Zukünftige Ausgestaltung der CO2-Bepreisung

30. September 2024

mit Felix Banaszak MdB und Dr. Michael Pahle

Zu Beginn nächsten Jahres wird der Preis für den Ausstoß einer Tonne CO2 in Deutschland auf 55 Euro steigen. Einerseits sind die Auswirkungen in der Wirtschaft dabei umfänglich, der Beitrag zum Klimaschutz durch die Einzahlung in den Klima- und Transformationsfonds andererseits zukunftsgerichtet.
In der Clustersitzung soll es um diverse Ansätze, wie Verwendungsmöglichkeiten der Einnahmen, Ausgleichsmöglichkeiten für Unternehmen oder die weitere technische Ausgestaltung der Bepreisung in Deutschland, gehen.
Aus der Politik freuen wir uns dabei auf einen Impuls und Beitrag zur Diskussion von Felix Banaszak MdB (B90/Die Grünen), u.a. Mitglied im Wirtschaftsausschuss. Einen wissenschaftlichen Input werden wir von Dr. Michael Pahle, Leiter der Arbeitsgruppe „Klima- und Energiepolitik“
am Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung, erhalten.

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24.01.2023
Regionalforum NRW: CO2 freies NRW – Strategien für Wasserstoff und CCU/CCS
Wie kann Nordrhein-Westfalen CO2-neutral werden? Und welche Rolle spielen dabei Wasserstoff und CCU/CCS? Zu diesen Fragen sowie dem künftigen Wasserstofftransport entlang der Rheinschiene kamen Mona Neubaur MdL, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie, sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen und Vertreter:innen von Unternehmen verschiedener Branchen am Dienstag den 24. Januar ins Gespräch.  Dabei kamen verschiedene Stimmen aus Wirtschaft und Politik zu Wort. Beginnend wurde die Pandemie und Wirtschaftskrise als Digitalisierungstreiber hervorgehoben und die Bedeutung von erneuerbaren Energien in der Transformation betont. Anschließend wurde die Relevanz diversifizierter Importstrategien unterstrichen, um einseitige Abhängigkeiten zu vermeiden.  Während ihres Impulsbeitrags ging Neubaur auf NRW als Industrie- und Wirtschaftsstandort mit vielen mittelständischen Unternehmen ein. Gerade die große Transformation stellt NRW als Produktionsstandort für Stahl vor viele Herausforderungen, sodass nun ein schneller Umbau zu einer sicheren und nachhaltigen Energieversorgung, also eine “grüne Modernisierung” bevorsteht. Dies kann vor allem mit grünem Wasserstoff gelingen, mit Unterstützung von CCS, bei unvermeidbaren Emissionen: „Der massive Ausbau der erneuerbaren Energien und ein verantwortungsvoller Umgang mit unvermeidbaren CO2-Emissionen sind die Eckpfeiler für die klimaneutrale Transformation des Industriestrandortes Nordrhein-Westfalen. Auch wenn uns dafür nur etwas mehr als 20 Jahre Zeit bleiben, blicke ich mit Zuversicht in die Zukunft: Der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft nimmt Fahrt auf, die Unternehmen im Land unterstützen die Transformation, nutzen ihre starken Netzwerke und strukturieren ihre Prozesse für die Kreislaufwirtschaft um. Alle haben das Ziel im Blick und arbeiten gemeinsam daran, dass Nordrhein-Westfalen die erste klimaneutrale Industrieregion Europas wird.“  Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende, Westenergie AG: „GreenClusterNRW: Der energiewirtschaftliche Strukturwandel bietet die Chance, unser Bundesland als Vorreiter für die Wasserstoffwirtschaft zu etablieren – ein Schlüsselelement für mehr Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Mit starken Infrastrukturen und einer hohen Dichte an Industrie und Mittelstand verfügt NRW dabei bereits über sehr gute Voraussetzungen. Jetzt gilt es, alle Akteure vor Ort zu einem innovativen H2-Ökosystem zusammenzuführen – für ein starkes Miteinander.“  
Klimaneutralität, Energiewende und IndustriepolitikRegionalforen
16.12.2025
Pharmastandort Deutschland: Wie gelingt der Aufbruch in eine wettbewerbsfähige und innovative Zukunft?
Deutschland steht als einer der führenden Pharmastandorte Europas vor großen Chancen – aber auch vor erheblichen Herausforderungen. Wie können wir Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken? Welche Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, damit Forschung, Produktion und Digitalisierung optimal zusammenwirken? Und was braucht es, um den Standort auch in Zukunft attraktiv für Investitionen und Talente zu halten? Diskutieren Sie mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Politik über aktuelle Entwicklungen, regulatorische Hürden, den Fachkräftemangel und die Bedeutung von Digitalisierung und Innovation für die Branche. Wir freuen uns auf Impulse von Paula Piechotta MdB sowie Sebastian Wachtarz, Director Government Affairs bei AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG.
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
29.11.2022
Fachforum Ernährungswirtschaft
Auf der abschließenden Veranstaltung der Reihe „Transformation der Lebensmittelwertschöpfungskette: transparent, nachhaltig, versorgungssicher“ durften wir erneut die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Ophelia Nick MdB, sowie Dr. Anne-Monika Spallek MdB, Mitglied des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft im Deutscher Bundestag, beide von Bündnis 90/Die Grünen, begrüßen. Durch die Veranstaltung leitete GWD-Vorstandsmitglied Roland Schüren. Im Zentrum dieses Forums stand der Entwurf des Scoping Papers mit dem Titel „Transformation der Lebensmittelwertschöpfungskette – transparent, nachhaltig, versorgungssicher“, das im Rahmen der ersten beiden Veranstaltungen durch Prof. Dr.  Achim Spiller, Dr. Anke Zühlsdorf und Dr. Sarah Iweala erarbeitet wurde. Im Rahmen der Veranstaltung wurden weitere Diskussionsbeiträge und Bewertungen der Handlungsempfehlungen für das Scoping-Papier besprochen; das Papier wird nun im weiteren Verlauf unserer Aktivitäten relevanten Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und der Wissenschaft zur Verfügung gestellt.