Regionalforum NRW

28. März 2023

Unter dem Titel  „Verbesserung & Transformation von Verkehr und Logistik im Rheinland“ fanden am 28. März die Rheinlandgespräche der GWD-Regionalgruppe NRW in Köln statt. Die Diskussion drehte sich rund um Fragen zur letzten Meile, Beitrag der Wirtschaft zur Transformation und die Zukunftsfähigkeit des Individualverkehrs. Außerdem gab es Impulse von Udo Sieverding, Abteilungsleiter Mobilität der Zukunft im NRW-Landesministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, Gisela Kohl-Vogel, Präsidentin der IHK Aachen, sowie Wibke Brems, Fraktionsvorsitzende der Grünen Landtagsfraktion.

Im Gespräch wurde ein betriebliches Mobilitätskonzept vorgestellt, laut dem für den Güterverkehr ein Mix aus Straße und Schiene erforderlich ist, für den Privatverkehr von Bürger:innen sei der Ausbau von Radwegen in NRW ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Ebenfalls ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist die Nähe NRWs zu den Häfen von Rotterdam und Antwerpen, sowie zum Binnenhafen Duisburg, über die große Mengen Güter transportiert werden. Dies erhöht die Relevanz einer funktionsfähigen Schiene, welche Güter- vom Personenverkehr entkoppelt.

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30.11.2023
Regionalforum Sachsen
Beim Regionalforum in Dresden mit Franziska Schubert MdL, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Sächsischen Landtag, wurde insbesondere die Transformationsfinanzierung und die Vergabe von Fördermitteln beleuchtet. Die in verschiedenen Branchen ansässige Teilnehmerschaft war sich über das Potenzial Sachsens als Standort mit vielen Chancen einig, sah jedoch auch Herausforderungen, besonders beim Fachkräftemangel und in der Kommunikation zwischen Kommunen und Bürger:innen. Franziska Schubert MdL wies auf die Bedeutung von einer konstruktiven Kommunikation im Zuge der Transformationsprozesse hin: „Die aktuellen Herausforderungen, denen sich unser Standort gegenübersieht, zeigen: Die Industrie befindet sich in einer Umbruchsphase. Eine Phase, in der neue Schlüsseltechnologien entwickelt und genutzt werden. Nachhaltigkeit wird mit Wertschöpfung verbunden. Eine schwarzmalerische Einstellung ist weder angebracht noch zielführend. Was wir viel dringender brauchen, ist der Schulterschluss zwischen Politik und Wirtschaft, um das Wissen und die Chancen rund um diese Veränderungen in die Breite zu kommunizieren und Zuversicht zu vermitteln. Die guten Entwicklungen in Sachsen brauchen allerdings Klarheit über Rahmenbedingungen – das ist Aufgabe der Politik.“ Andrea Behr, Leiterin Business Development Mitteldeutschland bei GP Joule, betonte die gemeinsame Verantwortung bei der Umsetzung der regionalen Energiewende: „Die regionalen Energiewende ist auch eine Sache des Wollens. Die technischen Möglichkeiten und Geschäftsmodelle sind vorhanden, was es jedoch auch braucht, ist eine Hands-on-Mentalität bei der Politik, vor allem auf kommunaler Ebene.“  Dr. Jan Bellgardt, Manager Business Development bei HH2E, sieht in Sachsen großes Potenzial als Transformationsstandort: „Sachsen ist ein traditionsreiches Industrieland. Und ganz vorn dabei, wenn es um Zukunftstechnologien geht. Für uns als Wasserstoff-Pioniere ist das Mitteldeutsche Revier eine Region voller Chancen. Unser HH2E-Werk Thierbach im Leipziger Südraum wird Unternehmen bei der klimafreundlichen Transformation unterstützen. Denn mit grünem Wasserstoff können sie nachhaltig produzieren. Gerne möchten wir auch die Bürgerinnen und Bürger vor Ort mit bezahlbarer grüner Fernwärme versorgen. Unser Anspruch ist, den Dialog zu suchen und alle Menschen mitzunehmen. Daher schätzen wir den Austausch beim grünen Wirtschaftsdialog über die regionale Energie der Zukunft.“
Regionalforen
18.02.2025
Podiumsdiskussion mit Felix Banaszak: Braucht Deutschland eine neue Schuldenbremse?
Deutschland steht vor einer zentralen wirtschaftspolitischen Frage: Wie ermöglichen wir Investitionen in unsere Infrastruktur, in Verkehrswege, Schulen und Kitas und in Zukunftstechnologien, ohne die finanzielle Stabilität zu gefährden? Die Schuldenbremse in ihrer aktuellen Form setzt enge Grenzen – doch braucht es eine Reform, um Wettbewerbsfähigkeit, Digitalisierung und Klimaschutz voranzutreiben? Kurz vor der Bundestagswahl diskutieren wir mit Felix Banaszak, Co-Parteivorsitzender der Grünen, sowie den Wirtschaftsvertreterinnen Arina Freitag (CFO, TenneT) und Sabine Nallinger (Vorständin, Stiftung KlimaWirtschaft) über neue Wege für nachhaltiges Wachstum. Welche Lösungen sind wirtschaftlich tragfähig und politisch umsetzbar? Wie kann ein smarter finanzpolitischer Rahmen Zukunftsinvestitionen sichern?
Standortpolitik, Infrastruktur und Europa
05.05.2022
LunchTimeTalk mit Melis Sekmen
Die Notwendigkeit, unsere Wirtschaft rapide und grundlegend zu transformieren ist dringender denn je. Gelingen kann dies vor allem auch durch: Innovation. Die mittelständischen Unternehmen Deutschlands zeichnen sich durch ihre Innovationsfähigkeit aus, doch um ihre Transformationskraft im Kontext eines wachsenden globalen Wettbewerbs zu erhalten und möglichst zu steigern, gilt es, den mittelständischen Innovationsstandort Deutschland auch für die Zukunft zu sichern. Was kann die Politik hierfür tun? Gast: Melis Sekmen MdB, Obfrau im Wirtschaftsausschuss des Bundestages und Berichterstatterin der GRÜNEN Bundestagsfraktion für Mittelstand.