Rentenpolitik: Status quo und Zukunft

10. Dezember 2024

mit Markus Kurth MdB, Berichterstatter für Rentenpolitik der Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion, sowie Prof. Dr. Marcel Fratzscher, Präsident des DIW.

Das deutsche Rentensystem steht vor großen Herausforderungen. Aktuell basiert es auf dem Umlageverfahren, welches zunehmend unter Druck gerät. Der demografische Wandel verschärft die Situation: Eine alternde Gesellschaft und niedrige Geburtenraten führen dazu, dass immer weniger Beitragszahlende für immer mehr Rentner aufkommen müssen. Zusätzlich steht der Rentenkasse mit dem Eintritt der geburtenstarken „Babyboomer-Generation“ in den Ruhestand ab 2025 eine weitere Belastungsprobe bevor.
Zur Bewältigung dieser Herausforderungen werden verschiedene Ansätze diskutiert. Diese reichen von einer Anhebung des Renteneintrittsalters über die Einführung eines Generationenkapitals als zusätzliche Finanzierungsquelle bis hin zu einer Erhöhung der Bundeszuschüsse. Auch eine Vereinfachung des Rentensystems und langfriste Reformstrategien stehen zur Debatte.

In unserer Veranstaltung möchten wir uns mit Markus Kurth MdB, Berichterstatter für Rentenpolitik der Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion, sowie Prof. Dr. Marcel Fratzscher, Präsident des DIW, über den Status quo, die aktuellen Herausforderungen und die Zukunft des deutschen Rentensystems austauschen.

 

Weitere Veranstaltungen

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26.01.2022
LTT Gas als Energieträger in der Transformation und auf Dauer
Im Rahmen der Brüssler Vorschläge zur Taxonomie hat das Thema die Öffentlichkeit erreicht. Es geht um nichts weniger als wirksame Rahmenbedingungen, die sowohl in einer Übergangszeit als auch danach sowohl den Einsatz privaten Kapitals als auch die Erreichung der Klimaziele ermöglichen. Dazu gehört auch eine pragmatische, an Klimazielen und Nachhaltigkeit orientierte Bewertung aktuell zur Verfügung stehender und zukünftiger Technologien. Dabei müssen sowohl die Fristen für den Aufbau einer ‚grünen‘ Energieversorgung als auch alle Sektoren – also nicht nur Energieerzeugung und Mobilität sondern auch industriellen Prozesse – bei der Festlegung der Rahmenbedingungen Berücksichtigung finden. Dr. Felix Matthes, Forschungskoordinator am Öko-Institut und Mitglied des Nationalen Wasserstoffrats, leitete mit einem Impuls in das Thema ein.
01.02.2024
Advanced EU-Chile Framework Agreement: Unlocking Opportunities
Gemeinsam mit der Botschafterin von Chile I.E. Magdalena Atria Barros und Dr. Anton Hofreiter MdB, Vorsitzender des Ausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union, haben wir das Advanced EU-Chile Framework Agreement diskutiert, das am 13. Dezember 2023 unterzeichnet wurde. Das Abkommen ist von zentraler geopolitischer Bedeutung. Es wird die langjährige Partnerschaft der EU mit einem wichtigen gleichgesinnten Partner stärken, die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit beider Länder erhöhen und sie bei der Bewältigung der aktuellen globalen Herausforderungen unterstützen.  Ein Hauptaugenmerk der Veranstaltung wurde auf die Möglichkeiten und die Herausforderungen einer vertieften Kooperation zwischen Chile und der EU bzw. Deutschland in Bezug auf Rohstoffe, Menschenrechte und nachhaltige Energiegewinnung gelegt. Während Chile bereits hohe Standards für nachhaltige Richtlinien auf sozialer, ökonomischer und ökologischer Ebene umgesetzt hat, liegt der Fokus des Abkommens auf beidseitig verstärktem Handel von Gütern und grünen Energieträgern wie Wasserstoff und seltenen Erden wie Lithium. Auch erleichtert das Abkommen Investitionen EU-weit-agierender und deutscher Unternehmen in das südamerikanische Land. Chiles Botschafterin i.E. Magdalena Atria Barros hebt die Vorteile des Abkommens auch für Chile hervor: „Das jüngst unterschriebene Advanced EU-Chile Framework Agreement markiert die Hoffnung auf eine neue Ära der internationalen Zusammenarbeit. Neben der ohnehin vorhandenen Wertenähe zwischen Chile und Europa bildet das Abkommen zusätzlich den Nährboden für gemeinsames wirtschaftliches Wachstum unter Einhaltung höchster Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards. So kann Chile beispielsweise wegen seiner großen Lithiumvorkommen und seines enormen Potenzials bei der Erzeugung von grünem Wasserstoff ein wesentlicher strategischer Handelspartner für die Transformation in Europa werden. Wir sprechen uns daher für ein stärkeres Interesse und Engagement deutscher Unternehmen in Chile aus.“   
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
27.09.2022
Regionalforum Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
Bei der Veranstaltung „Herausforderungen und Chancen der Transformation im Mittelstand“ in Frankfurt am Main lag der Fokus darauf, welche Rahmenbedingungen und Maßnahmen es braucht, um den aktuellen Herausforderungen der Unternehmen – etwa den hohen Energiekosten sowie dem Fachkräftemangel – wirkungsvoll zu begegnen und eine krisenfeste Entwicklung im Sinne der ökologisch-sozialen Transformation zu fördern. Dazu waren Staatssekretär Dr. Philipp Nimmermann aus dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, sowie die wirtschaftspolitischen Sprecher:innen der Grünen Landtagsfraktionen aus Hessen und Rheinland-Pfalz, Kaya Kinkel MdL und Fabian Ehmann MdL vor Ort, um mit den Teilnehmer:innen zu diskutieren.