Zukunft des Innovationsstandorts Berlin-Brandenburg

25. März 2026 | 17:00 – 19:00 Uhr

mit Bettina Jarasch, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus

Berlin-Brandenburg gehört mit seinem Ökosystem aus Industrie, Start-ups und Forschungseinrichtungen zu einem der attraktivsten Innovationsstandorte in Europa. Dieses Ökosystem gerät jedoch zunehmend unter Druck: Während beispielsweise München mit großen Investitionen und einer starken Forschungslandschaft aufholt, kürzt die Berliner Landesregierung Bildungs- und Forschungsgelder. Gleichzeitig lockt internationale Konkurrenz mit besserem Zugang zu Privatkapital und bürokratiearmer Fachkräfteeinwanderung – unverzichtbare Bedingungen, damit aus Start-ups wirtschaftsstarke Scale-ups werden können.

Vor diesem Hintergrund wollen wir im Rahmen unseres Regionalforums Berlin-Brandenburg gemeinsam
mit unseren Mitgliedern diskutieren, welche politischen Weichenstellungen Berlin jetzt braucht, um nachhaltig zur führenden Innovationsmetropole Deutschlands zu werden.

Für die Round-Table-Diskussion „Nährboden für Wachstumsunternehmen von Morgen schaffen – Zukunft des Innovationsstandorts Berlin-Brandenburg“ freuen wir uns auf Impulsen von:

Moderiert wird die Veranstaltung von Michael Knoll, WVG-Regionalsprecher Berlin.

Weitere Veranstaltungen

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12.03.2024
Eine Stunde zur Geschäftslage deutscher Unternehmen in China und Einordnung dieser in grüne Außenwirtschaftspolitik
Die aktuellen Einschätzungen der Bundesregierung, die China in ihrer Chinastrategie sowohl als Partner, Wettbewerber als auch als systemischen Rivalen betrachtet, prägen maßgeblich die Geschäftsbeziehungen zwischen beiden Ländern. Gleichzeitig schlägt die Bundesregierung ein „De-Risking“ der Handelsbeziehungen vor. Wie deutsche Unternehmen auf dieses Spannungsfeld reagieren und was für Maßnahmen sie im Zuge eines De-Risking bereits vornehmen, möchten wir in diesem Austausch diskutieren. Anhand der Ergebnisse der Geschäftsklimaumfrage der AHK wird die aktuelle Stimmungslage deutscher Unternehmen in China diskutiert und was sich daraus für grüne (Außenwirtschafts-) politik ableiten lässt.
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
19.07.2024
Agenda 2030? Austausch mit dem Finanzminister Baden-Württembergs zu Investitionen, Krediten, Steuern
Was lässt sich machen bei Investitionen, Krediten, Steuern – und wo wollen wir damit hin, wie kann eine „Agenda 2030“ für den Standort Deutschland aussehen? Die Bundesregierung hat diese Woche das Wachstumspaket als Teil ihres Haushaltskompromisses beschlossen. Die Maßnahmen für diese Koalition und für dieses Jahr gut, aber in Zukunft müsse mehr passieren, erklärte Danyal Bayaz, Finanzminister des Landes Baden-Württemberg. Mit ihm diskutierten mehr als 50 Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung. Bayaz skizzierte eine Reihe von Reformen, von einer Senkung der Unternehmensbesteuerung über längeres Arbeiten für Ältere bis hin zu stärkeren Arbeitsanreizen im Bürgergeld. Dies würde Grünen und SPD einiges abverlangen. Bayaz bezeichnete sich als Unterstützer der Schuldenbremse für konsumtive Ausgaben. Zugleich sei aber ein Sondervermögen notwendig, um Investitionen in Infrastruktur, Bundeswehr, Bildung, Forschung und Nachhaltigkeit zu finanzieren. Dies würde der FDP etwas abverlangen. Wenn die aktuelle Regierung dies nicht umsetze, werde es die nächste tun. In der Diskussion wurden viele Einzelpunkte angesprochen, vom AI Act über die Relevanz energieintensiver Unternehmen für die deutsche Wirtschaft bis zu Investitionsmöglichkeiten der Versicherungswirtschaft in Infrastrukturprojekte. Und: Eine Agenda 2030 könne nicht nur ein Maßnahmenbündel sein – sondern müsse ein positives Narrativ einer guten Zukunft bieten.
Standortpolitik, Infrastruktur und Europa
07.11.2023
Die Empfehlungen der Fokusgruppe Altersvorsorge: Meilenstein oder Placebo?
Beim Fachforum Altersvorsorge wurden die Empfehlungen der Fokusgruppe genauer betrachtet und diskutiert. Als Gundlage dafür dienten die Impulsbeiträge durch Dorothea Mohn, Leiterin des Teams Finanzmarkt des Verbraucherzentrale Bundesverbands, sowie Dr. Elmar Dönnebrink, Referatsleiter Tragfähigkeit, Demografie, Alterssicherung im Bundesministerium der Finanzen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Sebastian Frevel, GWD/von Beust & Coll. Pascalina Cropp, Gruppenleiterin Public Affairs und Leiterin Verbindungsbüro Berlin der Union Asset Management Holding AG, lobte dabei den schlanken Prozess der Fokusgruppe, zeigte jedoch auch noch bestehende Herausforderungen der Altersvorsorge auf: “Um die private Altersvorsorge für Bürgerinnen und Bürger attraktiver zu gestalten, spielen die Kosten in der aktuellen Diskussion eine große Rolle. Um Kosten gering zu halten, bedarf es flexibler Rahmenbedingungen anstatt starrer Vorgaben wie z.B. komplizierte Fördersysteme, Garantievorgaben oder überbürokratische Zertifizierungen“
Arbeitsmarkt und Demografie