Strategische Leitlinien in der Beschaffung und Versorgungssicherheit der Bundeswehr

17. März 2022

Das Fachforum „Security and Defence“ des Grünen Wirtschaftsdialogs bringt seit August 2020 Stakeholder aus Politik und Industrie an einen Tisch, um wirtschaftliche Herausforderungen in der deutschen
Sicherheitsarchitektur zu identifizieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

In der Themenfeld-Session am 17. März wurden unter anderem die Finanzplanung der Bundesregierung und eine Reform des Beschaffungswesens diskutiert.

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03.04.2023
GWD-Salon mit Prof. Dr. Johan Rockström
Am 3. April durften wir Prof. Dr. Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, im GWD-Salon Unter den Linden begrüßen. Bekannt wurde der Schwede mit seinem Konzept der „Planetary Boundaries“, das inzwischen zu einem Standardwerk der Nachhaltigkeitswissenschaften geworden ist. Im Rahmen des Salons zum Thema „Planetare Grenzen, nachhaltige Wirtschaft und resiliente Standorte“, erläuterte Rockström, warum die 1,5 Grad-Grenze so essentiell ist und welche Maßnahmen dringend umgesetzt werden müssen, um diese Grenze zu halten. Dabei betonte er insbesondere die Vorbildfunktion von Deutschland im globalen Kampf gegen den Klimawandel. Weitere Impulse für die Diskussion lieferten GWD-Vorständin und Bauunternehmerin Annette Hering sowie Dr. Andreas Gruber, Chief Sustainability Officer der DKB. An dieser Stelle gratulieren wir Herrn Prof. Rockström herzlich zum TIME-Titel “100 most influential people in the world 2023”, der ihm für sein Engagement in der wissenschaftlichen Aufklärungsarbeit verliehen wurde: “His work is crucial to understanding the interconnected crises facing our planet and is shaping the path forward, guiding leaders on how to turn complex science into clear, quantifiable actions.” >> Zum TIME 100 Profil von Prof. Dr. Rockstöm <<
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
27.07.2023
Regionalforum Bayern
Beim Austausch mit Katharina Schulze MdL, Spitzenkandidatin der Grünen für die Landtagswahl in Bayern, in den Räumlichkeiten der Messe München ging es um die drängendsten wirtschaftspolitischen Fragen in Bayern und Deutschland. Diskutiert wurden u.a. konkrete Fragen der regionalen Energiewende, der Ausbau des ÖPNV in ländlichen Gebieten und die Hürden im Bereich der Digitalisierung und der Erwerbsmigration. Unabhängig von den spezifischen Herausforderungen, die es aktuell in Bayern und Deutschland zu meistern gilt, herrschte in der Runde Einigkeit darüber, dass es an einem positiven Gesamtnarrativ für den Standort fehlt, das Mut und Lust macht auf die Zukunft. Es sei unter anderem dieses Vakuum, das den populistischen Parteien gegenwärtig in die Hände spielt. Und es sei die Aufgabe der Regierung, hier eine Vision zu entwickeln und die konsequente Führung auf dem Weg dorthin zu übernehmen. Katharina Schulze MdL zeigt Lösungskonzepte für die Bewältigung dieser Herausforderungen auf: “In unserer Zeit der multiplen Krisen gibt es keine einfachen Antworten. Die nächsten Jahre werden eine Herausforderung für uns alle. Was wir uns dabei nicht leisten können, sind weitere fünf Jahre Stillstand in Bayern. Vor allem bei der Energiewende, beim Arbeitskräftemangel und der Digitalisierung müssen wir einen Sprint hinlegen, um Verschlepptes aufzuholen! Die Basis für diesen Sprint, und damit für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort, ist eine starke Demokratie.”   Fotos: Chris Eberhardt
Regionalforen
12.11.2025
Zwischen Klimazielen und Wettbewerbsfähigkeit: die Zukunft des EU-Emissionshandels ETS 1
Der Emissionshandel für die Energiewirtschaft und energieintensive Industrie (EU-ETS 1) hat seit seiner Einführung 2005 maßgeblich dazu beigetragen, die CO₂-Emissionen in der EU zu senken – um mehr als die Hälfte. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen derzeit unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Mit Blick auf künftig steigende Kosten im EU-ETS 1 und die zunehmende Einschränkung der kostenlosen Zuteilung wächst vor allem in der energieintensiven Industrie die Sorge um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und des Standorts Deutschland. Wie lassen sich Klimaschutzziele und ein wirtschaftlich wettbewerbsfähiges Umfeld in Einklang bringen? Welche Rolle kann der EU-ETS 1 dabei künftig spielen? – Dazu werden wir mit Dr. Felix Matthes, Forschungskoordinator Energie- und Klimapolitik, Abteilung Energie & Klimaschutz am Öko-Institut, in den Austausch treten.
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik