Welche Prioritäten setzt die Landesregierung NRW in Halbzeit zwei ihrer Legislatur?

18. August 2025

mit Wirtschaftsministerin Mona Neubaur

Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns im Rahmen eines exklusiven Austauschs mit Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, die wirtschaftspolitischen Schwerpunkte und geplanten Maßnahmen für die zweite Hälfte der Legislatur zu diskutieren. Diskutiert wird:

Was bewegt die Regierung? Was bewegt die Wirtschaft? Was bewegt die Grüne Partei?

Wir freuen uns auf Impulse von Georg Held, Geschäftsführer L’Oréal Deutschland, der Grünen-Landesvorsitzenden Yazgülü Zeybek – und von Ihnen!

Weitere Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen
23.03.2023
Fachforum Regionale Energiewende
Die Energiewende kann nur gelingen, wenn auch auf regionaler Ebene Maßnahmen zur Transformation umgesetzt werden. Daher hat der GWD das Fachforum Regionale Energiewende ins Leben gerufen. Zur Auftaktveranstaltung des Fachforums hat Dr. Jörg Raupach-Sumiya, Professor für Internationales Management an der Ritsumeikan University (Osaka/Japan) einen spanndenden Vortrag über “Regionale Kooperationen im Rahmen unternehmerischer Klimaschutzstrategien – Stellenwert, Potentiale, Erfolgsfaktoren” gehalten. Dabei stellte er insbesondere die Ergebnisse einer Umfrage unter Unternehmen, Verwaltungen und Verbänden in Deutschland vor. Die Erkenntnisse daraus sowie unternehmensübergreifende Kooperationen mit regionalen Stakeholdern standen in der anschließenden Diskussion im Fokus.  Dazu Dr. Jörg Raupach-Sumiya:  „Die Klimakrise ist global, aber ihre Überwindung verlangt wesentlich nach Regionalkonzepten für eine integrierte, sektorübergreifende Transformation der lokalen Infrastruktur. Klimaschutz und Nachhaltigkeit entwickelt sich zugleich zu einem bedeutenden Standort- und Wettbewerbsfaktor. Eine derartige Transformation bedarf regionaler Kooperationen zwischen Unternehmen, Verwaltung, Zivilgesellschaft und anderen lokalen Akteur:innen – unterlegt mit adäquaten, handlungsfähigen Strukturen und eingebettet in entsprechende strategische Ansätze von Unternehmen und Verwaltung.“  Zustimmung gab es auch von Corinna Altenburg, Teamleiterin Forschungsbereich Umwelt am Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) “Klimaschutz regional umsetzen heißt: Kooperation, Kommunikation und Strategie. Als klassische Querschnittsaufgabe gelingt Klimaschutz nur dann, wenn er in Verwaltung, Politik und bei Stakeholdern langfristig verankert wird und Akteure miteinander vernetzt sind. Dies gibt es nicht zum Nulltarif, ist jedoch ein notwendiges Investment für resiliente und klimagerechte Regionen.“   
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
22.06.2021
Gestaltung des Pharma- und Biotechnologiestandortes Deutschland in Europa
Am 22. Juni haben sich ​Spitzenvertreter:innen der Pharmaindustrie und Biotechnologie mit Grünen Politiker:innen ​von Landes-, Bundes- und EU-Ebene in einem ersten Dialog zu den Standortvorteilen und -schwierigkeiten in Deutschland und Europa ausgetauscht. Begleitende Leitfragen bei der Veranstaltung waren: Wie schaffen wir es, in Zukunft der Pharma- und Biotechnologiebranche einen höheren Wert beizumessen, welche Erfahrungen können wir aus der Pandemie ziehen und welche Grundvoraussetzungen sollten für einen innovationsfreundlichen Entwicklungsraum in Deutschland und Europa geschaffen werden? Wo liegt die soziale Verantwortung der Pharmabranche und sollte diese durch die Aufhebung des Patentschutzes kontrolliert werden? Wie bekommen wir alle Ressorts zielbringend an einen Tisch, um Zulassungsverfahren zu beschleunigen und Hürden sukzessive abzubauen? Weitere Informationen im Newsletter 07/2021.
