Regionalforum Berlin: Zukunftsstandort Gesundheitswirtschaft

21. Juli 2026 | 17:00 – 18:30 Uhr

mit Werner Graf MdA, Tuba Bozkurt MdA, Tobias Helmstorf (Bayer AG)

Die Berliner Gesundheitswirtschaft zählt zu den stärksten und innovativsten Wirtschaftszweigen der Hauptstadtregion – sie ist ein Motor für Wachstum, Beschäftigung und medizinischen Fortschritt auf europäischem Niveau. Die Branche steht jedoch vor zahlreichen Herausforderungen: Neben den klassischen Hürden Fachkräftemangel, Bürokratie und Digitalisierungsdefizite beeinträchtigen auch steigende Produktionskosten und fragile Lieferketten die internationale Konkurrenzfähigkeit.

Vor diesem Hintergrund wollen wir im Rahmen unseres Regionalforums gemeinsam mit unseren Mitgliedern Rahmenbedingungen für den Zukunftsstandort Gesundheitswirtschaft und Life Sciences diskutieren. Welche politischen Weichenstellungen braucht Berlin jetzt, um die Metropolregion als führenden internationalen Innovationsstandort zu stärken und zu bewahren?

Wir freuen uns auf eine Round Table Diskussion mit:

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05.09.2023
LTT Umsetzungsstand der Nationalen Tourismusstrategie
Wie kann der ökologische Fußabdruck des Tourismus reduziert werden? Vor welchen Herausforderungen steht Deutschland als Tourismusstandort und wie können Lösungenstrategien aussehen? Im Rahmen des ersten LunchTimeTalks nach der Sommerpause gab Dieter Janecek, der Koordinator der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus, einen Einblick in den aktuellen Umsetzungsstand der Nationalen Tourismusstrategie und beantworte Fragen der Teilnehmenden aus Wirtschaftsunternehmen und Verbänden der Branche: „Zukunftsfähiger Tourismus heißt: Die Branche leistet einen spürbaren Beitrag zu Klimaneutralität und Nachhaltigkeit. Sie bietet hochwertigen Service und nutzt dabei auch innovative und digitale Technologien. Und ihre oft kleinen und mittleren Unternehmen können erfolgreich und bürokratiearm wirtschaften. In der Nationalen Plattform Zukunft des Tourismus arbeiten wir mit Stakeholdern aus Bund, Ländern, Branche und Wissenschaft zusammen, um die Branche mit passenden Initiativen zu unterstützen.“ Außerdem wurden verschiedene Schlüsselthemen des deutschen Tourismussektors beleuchtet, darunter verschiedene Klimaanpassungsstrategien im Tourismussektor, wie Sustainable Air Fuels oder Speiseangebote von Restaurants in touristischen Gegenden. Des Weiteren wurde intensiv über den Bürokratieabbau und die demographischen Herausforderungen im Tourismus diskutiert: Der demographische Wandel bringt alternde Reisende und einen zunehmenden Arbeitskräftemangel mit sich, was neue Ansätze und Strategien erfordert, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Janecek nannte auch einen Praxis-Check für Restaurants, die Schaffung von Ausbildungsplätzen, die Förderung von Digitalisierung sowie den Abbau von Bürokratie als Bestandteile der Strategie. Zum Arbeitsfeld Medien-, Kultur- & Kreativ­wirtschaft.
Standortpolitik, Infrastruktur und Europa
28.05.2026
Alte Stärken, neue Chancen – Zukunft des Industriestandorts Sachsen-Anhalt
Die Industrielandschaft in Sachsen-Anhalt zeichnet sich durch eine spannende Mischung aus regional verankerten Unternehmen und neuen Playern aus: Traditionelle Wirtschaftsbereiche wie Chemie, Maschinenbau und Automobilzulieferer befinden sich inmitten von intensiven Transformationsprozessen, während sich neue Hightech-Branchen zunehmend etablieren. Wie lässt sich diese Dynamik zur langfristigen Stärkung des Industriestandorts nutzen? Und welche akuten Herausforderungen und Folgen ergeben sich aus den Lieferengpässen infolge des Irankriegs? Im Rahmen eines regionalen Round Tables bei Bayer im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen wollen wir diskutieren, welche politischen Weichenstellungen es braucht, um die Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts nachhaltig zu sichern: Alte Stärken, neue Chancen – Zukunft des Industriestandorts Sachsen-Anhalt Mit: Michael Kellner, MdB und Sprecher für Energiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Olaf Meister, MdL und Sprecher für Wirtschaft, Finanzen, Kommunales, Wissenschaft sowie Tourismus der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen-Anhalt. Die Veranstaltung setzt auf Austausch: Impulse, konkrete Unternehmensperspektiven aus der Region und eine offene Diskussion – u. a. mit Blick auf regionale Stakeholder und Netzwerke. Bringen Sie also gerne Ihre Perspektiven, konkreten Herausforderung und Lösungen mit ein.
Klimaneutralität, Energiewende und IndustriepolitikRegionalforen
16.01.2024
Internationale Wirtschaftskooperationen
Das erste GWD-Fachforum in 2024 legte den Schwerpunkt auf die Frage, welche Rolle Internationale Wirtschaftskooperationen bei der Umsetzung der sozial-ökologischen Transformation spielen können. Das BMZ hat jüngst angekündigt, die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft unter dem Motto „Partners in Transformation“ neu ausrichten zu wollen. Vor diesem Hintergrund sollte unter anderem kritisch diskutiert werden, wie staatliche Förderprogramme und Initiativen hierbei wirksam und zielgerichtet unterstützen können, und welche Chancen und Risiken für die Wirtschaft bei und in internationalem Engagement liegen. Dazu begrüßte der GWD als Impulsgeberin aus der Politik Deborah Düring MdB von der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie Roland Siller, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG). In der Diskussion spielten die Themen SDG / Agenda 2030 sowie faire Lieferketten eine zentrale Rolle: welche Bedeutung haben sie für international tätige Unternehmen, welche Chancen ergeben sich durch die Einhaltung der SDG, welche Verpflichtungen entstehen aber auch daraus? Roland Siller verdeutlichte dabei, dass Umwelt-, Sozial-, Klimastandards und Menschenrechte viel paper work sind, aber das Thema ist bei den Unternehmen, die internationale Lieferketten haben, angekommen. Deborah Düring MdB, Sprecherin für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und neue Sprecherin für Außenpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen: „Es ist nicht nur eine moralische Verpflichtung, sondern für international tätige Unternehmen essenziell: Nachhaltige Lieferketten können nur funktionieren, wenn wir die Agenda 2030 einhalten bzw. umsetzen. Die SDG sind nicht nur menschen-, natur- und klimafreundlich, sondern – gerade in Hinsicht auf Stabilität und Verlässlichkeit – klar unternehmensrelevant, wenn es um internationale Wirtschaftskooperationen geht.“ Grundsätzlich gilt, dass Dialoge zu diesen Themenkomplexen inzwischen immer unter den Bedingungen der Großthemen stattfinden: Klimawandel, Corona, Kriege und andere mililtärische Auseinadnersetzungen wie in der Ukraine, Israel/Palästina oder Jemen. Weitere Themen der Veranstaltung waren darüber hinaus die Einrichtung einer panafrikanischen Freihandelszone, weltweite Steuerquoten oder faire Mindestbesteuerung.
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit