch möglich. Wenden Sie sich dazu gerne per E-Mail an uns!
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit