Transformation des Schwerlastverkehrs II

28. November 2024

mit Stefan Leuchten, Referat Klimagerechte Mobilität, MWIKE

In der zweiten Sitzung der Veranstaltungsreihe zum Thema Transformation des Schwerlastverkehrs stehen die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für den Roll-out des klimaneutralen Schwerlastverkehrs im Bereich Spedition im Fokus.

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24.06.2025
China – Partner wider Willen? Europas strategische Optionen nach Trump
Chinas wachsende wirtschaftliche und geopolitische Bedeutung stellt Europa vor strategische Entscheidungen: Zwischen De-Risking, verzerrtem Wettbewerb durch chinesische Überkapazitäten und dem Wunsch nach Kooperation muss Europa seine Rolle neu definieren. Zwischen der Hoffnung auf freien Handel und dem wachsenden Misstrauen gegenüber Chinas staatlich gelenkter Industrie stellt sich die Frage: Wo muss Europa klare Grenzen ziehen – und wo bleiben Dialog und Kooperation unabdingbar? Wie gelingt außenpolitische Eigenständigkeit angesichts schwindender Verlässlichkeit traditioneller Partner wie der USA? Und wo verlaufen künftig die roten Linien im Verhältnis zu China? Diskutieren Sie, wie Europa selbstbewusst und zukunftsfähig auf die geopolitischen Herausforderungen reagieren kann, zusammen mit unseren Gästen, Jens Eskelund, Präsident Europäische Handelskammer in China und Tilman Kuban, MdB und europapolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion (angefragt).
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
26.06.2023
CCS/CCU und die Carbon Management Strategie der Bundesregierung
In den drei Energie-Fachforen zum wirtschaftlichen Einsatz von CO2-Abscheidungs-, Speicherungs- bzw. Nutzungstechnologien (CCS/CCU) konnten bereits zahlreiche Herausforderungen in der CCS-Anwendung identifiziert und gemeinsam mit Vertreter:innen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), des Bundestags und der Wirtschaft diskutiert werden. Die vorerst letzte Veranstaltung in dieser Themenreihe fokussierte sich im Detail die Carbon Management Strategie (CMS), welche aktuell von der Bundesregierung erarbeitet und voraussichtlich im Herbst vorliegen wird. Dr. Sebastian Fischer aus dem BMWK (Referat IV E 2 – Marktrahmen zur Dekarbonisierung der Industrie, international Kooperation) gab dazu erneut einen Impuls für die anschließende Diskussion. Gleichzeitig spielte auch das auf Basis der bisherigen Veranstaltungen im Auftrag von der HAW Hamburg für den GWD verfasste Thesenpapier eine Rolle: Die dort aufgegriffenen Anforderungen und Priorisierungen an die CMS wurden in der Veranstaltung gemeinsam weiter erörtert. Dass CCS und CCU wichtige Maßnahmen für die Bundesregierung sind, um die Klimaziele zu erreichen, insbesondere die Klimaneutralität bis 2045, wurde in der Veranstaltung mehrfach betont. Darüber hinaus wurden die aktuellen Entwicklungen in anderen Ländern wie Dänemark, Norwegen, den USA und Australien, die bereits CCS und CCU nutzen oder nutzen wollen, diskutiert. Auch die EU strebt an, die Möglichkeiten von CCS zu nutzen und auf kommerzieller Ebene einzuführen, um ihre Klimaziele zu erreichen: Der Net-Zero Industry Act der EU hat bereits eine jährliche CO2-Abscheidung von mindestens 50 Millionen Tonnen ab 2030 festgelegt. Auch bei der Carbon Management Strategie der Bundesregierung sollen klare Anwendungsgebiete für CCS und CCU benannt und die rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Allerdings wurde klargestellt, dass die CMS nur ein Instrument ist und nicht die einzige Lösung zur Erreichung der Klimaziele darstellt. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Vermeidung von Treibhausgasemissionen, der Ressourceneffizienz und der sauberen und transparenten Bilanzierung, insbesondere bei CCU, um Doppelzählungen zu vermeiden. Es wurde betont, dass Anreizsysteme und Förderungen entwickelt werden müssen, um einen kommerziellen Maßstab zu erreichen, und dass die Öffentlichkeit (Stakeholderdialog) in den Prozess einbezogen wird. Außerdem betonte Dr. Nathalie Martin Hübner, Corporate Governmental and Stakeholder Affairs Manager der Robert Bosch GmbH, die Bedeutung gemeinsamer internationaler Anstrenungen zur CO2-Senkung und -Speicherung: „Die Problematik der CO2-Emissionen macht nicht vor nationalen Grenzen halt. Bei Modellierungen zu möglichem Einsatz von CCS und der Erarbeitung von konkreten Lösungsansätzen sollte daher die internationale Perspektive viel stärker betrachtet werden – nicht nur europaweit, sondern auch global.“ Moderiert wurde die Veranstaltung vom 1. GWD-Vorsitzenden Thomas Gambke.    
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
24.02.2021
Fachforum Neue Arbeit und Neue Qualifikation
Am 24. Februar lud Philip Morris, im Fachforum vertreten durch Geschäftsführerin Claudia Oeking, zum Thema Purpose ein und begrüßte gemeinsam mit Gabriele C. Klug Gäste aus Wirtschaft und Politik sowie Impulsgeberin Paula Berning von PHINEO zur digitalen Konferenz. Seit einigen Jahren wird die Frage nach dem „Purpose“ – dem Sinn und Zweck eines Unternehmens nicht nur im wirtschaftlichen, sondern auch im gesamtgesellschaftlichen Kontext – immer lauter, auch innerhalb der Unternehmen selbst. Corporate Responsibility ist hierbei ein nicht mehr wegzudenkender Begriff. Unternehmen stehen in der Verantwortung, ihre Ziele und Werte an die sich stetig wandelnde Gesellschaft anzupassen und umzusetzen. Welche Herausforderungen lassen sich daraus für die Unternehmens- sowie für die Mitarbeiterführung ableiten?  Weitere Informationen im Newsletter 03/2021 Digitale Konferenz