Zukunft der dualen Ausbildung im Mittelstand

25. Juni 2026 | 14:30 – 16:00 Uhr

Dr. Anja Reinalter MdB & Deutscher Mittelstands-Bund (DMB) e.V.

Deutschland fehlen Fachkräfte in nahezu allen Branchen, und der demografische Wandel verschärft die Lage zusehends. Betriebe, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, spüren diesen Mangel im Alltag: Offene Stellen bleiben unbesetzt, Aufträge können nicht angenommen werden, Wachstum wird gebremst. Gleichzeitig verändert die Digitalisierung die Anforderungen an Berufsbilder in einem Tempo, das Unternehmen gleichermaßen vor neue Fragen stellt.

Zusammen mit dem Deutschen Mittelstands-Bund (DMB) e.V., der 34.000 kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland vertritt, laden wir unsere Mitglieder zum Austausch über die Zukunft der dualen Ausbildung im Mittelstand ein.

Gemeinsam mit einer Delegation von DMB-Mitgliedern und Dr. Anja Reinalter MdB, Sprecherin für Bildung sowie Parlamentarische Geschäftsführerin im Vorstand der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen möchten wir u.a. folgenden Fragen in einem offenen Austausch nachgehen:

In die Diskussion am 25. Juni in Berlin sollen auch die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des DMB zur Zukunft der Ausbildung im Mittelstand einfließen.

Bitte beachten Sie, dass sich diese Veranstaltung ausdrücklich an Personen aus Unternehmen richtet, die im Mittelstand aktiv sind oder sich unmittelbar mit den wirtschaftlichen und politischen Fragestellungen des Mittelstands befassen.

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07.12.2022
Ad-hoc Meeting zum Thema Industriestrompreise
Vor dem Hintergrund der zu erwartenden Änderungen zur Abfederung der hohen Energiepreise kamen die Vertreterinnen vor allem der Energieintensiven Industrien zu einem kurzfristig anberaumten Gespräch „Energiepreise“ zusammen. Dabei haben die Vertreter:innen der Unternehmen alarmierende Bewertungen bezüglich weiterer Investitionen und Projekte und zum Teil auch unternehmerischer Tätigkeit in Deutschland vorgetragen. Die fehlende Berechenbarkeit der Rahmenbedingungen über die kurzfristigen Belastungen hinaus führe zu nicht umkehrbaren Entscheidungen einer Stornierung von Projekten und zur Verlagerung von Wertschöpfung in andere Länder.  Da auch nach Bewertung des GWD über die üblichen Gesprächskanäle der Verbände offensichtlich bislang kein fruchtbarer und ergebnisorientierter Dialog mit den Regierungsstellen geführt werden konnte, hat der GWD in einem Anschreiben an Minister Robert Habeck um eine direkten Gesprächskontakt mit den kürzlich erst neu formierten Fachabteilungen des BMWK gebeten.
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
16.08.2022
Fachforum Altersvorsorge
Im Rahmen eines Arbeitsfrühstücks wurde die Zukunft der Altersvorsorge in Deutschland beleuchtet und Impulse für eine Neuausrichtung gegeben. Denn der demographische Wandel stellt Deutschland bei der Altersvorsorge vor massive Herausforderungen. Diese haben wir gemeinsam mit Dr. Elmar Dönnebrink, Leiter des Referats „Tragfähigkeit, Alterssicherung und Demografie“ im Bundesministerium der Finanzen, sowie Julia Schäfer, Mitarbeiterin im Bundestagsbüro von Stefan Schmidt MdB, besprochen. Thema war auch der steigende Trend, der sich besonders bei jungen Menschen abzeichnet: Sie nutzen vermehrt Anlagemöglichkeiten wie börsengehandelte Indexfonds, die es ihnen ermöglichen, relativ unkompliziert, günstig und breit gestreut in Aktien zu investieren. Jens Döbbelin, Public Affairs Manager der DKB | Deutsche Kreditbank AG, hat diese Trendwende wie folgt beschrieben: Jens Döbbelin, Public Affairs Manager bei DKB „Schon heute gibt es bei jungen Menschen einen Wandel bei der Altersvorsorge. Sie gehen immer weiter weg von klassischen Produkten wie zum Beispiel der Riester-Rente und hin zu Aktien, Fonds und ETF-Sparplänen, teilweise bewusst und explizit mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit. Diesen Trend sollte man durch eine staatliche Anerkennung und Förderung von langfristig angelegten Wertpapiersparplänen unterstützen und nutzen. Statt gefühlte Hürden oder neue, komplizierte Altersvorsorgeprodukte zu schaffen, gäbe es so weiteren Schwung für diesen leicht zugänglichen Weg der Altersvorsorge.“
05.03.2025
Nährwertkennzeichnung für den EU-Binnenmarkt: Wie ein Front-of-pack Labelling ausgestalten?
Wie sollte eine einheitliche Nährwert bzw. Lebensmittelkennzeichnung auf der Vorderseite von Lebensmitteln (Front-of-pack Labelling) für den europäischen Binnenmarkt ausgestaltet sein, um die EU-Ziele eines nachhaltigeren Konsumverhaltens und Stärkung der biologischen Landwirtschaft zu fördern und den Wettbewerb zu stärken? Welche Kriterien sollten dabei berücksichtigt werden? Im Rahmen der Clustersitzung Agrarwende und Ernährung zum Austausch sprechen wir darüber u.a. mit Martin Häusling MdEP, agrarpolitischen Sprecher der Fraktion Die Grünen/EFA im EU-Parlament. Nährwertkennzeichnungen auf Lebensmitteln in der EU sind durch die Lebensmittel-Informationsverordnung (1169/2011) geregelt. Die Verwendung zusätzlicher Angaben und freiwilliger Informationen ist möglich. Einzelne EU-Staaten, Institute und Vertreter des privaten Sektors haben insbesondere Labels auf der Vorderseite, wie den Nutri-Score oder den Reference Intake, vorangetrieben. Die Anwendung ist im EU-Binnenmarkt und zum Teil sogar innerhalb einzelner Staaten uneinheitlich. Gleichzeitig könnten einheitliche Kennzeichnungen deutschen Erzeugern, die oft besonders hohe Tierschutz- und Umweltstandards im Vergleich zu vielen anderen Ländern haben, helfen, am Markt besser zu bestehen.
Standortpolitik, Infrastruktur und Europa