04.07.2022
GreenTeaTimeTalk – Neuorientierung in der Außenwirtschaft
Nach über zwei Jahren pandemiebedingter Pause konnte am 4. Juli endlich unser zweiter GreenTeaTimeTalk mit dem Titel “Ein Handels- und Finanzsystem jenseits der WTO? Zur Neuorientierung in der Außenwirtschaft” stattfinden. Wir haben zum Panel-Talk eingeladen, um die Herausforderungen, die dieses hochaktuelle Thema mit sich bringt, von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Gleichzeitig ist es unser Ziel gewesen, Wege aufzuzeigen, wie ein resilientes internationales Handels- und Finanzsystem im Angesicht der aktuellen, aber auch zukünftigen Krisensituationen ausgestaltet werden kann. Als Panelist:innen konnten wir Stormy-Annika Mildner, Reinhard Bütikofer und Jörg Asmussen gewinnen. Im Fokus standen dabei außerdem mehrfach die Chancen und Möglichkeiten eines Plurilateralismus: Dieser beschreibt den Schluss von zwischenstaatlichen Abkommen mit diversen Partnerstaaten – diese Diversifizierung des Handels vermeidet einseitige Abhängigkeiten und verringert Klumpen-Risiken. Auch die enge Verflechtung zwischen Handels- und Finanzsystemen wurde zum Thema. Dr. Stormy-Annika Mildner Dazu Dr. Stormy-Annika Mildner: „Handel hat über Jahrzehnte zu mehr Wirtschaftswachstum, Wohlstand und Arbeitsplätzen beigetragen – in der EU und weltweit. Zu hohe Abhängigkeiten von einzelnen Ländern und Produzenten ist jedoch gefährlich. Dies gilt umso mehr in einem sich gewandelten geopolitischen Umfeld. Unternehmen und Regierungen tragen gemeinsam Verantwortung, resiliente Handelsbeziehungen aufzubauen. Dabei sollten alle Instrumente der EU-Handelspolitik zum Einsatz kommen: Unilaterale, bilaterale und multilaterale.“     Jörg Asmussen Auf Letztere wies auch Jörg Asmussen hin: „Durch die aktuelle Krisensituation mit steigenden Preisen für Nahrungsmittel und Energie wird die enge Verwebung von Handels- und Finanzsystemen deutlich. Sehen wir uns die internationale Verwendung von Währungen im Handel an, wird klar, dass der US-Dollar mit 66% weiterhin das dominante Zahlungsmittel im globalen Handel ist. Der Euro ist mit knapp 25 Prozent die zweitwichtigste Währung. Auf den japanischen Yen entfallen knapp 9 Prozent und auf den chinesischen Renminbi 2 Prozent. Während der Handel sich global fragmentiert und die Rolle großer Schwellenländer deutlich zugenommen hat, ist das „Bezahlsystem“ klar US-Dollar dominiert, mit Zuwächsen für die europäische Gemeinschaftswährung.“   Reinhard Bütikofer Reinhard Bütikofer zeigte die Relevanz der politischen Dimension beim Abschluss internationaler Handelsabkomen auf: „Wir befinden uns in einer Umbruchsituation, in der allein ökonomische Gesichtspunkte bei dem Abschluss von Handelsabkommen nicht mehr ausreichend sind. Staat und Unternehmen müssen dem Primat der Politik zur Geltung verhelfen, um gemeinsam Verantwortung in der globalen Krise zu übernehmen.“     Über die Panelist:innen: Dr. Stormy-Annika Mildner – Direktorin des Aspen Institute Deutschland Jörg Asmussen – geschäftsführendes Präsidiumsmitglied und Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) Reinhard Bütikofer – MdEP (Grüne/EFA), Mitglied im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten (AFET), außenpolitischer Sprecher der Grünen/EFA; stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Internationalen Handel (INTA); Vorsitzender der Delegation des EP für die Beziehungen mit der Volksrepublik China