Standort Deutschland | Konferenz der Wirtschaftsvereinigung der Grünen

24. September 2024

mit hochkarätigen Gästen aus Politik und Wirtschaft

Wie mobilisieren wir Investitionen für die Transformation?  Was sind die Erfolgsfaktoren für 2030? Was brauchen Unternehmen heute, damit wir morgen beides sichern – Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Standort Deutschland Konferenz der Wirtschaftsvereinigung der Grünen.

Aus der Politik mit dem Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, der Fraktionsvorsitzenden sowie der finanzpolitischen Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, dem Finanzsenator der Freien Hansestadt Bremen, Staatssekretären aus Bund und Ländern, den grünen Parteivorsitzenden, und auch Gästen aus CDU und SPD. Aus der Wirtschaft mit zahlreichen C-Levels, unter anderem von Siemens, Salzgitter Stahl, Amundi, Allianz, Redstone, Amprion, RWE Renewables, Hager, ING-DiBa.

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07.05.2026
Payment-Souveränität für Europa
Auf Europas Pfad zu mehr Unabhängigkeit im europäischen Zahlungsverkehr soll der Digitale Euro eine große Rolle spielen. Der Weg zur Einführung ist aber noch weit. Technische Infrastruktur und politische Regelungen müssen geschaffen und Kompromisse in der EU ausgehandelt werden. Damit der Digitale Euro eine Erfolgsgeschichte werden kann, sind wirtschaftliche Perspektiven und eine für private Akteure sinnvolle Umsetzung essenziell. Welche Schritte müssen EU und Bundesregierung gehen, um gemeinsam mit der Wirtschaft einen sicheren, aber dennoch schnellen und pragmatischen Weg zum Digitalen Euro zu finden?  Diese und weitere Fragen werden wir gemeinsam mit Moritz Heuberger MdB, Mitglied Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung, Bündnis 90/Die Grünen, sowie weiteren Gästen im Rahmen unseres Fachforums Innovation, Digitalisierung und Technologie diskutieren.  Zu Beginn eröffnet Christian Schäfer, Head of Payments, Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V. (DSGV) die Diskussion mit einem inhaltlichen Impuls. Im Zentrum des Austauschs stehen unter anderem folgende Fragen:  Welche Rolle spielt eine europäische Infrastruktur für den digitalen Euro bei der Reduzierung von Abhängigkeiten?  Welche parlamentarischen Hürden gibt es bei der EU-Verordnung zum digitalen Euro, und wie kann der Bundestag eine bindende Rolle einnehmen?  Wie wirkt sich der Zeitplan der EZB auf die nationale Digital- und Finanzpolitik aus und wie kann die Wirtschaft unterstützen?  Wie muss die technische Infrastruktur aussehen, um Transparenz und Unabhängigkeit zu gewährleisten? 
Innovation, Digitalisierung und Technologie
24.01.2023
Regionalforum NRW: CO2 freies NRW – Strategien für Wasserstoff und CCU/CCS
Wie kann Nordrhein-Westfalen CO2-neutral werden? Und welche Rolle spielen dabei Wasserstoff und CCU/CCS? Zu diesen Fragen sowie dem künftigen Wasserstofftransport entlang der Rheinschiene kamen Mona Neubaur MdL, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie, sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen und Vertreter:innen von Unternehmen verschiedener Branchen am Dienstag den 24. Januar ins Gespräch.  Dabei kamen verschiedene Stimmen aus Wirtschaft und Politik zu Wort. Beginnend wurde die Pandemie und Wirtschaftskrise als Digitalisierungstreiber hervorgehoben und die Bedeutung von erneuerbaren Energien in der Transformation betont. Anschließend wurde die Relevanz diversifizierter Importstrategien unterstrichen, um einseitige Abhängigkeiten zu vermeiden.  Während ihres Impulsbeitrags ging Neubaur auf NRW als Industrie- und Wirtschaftsstandort mit vielen mittelständischen Unternehmen ein. Gerade die große Transformation stellt NRW als Produktionsstandort für Stahl vor viele Herausforderungen, sodass nun ein schneller Umbau zu einer sicheren und nachhaltigen Energieversorgung, also eine “grüne Modernisierung” bevorsteht. Dies kann vor allem mit grünem Wasserstoff gelingen, mit Unterstützung von CCS, bei unvermeidbaren Emissionen: „Der massive Ausbau der erneuerbaren Energien und ein verantwortungsvoller Umgang mit unvermeidbaren CO2-Emissionen sind die Eckpfeiler für die klimaneutrale Transformation des Industriestrandortes Nordrhein-Westfalen. Auch wenn uns dafür nur etwas mehr als 20 Jahre Zeit bleiben, blicke ich mit Zuversicht in die Zukunft: Der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft nimmt Fahrt auf, die Unternehmen im Land unterstützen die Transformation, nutzen ihre starken Netzwerke und strukturieren ihre Prozesse für die Kreislaufwirtschaft um. Alle haben das Ziel im Blick und arbeiten gemeinsam daran, dass Nordrhein-Westfalen die erste klimaneutrale Industrieregion Europas wird.“  Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende, Westenergie AG: „GreenClusterNRW: Der energiewirtschaftliche Strukturwandel bietet die Chance, unser Bundesland als Vorreiter für die Wasserstoffwirtschaft zu etablieren – ein Schlüsselelement für mehr Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Mit starken Infrastrukturen und einer hohen Dichte an Industrie und Mittelstand verfügt NRW dabei bereits über sehr gute Voraussetzungen. Jetzt gilt es, alle Akteure vor Ort zu einem innovativen H2-Ökosystem zusammenzuführen – für ein starkes Miteinander.“  
Klimaneutralität, Energiewende und IndustriepolitikRegionalforen
05.09.2023
LTT Umsetzungsstand der Nationalen Tourismusstrategie
Wie kann der ökologische Fußabdruck des Tourismus reduziert werden? Vor welchen Herausforderungen steht Deutschland als Tourismusstandort und wie können Lösungenstrategien aussehen? Im Rahmen des ersten LunchTimeTalks nach der Sommerpause gab Dieter Janecek, der Koordinator der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus, einen Einblick in den aktuellen Umsetzungsstand der Nationalen Tourismusstrategie und beantworte Fragen der Teilnehmenden aus Wirtschaftsunternehmen und Verbänden der Branche: „Zukunftsfähiger Tourismus heißt: Die Branche leistet einen spürbaren Beitrag zu Klimaneutralität und Nachhaltigkeit. Sie bietet hochwertigen Service und nutzt dabei auch innovative und digitale Technologien. Und ihre oft kleinen und mittleren Unternehmen können erfolgreich und bürokratiearm wirtschaften. In der Nationalen Plattform Zukunft des Tourismus arbeiten wir mit Stakeholdern aus Bund, Ländern, Branche und Wissenschaft zusammen, um die Branche mit passenden Initiativen zu unterstützen.“ Außerdem wurden verschiedene Schlüsselthemen des deutschen Tourismussektors beleuchtet, darunter verschiedene Klimaanpassungsstrategien im Tourismussektor, wie Sustainable Air Fuels oder Speiseangebote von Restaurants in touristischen Gegenden. Des Weiteren wurde intensiv über den Bürokratieabbau und die demographischen Herausforderungen im Tourismus diskutiert: Der demographische Wandel bringt alternde Reisende und einen zunehmenden Arbeitskräftemangel mit sich, was neue Ansätze und Strategien erfordert, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Janecek nannte auch einen Praxis-Check für Restaurants, die Schaffung von Ausbildungsplätzen, die Förderung von Digitalisierung sowie den Abbau von Bürokratie als Bestandteile der Strategie. Zum Arbeitsfeld Medien-, Kultur- & Kreativ­wirtschaft.
Standortpolitik, Infrastruktur und Europa