Strategieforum Innovationsstandort Deutschland in der Zeitenwende

16. Februar 2023

Gemeinsam mit Dr. Anna Christmann MdB, Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt und Beauftragte für Digitalwirtschaft & Start-ups, und Stephanie Schuhknecht MdL, Sprecherin für Start-ups der bayrischen Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, diskutierten Wirtschaftsvertreter:innen über die notwendigen Rahmenbedingungen, um den Standort Deutschland für Unternehmensgründer:innen attraktiv zu machen. Digitalisierung, konkret Datennutzung, -sicherheit und -verfügbarkeit, Beteiligungskapital und Venture-Capital sowie die globalen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die deutsche und europäische Start-up-Landschaft waren einige zentrale Themen.

Dr. Anna Christmann MdB Bündnis 90/Die Grünen, Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt und Beauftragte für Digitalwirtschaft & Start-ups: „Die Bundesregierung arbeitet intensiv daran, ideale Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen zu schaffen, denn Start-ups sind elementar für die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit und die Transformation unserer Wirtschaft. Insbesondere der Deep-Tech-Bereich bietet ein hohes Potenzial, um mittels innovativer Technologien den Klimawandel zu bekämpfen. Mit dem DeepTech & Climate Fonds (DTCF) wollen wir durch öffentliche Mittel gezielt in das Wachstum von Zukunftstechnologien investieren, als Ankerinvestor private Investitionen hebeln und den Innovationsstandort Deutschland im globalen Wettbewerb nachhaltig stärken.“

Weitere Veranstaltungen

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22.06.2021
Gestaltung des Pharma- und Biotechnologiestandortes Deutschland in Europa
Am 22. Juni haben sich ​Spitzenvertreter:innen der Pharmaindustrie und Biotechnologie mit Grünen Politiker:innen ​von Landes-, Bundes- und EU-Ebene in einem ersten Dialog zu den Standortvorteilen und -schwierigkeiten in Deutschland und Europa ausgetauscht. Begleitende Leitfragen bei der Veranstaltung waren: Wie schaffen wir es, in Zukunft der Pharma- und Biotechnologiebranche einen höheren Wert beizumessen, welche Erfahrungen können wir aus der Pandemie ziehen und welche Grundvoraussetzungen sollten für einen innovationsfreundlichen Entwicklungsraum in Deutschland und Europa geschaffen werden? Wo liegt die soziale Verantwortung der Pharmabranche und sollte diese durch die Aufhebung des Patentschutzes kontrolliert werden? Wie bekommen wir alle Ressorts zielbringend an einen Tisch, um Zulassungsverfahren zu beschleunigen und Hürden sukzessive abzubauen? Weitere Informationen im Newsletter 07/2021.
28.11.2022
Fachforum Altersvorsorge: Die Weiterentwicklung des Drei-Säulen-Systems der Alterssicherung – mit Markus Kurth MdB
Das Fachforum Altersvorsorge hat sich der Zukunft und Weiterentwicklung des Alterssicherungssystems in Deutschland verschrieben, welches sich aufgrund des demografischen Wandels mit grundlegenden Herausforderungen konfrontiert sieht. Auf der hybriden Sitzung wurden konkrete Handlungsempfehlungen für eine Reform der Altersvorsorge diskutiert, insbesondere, auf welche Weise ein Ausbau der privaten Rentenversicherung zum Erhalt des Lebensstandards im Rentenalter beitragen kann. Moderiert wurde die Veranstaltung von Sebastian Frevel. Dr. Karin Becker, Managementberaterin Wirtschaft, R+V Allgemeine Versicherung, ging in der Diskussion auf die Hindernisse ein, welche auf die betriebliche AV aktuell und zukünftig zukommen: „Die Rentenpolitik muss im Kontext des realen Arbeitsmarktes gesehen werden. Das aktuelle System der betrieblichen Altersvorsorge geht von Erwerbsbiographien aus, die es so künftig kaum noch geben wird. Außerdem braucht es valide Alternativen für jene Personen, die sich nicht in einem Beschäftigungsverhältnis befinden.“ Markus Kurth MdB, Mitglied des Haushaltsausschusses sowie des Ausschusses für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags, betonte, dass der Aspekt der Nachhaltigkeit bei der Reform der Alterssicherung berücksichtigt werden muss: „Es ist aus grüner Sicht irritierend, dass im Rahmen der durch das BMF eingesetzten „Fokusgruppe private Altersvorsorge“, welche zur Aufgabe hat, die Möglichkeit eines öffentlich verwalteten Fonds zu prüfen, keine Prüfung nachhaltiger Anlagekriterien vorgesehen ist.“
24.09.2025
Workshop: „Circular Shift“ Wirtschaften im Kreislauf, Ressourcen im Blick: Weichenstellungen für mehr Business Cases der Circular Economy
Wie machen wir die Kreislaufwirtschaft zum Treiber für Wachstum und Resilienz? Für einen Austausch darüber und Handlungsempfehlungen aus der Praxis an die Politik laden wir Sie herzlich zum Workshop „Circular Shift – Wirtschaften im Kreislauf, Ressourcen im Blick“ der Wirtschaftsvereinigung der Grünen ins Circular Valley nach Wuppertal ein. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, als Speakerin für einen Austausch sowie Dr. Christian Untrieser MdL, Sprecher der CDU-Fraktion für Wirtschaft, Industrie und Klimaschutz und André Stinka MdL, Sprecher der SPD-Fraktion für Wirtschaft, Industrie und Klimaschutz gewinnen konnten. Bei der Veranstaltung diskutieren Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung der Grünen aus dem Kompetenzcluster Rohstoffe und Kreislaufwirtschaft, regionale Unternehmen, Start-ups sowie politische Vertreter:innen gemeinsam konkrete Ansätze für mehr Kreislaufwirtschaft und Ressourcensicherheit.
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit