Zukunft des Innovationsstandorts Berlin-Brandenburg

25. März 2026 | 17:00 – 19:00 Uhr

mit Bettina Jarasch, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus

Berlin-Brandenburg gehört mit seinem Ökosystem aus Industrie, Start-ups und Forschungseinrichtungen zu einem der attraktivsten Innovationsstandorte in Europa. Dieses Ökosystem gerät jedoch zunehmend unter Druck: Während beispielsweise München mit großen Investitionen und einer starken Forschungslandschaft aufholt, kürzt die Berliner Landesregierung Bildungs- und Forschungsgelder. Gleichzeitig lockt internationale Konkurrenz mit besserem Zugang zu Privatkapital und bürokratiearmer Fachkräfteeinwanderung – unverzichtbare Bedingungen, damit aus Start-ups wirtschaftsstarke Scale-ups werden können.

Vor diesem Hintergrund wollen wir im Rahmen unseres Regionalforums Berlin-Brandenburg gemeinsam
mit unseren Mitgliedern diskutieren, welche politischen Weichenstellungen Berlin jetzt braucht, um nachhaltig zur führenden Innovationsmetropole Deutschlands zu werden.

Für die Round-Table-Diskussion „Nährboden für Wachstumsunternehmen von Morgen schaffen – Zukunft des Innovationsstandorts Berlin-Brandenburg“ freuen wir uns auf Impulsen von:

Moderiert wird die Veranstaltung von Michael Knoll, WVG-Regionalsprecher Berlin.

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13.06.2025
Welche nächsten Schritte braucht es für eine erfolgreiche und klimaneutrale Transformation des Wärmesektors?
Die neue Bundesregierung hat sich die erfolgreiche und kosteneffeziente Wärmewende zum Ziel gesetzt. Besonders der Wärmesektor spielt dabei eine zentrale Rolle für die klimafreundliche Transformation Deutschlands, da er bislang die gesetzten Klimaziele verfehlt hat. Um die Wärmewende voranzubringen, müssen in der bevorstehenden Legislaturperiode entscheidende Fragen geklärt werden: Wie können Bund, Länder und Kommunen gemeinsam eine flächendeckende und vorausschauende Wärmeplanung gewährleisten? Und welche Rahmenbedingungen und Unterstützungsmaßnahmen benötigen die Betreiber der notwendigen Infrastruktur, um eine bezahlbare Wärmeversorgung sicherzustellen?
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
25.10.2022
Fachforum Energie: CO2-Abscheidung und Speicherung (CCS/CCU)
Die CO2-Speicherung bietet große Chancen zur Erreichung der Klimaziele bis 2045. Damit daraus konkreter Nutzen erwachsen kann, bedarf es einer umfassenden Strategie. Dazu haben sich die Teilnehmer:innen des Fachforums gemeinsam mit Malte Bornkamm, Leiter des Referates IV E 2: Marktrahmen zur Dekarbonisierung der Industrie, internationale Kooperation im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), und Zoltan Elek, Geschäftsführer der Landwärme GmbH nach deren Impulsbeiträgen ausgetauscht. In seinem Vortrag betonte Malte Bornkamm die Relevanz von CCS bei der Erreichung der Klimaneutralität („Netto-Null Emissionen“) bis 2045. Er sieht den Einsatz von CSS als essentiell für die sogenannten „Hard-to-abate“- Sektoren, wie beispielsweise die Zement-, Kalk-, und Stahlproduktion. Zoltan Elek unterstrich demgegenüber die Rolle von CCUS bei der Biogas-Herstellung: „Carbon Capture und Usage bzw. Storage mit Biomethan kann sofort Klimaeffekte liefern: Die Abscheidung von CO2 ist heute schon Teil der Biomethanerzeugung. Durch CCS und CCU können wir damit schnell und kostengünstig die dringend nötigen Negativemissionen erreichen. Alle heute bestehenden Biomethananlagen in Deutschland könnten zusammen schon 2,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr aus der Atmosphäre ziehen. Das ist ein sehr guter Start dafür, dass wir heute noch gar kein aktives CCS in Deutschland betreiben. Wichtig dabei: Der Stoffstrom grünen CO2s muss bei der Verteilung der Kapazitäten nicht nur mitgedacht, sondern priorisiert werden. Das unterstützt nicht nur die Erzeugung von Biomethan als erneuerbarem und vor allem krisensicheren Energieträger, sondern beschleunigt den Aufbau eines CO2-negativen Energiesystems.„ Zoltan Elek, CEO, Landwärme GmbH (digital zugeschaltet) Birgit Ortlieb, DOW Chemicals Malte Bornkamm, BMWK
28.11.2023
Fachforum Kreislaufwirtschaft: Arbeitsgruppensitzung
Anschließend an unser Fachforum am 23.Oktober mit dem Titel “Die neuen nationalen und europäischen Regelungen zu Verpackungen und Verpackungsentsorgung” möchten wir gerne die Diskussion zu einigen Themen fortsetzten. Im Rahmen dieser GWD-internen Arbeitsgruppensitzungmöchten wir beispielsweise unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Massenbilanzierung erörtern. Zudem können Sie im Anmeldeformularweitere von Ihnen gewünschte Themen angeben. Darüber hinaus möchten wir gerne das GWD-Standpunktpapier “Verpackungen-Vom Abfall zum Mehrwert” finalisieren, um es an die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, Dr. Bettina Hoffmann MdB zu übergeben