Kommunale Wärmeplanung

17. Oktober 2024

Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung spielt die kommunale Wärmeplanung eine entscheidende Rolle. Für eine erfolgreiche und langfristig effiziente Planung sowie Umsetzung ist ein intensiver Austausch zwischen Politik und den verschiedenen Wirtschaftsakteuren – darunter Stadtwerke, private Energieversorger, Abwärme-Erzeuger und Bauträger – unerlässlich. Im Rahmen eines Regionalforums haben wir daher gemeinsam mit dem Zweiten Bürgermeister von München, Dominik Krause, über Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze diskutiert.

Im Fokus des Austauschs standen neben den verschiedenen Technologien im Bereich der Wärmeversorgung unter anderem auch der Ausbau der Infrastruktur sowie die Finanzierungsfrage. In der Diskussion wurden konkrete bürokratische Hürden benannt – wie die Schallverordnung im Kontext des Wärmepumpenbaus – und ein verbindlicher Zeitplan für die Umsetzung der Wärmeplanung als zentrale Forderung an die Politik geäußert, um Planungssicherheit für alle beteiligten Akteur:innen zu schaffen.

Weitere Informationen zum Thema sind auch in unserem Perspektivenpapier „Wärmewende im Gebäude zum Erfolg bringen zusammengefasst.

Weitere Veranstaltungen

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11.11.2022
Fachforum Modernes Regieren: Dateninstitut
Gemeinsam mit Tobias Bacherle MdB, Berichterstatter der Grünen Bundestagsfraktion für das Dateninstitut, haben die Teilnehmenden im Rahmen des GWD-Fachgesprächs die notwendigen Bedingungen für ein zukunftsfähiges Dateninstitut, welches einen Mehrwehrt für Forschung, Politik und Wirtschaft und somit auch für Bürger:innen bietet, besprochen. Inbesondere wie eine verbesserte und gleichzeitig sichere Datennutzung sowie Datenverfügbarkeit aussehen kann, und welche technischen Möglichkeiten es für eine verschlüsselte Datenübertragung, -bearbeitung und -nutzung bereits gibt, stand dabei im Fokus. Die Ziele des Dateninstituts hat Tobias Bacherle MdB in seinem Impulsbeitrag zusammengefasst: „Als „Do-Tank“ soll das Dateninstitut als Vernetzungsstelle für vorhandene Expertise aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft fungieren, dabei praxisnah bleiben und Raum für Pilotprojekte bieten.“      Dr. Frank Bauer, Senior Financial Engineer bei Deloitte, betonte in der Diskussion rund um die Ausgestaltung des Dateninstituts die Herausforderung, fehlendes Vertrauen seitens der Datengeber:innen zu gewinnen: „Die technische Seite einer sicheren Speicherung und Weiterverarbeitung von Daten unter Wahrung der Datensouveränität der Datengeber und aller Datenschutzgesetze haben wir im Griff. Es fehlt allerdings an Anreizen, Daten bereitzustellen. Wir sehen aus verschiedenen Organisationen heraus regelmäßig Widerstände, die wahrscheinlich auf eine Überinterpretation des Begriffs Datenhoheit zurückzuführen sind. Dem können wir nur begegnen, wenn wir das Vertrauen in die vorhandenen technischen Möglichkeiten stärken. Es braucht an dieser Stelle eine transparente Kommunikation mit allen Beteiligten, um eine fortschrittliche Datenökonomie zu gewährleisten.“
10.07.2024
Eine Stunde zur aktuellen Lage das internationalen Handels
In dem Austausch wollen wir die aktuelle Lage des Handels aus Sicht der EU diskutieren, insbesondere vor dem Hintergrund geopolitischer Verschiebungen und deren Auswirkungen auf den internationalen Handel (USA/China), sowie konkrete Strategien und Maßnahmen zur Förderung von nachhaltigem Handel und technologischem Fortschritt. Dabei sind auch EU-Strategien, wie handelspolitische Instrumente, Schutzmaßnahmen und multilaterale Handelsabkommen besonders interessant, um zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Binnenmarktes im globalen Kontext beizutragen.
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
16.06.2021
Fachforum Sustainable Finance
Am 16. Juni fand unter Leitung von Gabriele C. Klug und Josef Krieg die Veranstaltung „Impulse für einen nachhaltigen Mittelstand“ im Rahmen des Fachforums Sustainable Finance statt. Der Mittelstand ist eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft und lag bisher zu wenig im Fokus der grünen Transformation. Nachhaltigkeitskonzepte für Großindustrie können nicht einfach auf den Mittelstand übertragen werden, da die einhergehende Bürokratie diesen überlasten würde. Stattdessen müssen innovative Lösungen für den Mittelstand gefunden werden, um Anreize für Klimaneutralität zu schaffen, um Klimarisiken bilanziell abzubilden, und um Digitalisierung bei der Erfassung klimarelevanter Informationen zu nutzen. Um diese Lösungen zu definieren, wird der GWD das Thema im Rahmen eines neu geschaffenen Fachforums Mittelstand fortführen. Weitere Informationen im Newsletter 08/2021