Zukünftige Ausgestaltung der CO2-Bepreisung

30. September 2024

mit Felix Banaszak MdB und Dr. Michael Pahle

Zu Beginn nächsten Jahres wird der Preis für den Ausstoß einer Tonne CO2 in Deutschland auf 55 Euro steigen. Einerseits sind die Auswirkungen in der Wirtschaft dabei umfänglich, der Beitrag zum Klimaschutz durch die Einzahlung in den Klima- und Transformationsfonds andererseits zukunftsgerichtet.
In der Clustersitzung soll es um diverse Ansätze, wie Verwendungsmöglichkeiten der Einnahmen, Ausgleichsmöglichkeiten für Unternehmen oder die weitere technische Ausgestaltung der Bepreisung in Deutschland, gehen.
Aus der Politik freuen wir uns dabei auf einen Impuls und Beitrag zur Diskussion von Felix Banaszak MdB (B90/Die Grünen), u.a. Mitglied im Wirtschaftsausschuss. Einen wissenschaftlichen Input werden wir von Dr. Michael Pahle, Leiter der Arbeitsgruppe „Klima- und Energiepolitik“
am Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung, erhalten.

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28.01.2025
Bilanz Gesundheitspolitik: Wo stehen wir, wo wollen wir hin?
Welche Richtung für die deutsche Gesundheitspolitik? Bringen Sie Ihre Impulse ein im Dialog mit dem Fachpolitiker aus der grünen Bundestagsfraktion, dem gesundheitspolitischen Sprecher Janosch Dahmen. Er will mit Ihnen Bilanz ziehen: Was lief aus den verschiedenen Perspektiven gut, was sollte besser werden und gehört in der nächsten Bundesregierung auf den Tisch? Der Gesundheitssektor ist eine der wichtigen Branchen im Land, zugleich sind die Kosten des Gesundheitssystems natürlich ein relevanter Faktor der Lohnnebenkosten der gesamten Wirtschaft. Es gibt viel zu besprechen – von der Bewältigung demographischer Veränderungen bis zur Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung, von der Digitalisierung des Gesundheitswesens und dessen nachhaltiger Finanzierung.
Arbeitsmarkt und Demografie
07.03.2024
Deutschlands internationale Wasserstoffpartnerschaften
Im vergangenen Jahr hat der GWD im Rahmen des Fachforums Energie begonnen, über die zukünftige Wasserstoffinfrastruktur Deutschlands zu diskutieren. In Fortsetzung haben wir in dieser Veranstaltung vor allem in der Entstehungs- und Erarbeitungsphase eines Wasserstoff-Kernnetzes in Deutschland die (zukünftigen) internationalen Wasserstoffpartnerschaften Deutschlands in den Fokus gestellt. Dazu durften wir aus der Politik einen Impuls und Beitrag zur Diskussion von Till Mansmann MdB, Innovationsbeauftragter „Grüner Wasserstoff“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und entwicklungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion begrüßen. Innerhalb des Fachforums herrschte Einigkeit darüber, dass Wasserstoff zu einer tragenden Säule unserer Energieversorgung werden soll. Dazu benötigt es ausreichende Speicherkapazitäten, aber auch Importmöglichkeiten. Hier kommt dem Infrastrukturaufbau eine tragende Rolle zu. Beim Import von Wasserstoff wird ein Wettbewerb der Häfen entstehen, letztendlich werden bei der Einfuhr von sehr großen Mengen Wasserstoff in der Zukunft jedoch nahezu alle Häfen involviert sein: Zu den größten Abnehmern werden große Stahlunternehmen gehören, denn diese benötigen sehr viel Wasserstoff. Es muss demnach dafür gesorgt werden, dass auch kleine und mittelständische Unternehmenn eine Möglichkeit haben, Wasserstoff abzunehmen. Für Mansmann sollte die EU für die Versorgungssicherung richtungsweisend agieren: “Wir müssen die Wasserstoffinfrastruktur als europäisches Vorhaben begreifen, um die Versorgung langfristig zu sichern. Dafür muss die EU pragmatischer werden und nicht zu komplizierte Regelwerke vorgeben, um international richtungsweisend zu werden.” Zum GWD-Standpunkt: Wasserstoffinfrastruktur Zum Positionspapier CCS
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
14.12.2023
GreenCrunch Zukunftswerkstatt & Jubiläumsdinner
Am 14. Dezember feierten wir unser jährliches GreenCrunch-Dinner, in diesem Jahr besonders festlich, da wir unser fünfjähriges Bestehen begehen konnten! Aus diesem Anlass haben wir das Dinner um eine nachmittägliche Zukunftswerkstatt ergänzt, mit tollen Gästen und spannenden Diskussionen zu einigen unserer zentralen Themenfeldern. Folgende Workshops wurden durchgeführt: 1. Industrie im Wandel: Startups und Neugründungsinfrastruktur in Deutschland. Als Referentin begrüßten wir Melis Sekmen MdB, Obfrau im Wirtschaftsausschuss | Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen im Deutschen Bundestag. Moderation: Christian Forster, Leiter Programmentwicklung, Grüner Wirtschaftsdialog. 2. Klimapolitik und Energiewende: Hessen als Vorbild. Hier freuten wir uns über Kaya Kinkel MdL, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen im Hessischen Landtag | Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen.  Moderiert wurde dieser Workshop von Biggi Bender, ehemalige Abgeordnete der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen im Deutschen Bundestag 3. Die Rolle der deutschen und europäischen Außenpolitik: Dynamisierung und Harmonisierung der europäischen Industrie im Krisenszenario. Einmal mehr hatten wir in diesem Workshop Philip Krämer MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss | Bündnis 90/Die Grünen zu Gast, der zu den aktuellen Herausforderungen im Bereich Security & Defense referierte und als Gesprächspartner für unsere Gäste zur Verfügung stand. Moderiert wurde der Slot von Marco Lotz, Senior Consultant – Public Sector Defence | Capgemini Invent und weiterhin als freier Mitarbeiter für den GWD für diesen Themenbereich tätig. 4. Paradigmenwechsel zu einem regenerativen Kreislaufwirtschaftssystem: Deutschlands Umsetzung der europäischen Umwelt- und Verpackungsgesetze. Wie schon in unserem Beitrag vom Freitag berichtet hatten wir zu diesem Thema Dr. Bettina Hoffmann, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) als Impulsgeberin und Dialogpartnerin zu Gast und konnten in diesem Zusammenhang auch das aktuellen Positionspapier des GWD überreichen. Beim folgenden festlichen Teil des Tages mit Sektempfang und anschließendem Dinner freuten wir uns über eine Dinner-Speech von Dr. Nicole Dreyer-Langlet, Mitglied der Geschäftsführung und Vizepräsidentin Forschung & Technologie der Airbus Operations GmbH.