Reform der Erbschaftssteuer – Unternehmensnachfolge zwischen Planungssicherheit und Investitionsfähigkeit

10. Dezember 2025 | 10:00 – 12:00 Uhr

mit Katharina Beck MdB

Angesichts des in den kommenden Monaten erwarteten Urteils des Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaft- und Schenkungsteuer stellt sich die Frage: Wie kann sichergestellt werden, dass eine Reform Unternehmensnachfolgen erleichtert, Betriebe planbar entlastet und Investitionsfähigkeit sichert – ohne dabei an Gerechtigkeit oder Wirksamkeit einzubüßen?

Im Raum stehen unter anderem Reformansätze, die bisherige Ausnahmetatbestände für Betriebsvermögen durch flexible und großzügige Stundungsmodelle ersetzen könnten. Für die Politik ist dabei zentral, frühzeitig mit der Wirtschaft über mögliche Auswirkungen und Erwartungen ins Gespräch zu kommen.

Bei unserer Veranstaltung „Reform der Erbschaftssteuer – Unternehmensnachfolge zwischen Planungssicherheit und Investitionsfähigkeit“
ordnen wir gemeinsam mit Katharina Beck MdB, finanzpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, sowie Vertreter:innen unserer Mitgliedsunternehmen die möglichen Reformszenarien ein und diskutieren darüber:

Weitere Veranstaltungen

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05.09.2022
Regionaltforum Niedersachsen
Beim zweiten Regionaltreffen wurden mit der Fraktionsvorsitzenden Julia Willie Hamburg MdL und Gerald Heere MdL sowie großen, mittleren und kleineren Unternehmen verschiedener Branchen die Erwartungen an grüne Wirtschaftspolitik in der nächsten Legislatur in Niedersachsen diskutiert.
17.07.2024
Roundtable Regionale Wirtschaft in Sachsen: Kreislaufwirtschaft ausbauen
Was braucht es, damit Kreislaufwirtschaft ein immer wichtigerer Teil der Wertschöpfungskette sein kann? Zu dieser Frage diskutierten bei Pyral im sächsischen Freiberg gut ein Dutzend Unternehmen und Verbände aus der Region mit Michael Kellner, grüner Bundestagsabgeordneter und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Pyral gehört zu PreZero aus der Schwarz-Gruppe, Mitglied der Wirtschaftsvereinigung der Grünen. Dabei ging es auch um die Chancen der Transformation am Standort Sachsen. Eines der wichtigsten Themen war das so genannte Abfallende – also ab welchem Punkt im Kreislauf ein Material statt als Müll als Rohstoff eingestuft wird, was den Unternehmen die Handhabung deutlich einfacher macht und auch Einfluss auf die Preise hat. Teils sind auch Preisunterschiede zwischen Produkten aus Neumaterial und aus Recycling eine Herausforderung, hier könnte der Staat in der Beschaffung etwa für den Bau von Straßen einen Leitmarkt etablieren. Genauso wichtig, so zeigte sich in vielen Beiträgen, ist der Bürokratieabbau. Dabei ist es vielfach die Umsetzung vor Ort und die Furcht der Ämter vor Entscheidungen, was die Unternehmen ausbremst. Michael Kellner warb dafür, dass durch die Novelle des  Bundesimmissionsschutzgesetz jetzt bei Vorliegen vollständiger Unterlagen ein Bescheid innerhalb von drei Monaten erfolgen muss – und die Bundesregierung strebe hier weitere Verbesserungen an. PreZero Pyral zeigte sich beim Rundgang durch das Unternehmen vor dem Roundtable leistungsstark. Enorme 60% der Alu-Leichtverpackungen aus dem Gelben Sack in Deutschland verarbeitet das Unternehmen im Werk. 95% der Energie spart das Unternehmen in der Aluminiumproduktion mit innovativer Technik durch Recycling statt Neuherstellung. Und trägt damit bei zur Rohstoffsicherheit unseres Landes. Mit dabei beim intensiven Austausch waren die Pyral-Chefs Andreas Reissner und Markus Reissner, außerdem Vertreter von PreZero und Schwarz. Aus der Region und zum Thema waren weiterhin mit dabei REIKAN GmbH, Tricera Energy GmbH, SUC GmbH, Circular Saxony, Befesa, Becker Umweltdienste, LVR Sachsen, IHK Chemnitz. Ferner die Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung ALBA, Felix Schoeller GmbH, und Interzero. Allen gemeinsam ist: Sie treiben die Kreislaufwirtschaft – für Nachhaltigkeit, für Resilienz, für den Standort Deutschland.
Geoökonomie, Resilienz und SicherheitRegionalforen
30.03.2023
Transformationskompass – Herausforderungen und Chancen für Unternehmen in Deutschland
In den vergangenen Monaten hat der Grüne Wirtschaftsdialog gemeinsam mit dem IW Köln die Studie „Transformationskompass – Herausforderungen und Chancen für Unternehmen in Deutschland“ erarbeitet. Wie kann der Fortschritt der Transformation in ihren verschiedenen Dimensionen verfolgt werden? Auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Ergebnisse repräsentativer Unternehmensbefragungen hat das IW für den GWD den Transformationskompass entwickelt. Er soll dazu beitragen, Transparenz zu schaffen und Unternehmen bei der Transformation zu unterstützen. Die Ergebnisse dieser Studie haben wir unseren Mitgliedern und geladenen Gästen präsentiert und im Anschluss gemeinsam mit Vertreter:innen aus Wirtschaft und Politik diskutiert. EIn Grußwort hielt Michael Hüther, Direktor des IW Köln. Er nannte gleich zu Beginn seines Impulsvortrages die besonderen, aktuellen und dringlichen Herausforderungen der Transformation: „Die Transformation ist eine Generationsaufgabe – das heißt, die Transformationspolitik ist eine, die innerhalb einer Generation zu leisten ist, und zwar jetzt. Nun müssen alle regulatorischen, alle Finanzierungsentscheidungen getroffen werden. Das kann zu Überforderung führen – das bedeutet, dass man es klug und gerecht machen muss, dass man alle einbezieht und schaut, wie man es auch im Generationenvergleich fair finanziert.“ >>Download der Studie<<
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik