Arbeitsmarktintegration

22. Februar 2024

Roundtable in NRW zum Thema Arbeitsmarktintegration zusammen mit Landesgeschäftsstelle von Bündnis 90/Die Grünen und weiteren Vertreter*innen von Wirtschaftsverbänden und Flüchtlingsorganisationen, inkl. Vorstellung des Perspektivenpapiers „Migration als Chance begreifen“.

Weitere Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen
16.05.2025
Perspektiven für eine innovative Chemieindustrie
Mit über 12.000 Beschäftigten in der Region zählt die Chemiebranche zu den zentralen Säulen des Wirtschaftsstandorts Berlin-Brandenburg. Dringend notwendige Innovationen für den Erfolg der Antriebswende und der Dekarbonisierung der Industrie eröffnen neue Geschäftsmöglichkeiten. Gleichzeitig trägt die Chemieindustrie aktuell erheblich zu den CO2-Emissionen in Deutschland bei und benötigt daher radikale Innovationen und massive Investitionen in nachhaltige Produktionsprozesse. Vor diesem Hintergrund veranstalten wir ein Regionalforum Berlin-Brandenburg: Perspektiven für eine innovative Chemieindustrie. Im Rahmen eines Roundtable-Formats möchten wir gemeinsam mit Ihnen und weiteren Unternehmen der Region über die Herausforderungen und Chancen des Standorts in den Dialog treten. Impulse aus der Praxis erhalten wir dabei unter anderem von Martin Rahmel, Koordinator greenCHEM, und von der Bayer AG (angefragt). Wie wird Berlin-Brandenburg zum Hotspot einer neuen nachhaltigen Chemieindustrie und wie kann gleichzeitig der Transformationsprozess der bestehenden Industrie vorangetrieben werden? Welche Maßnahmen gilt es hierfür, sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene in der kommenden Legislaturperiode anzugehen? Was muss Europa beitragen, um den Erfolg der europäischen Chemieindustrie im globalen Wettbewerb zu sichern? – Wir freuen uns auf neue Perspektiven zu diesen und weiteren Fragen.
Innovation, Digitalisierung und TechnologieRegionalforen
04.05.2022
Auftakt Regionalgruppe Niedersachsen
Am 4. Mai fand die Gründungsveranstaltung der Regionalgruppe Niedersachsen statt. Neben Julia Willie Hamburg, Spitzenkandidatin von Bündnis90/Die Grünen zu den Landtagswahlen in Niedersachsen, durften wir die Landesvorsitzende Anne Kura, den Wirtschaftspolitischen Sprecher Detlev Schulz-Hendel MdL sowie den Umweltpolitischen Sprecher der grünen Bundestagsfraktion Stefan Wenzel MdB begrüßen. Die Veranstaltung bildete den Auftakt für einen regen und offenen Dialog zwischen Wirtschaft und Politik in Niedersachsen. Weitere Foren und Diskussionen in unterschiedlichen Formaten, welche die beim Treffen herausgearbeitete Schwerpunktthemen oder aktuelle Themen zum Inhalt haben werden, sind geplant. Stimmen aus der Veranstaltung: „Für uns Grüne sind die Unternehmen ein wichtiger Partner für die sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft. Wir freuen uns, mit dem Grünen Wirtschaftsdialog eine Plattform zu haben, die mit der Gründung einer regionalen Gruppe auch für Niedersachsen wesentliche Impulse für den notwendigen Umbau der Wirtschaft zur Klimaneutralität geben kann. Das erste Treffen in Hannover hat schon ein erstes zentrales Problem sehr transparent gemacht: der Mangel an Facharbeitskräften. Ein Thema, dass wir Grüne verstärkt auch auf Landesebene angehen wollen.“ Julia Willie Hamburg, MdL Fraktionsvorsitzende im Landtag Niedersachsen Bündnis 90/Die Grünen „Als Swiss Life begrüßen wir ausdrücklich den Dialog zwischen Politik und Wirtschaft. Daher freuen wir uns besonders, dass der Grüne Wirtschaftsdialog nun auch eine Plattform für den Austausch in Niedersachsen schaffen wird. Die Standortattraktivität zu stärken und Bildung zu fördern sind gerade in Zeiten des Arbeitskräftemangels wichtige Themen über die es sich zu diskutieren lohnt.“ Dr. Ralph Möller-Bösling Chefsyndikus / General CounselRecht, Compliance & Public Affairs Swiss Life Deutschland
07.02.2024
Öffentliche Verwaltung als Dienstleistung? Neue Wege in der Verwaltungsmodernisierung
Die Effizienz des Verwaltungsapparats nimmt mit immer mehr kleiteiligen Regulierungen und mangelnder Digitalisierung stetig ab. Lange Wartezeiten auf Termine und Bearbeitung von Anträgen führen zu Frustration und einer Verlangsamung der Transformation. Daher wurden im Fachforum Modernes Regieren verschiedene Perspektiven aus Wissenschaft, Verwaltungspraxis und den Bundesländern NRW und Baden-Württemberg aufgezeigt und mit Praxisbeispielen von Dr. Florian Stegmann, Staatsminister im Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten und Chef der Staatskanzlei in Baden-Württemberg, Silke Krebs, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW, Dr. Hanna Sammüller-Gradl, Leiterin des Kreisverwaltungsreferats der Stadt München, sowie Prof. Dr. Jörg Bogumil, Inhaber des Lehrstuhls für öffentliche Verwaltung der Ruhr-Universität Bochum untermauert. Unter Moderation von GWD-Vorständin Heidi Schiller wurde zu Beginn der Status-Quo des Verwaltungsapparats beleuchtet. Besonders ein hohes Maß an Bürokratie wurde als Grund für die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der öffentlichen Verwaltung genannt, aber auch der Fachkräftemangel und der geringe Digitalisierungsgrad tragen zur langsamen Bearbeitung von Anträgen  innerhalb der Verwaltung bei. Besonders im Hinblick auf den demographischen Wandel wird es in den kommenden 20 Jahren an ca. 50% der Beschäftigten fehlen, weshalb eine Modernisierung der Prozesse nun umso dringender wird. Ein umfassender Systemwandel kann beispielsweise durch die Implementierung digitaler Tools beschleunigt werden. Gleichzeitig gleicht die Intergration von KI fehlende Fachkräfte aus, indem beispielsweise ein KI-Einstiegstool Antragsstellende bei der Vorauswahl der Anträge hilft bzw. eruiert, ob eine Antragstellung generell einen positiven Ausgang erwarten kann. Außerdem muss die Verwaltung als Dienstleitung auch für Bürger:innen attraktiver werden. So sollten Formulare verständlicher formuliert werden und eine digitale Plattform errichtet werden, auf der aktuelle Bearbeitungsstände von Anträgen einsehbar sind und transparent gezeigt wird, welche Unterlagen noch fehlen. Generell sollte auch bei der Digitalisierung von Prozessen zeitgleich eine Optimierung mitgedacht werden – eine generelle Verschlankung der Prozesse spart Zeit sowie Arbeitskräfte, führt zu mehr Zufriedenheit bei Bürger:innen und baut so mittelfristig wieder mehr Vertrauen in den Staat auf. Staatsminister Dr. Stegmann plädiert für einen umfassenden Wandel in der Verwaltungskultur: “Verwaltungsmodernisierung kann nur mit einem Kulturwandel des gesamten Verwaltungsapparats gelingen. So braucht es eine neue Fehlerkultur, mehr Mut neue Tools und Innovationen einzubinden und einen stärkeren Fokus auf das Angebot eines Verwaltungsdienstleistungsservices, bei dem Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt stehen.”   Wie eine erfolgreiches Digitalisierungskonzept aussehen kann, schlägt Dr. Sammüller-Gradl vor: „Digitalisierung ist ein win-win: Sie wird immer wichtiger für unsere Kund:innen und entlastet gleichzeitig unsere Mitarbeiter:innen. Meine Vision: Online-Anträge verbunden mit persönlicher Beratung vor Ort für Fragen, die Hilfe erfordern, sowie für Personen ohne Zugang zum Internet.“      
Innovation, Digitalisierung und Technologie