Strategieforum Innovationsstandort Deutschland in der Zeitenwende

16. Februar 2023

Gemeinsam mit Dr. Anna Christmann MdB, Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt und Beauftragte für Digitalwirtschaft & Start-ups, und Stephanie Schuhknecht MdL, Sprecherin für Start-ups der bayrischen Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, diskutierten Wirtschaftsvertreter:innen über die notwendigen Rahmenbedingungen, um den Standort Deutschland für Unternehmensgründer:innen attraktiv zu machen. Digitalisierung, konkret Datennutzung, -sicherheit und -verfügbarkeit, Beteiligungskapital und Venture-Capital sowie die globalen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die deutsche und europäische Start-up-Landschaft waren einige zentrale Themen.

Dr. Anna Christmann MdB Bündnis 90/Die Grünen, Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt und Beauftragte für Digitalwirtschaft & Start-ups: „Die Bundesregierung arbeitet intensiv daran, ideale Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen zu schaffen, denn Start-ups sind elementar für die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit und die Transformation unserer Wirtschaft. Insbesondere der Deep-Tech-Bereich bietet ein hohes Potenzial, um mittels innovativer Technologien den Klimawandel zu bekämpfen. Mit dem DeepTech & Climate Fonds (DTCF) wollen wir durch öffentliche Mittel gezielt in das Wachstum von Zukunftstechnologien investieren, als Ankerinvestor private Investitionen hebeln und den Innovationsstandort Deutschland im globalen Wettbewerb nachhaltig stärken.“

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12.03.2024
Eine Stunde zur Geschäftslage deutscher Unternehmen in China und Einordnung dieser in grüne Außenwirtschaftspolitik
Die aktuellen Einschätzungen der Bundesregierung, die China in ihrer Chinastrategie sowohl als Partner, Wettbewerber als auch als systemischen Rivalen betrachtet, prägen maßgeblich die Geschäftsbeziehungen zwischen beiden Ländern. Gleichzeitig schlägt die Bundesregierung ein „De-Risking“ der Handelsbeziehungen vor. Wie deutsche Unternehmen auf dieses Spannungsfeld reagieren und was für Maßnahmen sie im Zuge eines De-Risking bereits vornehmen, möchten wir in diesem Austausch diskutieren. Anhand der Ergebnisse der Geschäftsklimaumfrage der AHK wird die aktuelle Stimmungslage deutscher Unternehmen in China diskutiert und was sich daraus für grüne (Außenwirtschafts-) politik ableiten lässt.
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
06.11.2024
Europa zwischen den Mächten: Strategien in einer neuen Weltordnung
Was bedeutet Donald Trump für die deutsche Wirtschaft? Eigenständiger werden – so das Fazit in unserer Einordnung der US-Wahl. Mit Franziska Brantner, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Max Müller, Leiter Public Affairs Deutschland & EU bei Bayer, Simone Menne Präsidentin der American Chamber of Commerce in Germany, und Jürgen Kerner, Vorstandsmitglied der IG Metall haben unsere Mitglieder und Gäste nur Stunden nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses die Veränderungen im Welthandel und in der internationalen Ordnung analysiert und darüber diskutiert, worauf sich Deutschland und die EU einstellen sollten. Die Debatte leitete Volker Ratzmann, Vice President Corporate Public Affairs bei DHL und in der Wirtschaftsvereinigung Leiter des Kompetenzclusters Außenhandel sowie Vorstandsmitglied. Die Panelisten waren sich einig, dass Deutschland und Europa ihre Resilienz stärken müssen, um in einer zunehmend komplexen und auf Eigeninteressen fokussierten geopolitischen Landschaft bestehen zu können. Zentrale Themen waren die Energieunabhängigkeit, Investitionen in Forschung und Innovation sowie die Stärkung des europäischen Binnenmarkts. Besonders betont wurde die Notwendigkeit, sich auf Kernkompetenzen zu konzentrieren und gleichzeitig die Abhängigkeit von einzelnen Märkten zu reduzieren. Die Diskussion machte deutlich, dass nur durch gemeinsames Handeln und gezielte Investitionen die Wettbewerbsfähigkeit Europas in einer sich wandelnden Weltwirtschaft gesichert werden kann.
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
16.08.2022
Fachforum Altersvorsorge
Im Rahmen eines Arbeitsfrühstücks wurde die Zukunft der Altersvorsorge in Deutschland beleuchtet und Impulse für eine Neuausrichtung gegeben. Denn der demographische Wandel stellt Deutschland bei der Altersvorsorge vor massive Herausforderungen. Diese haben wir gemeinsam mit Dr. Elmar Dönnebrink, Leiter des Referats „Tragfähigkeit, Alterssicherung und Demografie“ im Bundesministerium der Finanzen, sowie Julia Schäfer, Mitarbeiterin im Bundestagsbüro von Stefan Schmidt MdB, besprochen. Thema war auch der steigende Trend, der sich besonders bei jungen Menschen abzeichnet: Sie nutzen vermehrt Anlagemöglichkeiten wie börsengehandelte Indexfonds, die es ihnen ermöglichen, relativ unkompliziert, günstig und breit gestreut in Aktien zu investieren. Jens Döbbelin, Public Affairs Manager der DKB | Deutsche Kreditbank AG, hat diese Trendwende wie folgt beschrieben: Jens Döbbelin, Public Affairs Manager bei DKB „Schon heute gibt es bei jungen Menschen einen Wandel bei der Altersvorsorge. Sie gehen immer weiter weg von klassischen Produkten wie zum Beispiel der Riester-Rente und hin zu Aktien, Fonds und ETF-Sparplänen, teilweise bewusst und explizit mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit. Diesen Trend sollte man durch eine staatliche Anerkennung und Förderung von langfristig angelegten Wertpapiersparplänen unterstützen und nutzen. Statt gefühlte Hürden oder neue, komplizierte Altersvorsorgeprodukte zu schaffen, gäbe es so weiteren Schwung für diesen leicht zugänglichen Weg der Altersvorsorge.“