Reform der Erbschaftssteuer – Unternehmensnachfolge zwischen Planungssicherheit und Investitionsfähigkeit

10. Dezember 2025 | 10:00 – 12:00 Uhr

mit Katharina Beck MdB

Angesichts des in den kommenden Monaten erwarteten Urteils des Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaft- und Schenkungsteuer stellt sich die Frage: Wie kann sichergestellt werden, dass eine Reform Unternehmensnachfolgen erleichtert, Betriebe planbar entlastet und Investitionsfähigkeit sichert – ohne dabei an Gerechtigkeit oder Wirksamkeit einzubüßen?

Im Raum stehen unter anderem Reformansätze, die bisherige Ausnahmetatbestände für Betriebsvermögen durch flexible und großzügige Stundungsmodelle ersetzen könnten. Für die Politik ist dabei zentral, frühzeitig mit der Wirtschaft über mögliche Auswirkungen und Erwartungen ins Gespräch zu kommen.

Bei unserer Veranstaltung „Reform der Erbschaftssteuer – Unternehmensnachfolge zwischen Planungssicherheit und Investitionsfähigkeit“
ordnen wir gemeinsam mit Katharina Beck MdB, finanzpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, sowie Vertreter:innen unserer Mitgliedsunternehmen die möglichen Reformszenarien ein und diskutieren darüber:

Weitere Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen
12.04.2023
Fachforum Kreislaufwirtschaft
Nachdem das letzte Treffen des Fachforums Kreislaufwirtschaft einen branchenübergreifenden Ansatz verfolgte, hat sich diese Sitzung zum Thema „Die neuen europäischen Verpackungsregelungen” auf Abfallvermeidung und Mehrweg, Anforderungen an die nachhaltige Gestaltung von Verpackungen sowie das effiziente Abfallmanagement konzentriert. Als Grundlage der Diskussion dienten die Impulsvorträge von der Referentin für die nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie und Ressourceneffizienz im Bundesumweltministerium (BMUV) Stefanie Schäfter, dem Abteilungsleiter Kreislaufwirtschaft des Wuppertal Instituts Prof. Dr. Henning Wilts sowie Felix Vogt-Heffinger, Referent für Vermeidung und Verwertung von Verpackungsabfällen (BMUV). Anschließend standen besonders die nationalen und europäischen Vorgaben für Mehrweg und zum chemischen Recycling im Fokus, dabei herrschte Einigkeit, dass dem mechanisches Recycling gegenüber chemischen Methoden Priorität eingeräumt werden sollte. Prof. Dr. Henning Wilts betonte in seinem Vortrag unter anderem die Chancen sowie Herausforderungen von Mehrwegsystemen: „Die Vermeidung von Verpackungsabfällen bietet zahlreiche ökologische als auch ökonomische Potentiale zur Einsparung von CO2-Emissionen genauso wie von Kosten. Häufig sind entsprechende Ansätze mit einer Erhöhung der Komplexität verbunden – es müssen beispielsweise mehr Akteur:innen einbezogen werden als bei klassischen Einweg-Lösungen. Von daher braucht es regulatorische Impulse, um hier auch Planungssicherheit für entsprechende Investitionen zu geben. Ein zentraler Ansatzpunkt sind dabei auch Standards und Normen, die gibt es seit langem für die klassische lineare Wirtschaft, für die Kreislaufwirtschaft hingegen noch nicht in ausreichendem Maße gibt. Hier ist hoher Handlungsbedarf erkenbar, wenn die Kreislaufwirtschaft sich auch am Markt durchsetzen können soll.“ David Lommatzsch, Umwelt- und Kreislaufwirtschaftsmanager der Schwarz Gruppe, stellt außerdem die Beurteilung der Ökobilanz (Life-Cycle-Assessment/LCA) von Verpackungen als essentiell heraus: „Einheitliche Standards – insb. beim Design for Recycling – und verbindliche Ziele zum Einsatz von Rezyklaten spielen für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft von Verpackungen im EU-Binnenmarkt eine zentrale Rolle. Es ist gut, dass dies jetzt auf EU-Ebene mit der PPWR (Proposal Packaging and Packaging Waste Regulation) angegangen wird. Regulatorische Hürden, beispielsweise beim Einsatz von Rezyklaten in kontaktsensitiven Anwendungen, sollten dabei aber beachtet und unter Maßgabe des Verbraucherschutzes bestmöglich abgebaut werden. Im Sinne eines ganzheitlichen Klima- und Ressourcenschutzes sollte zudem stets der gesamte Lebensweg einer Verpackung betrachtet werden und dabei auch Faktoren wie Transport- & Logistikemissionen sowie Vermeidung von Lebensmittelabfällen Betrachtung finden.“
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
18.09.2025
Vorhaben für Landwirtschaft und Ernährung in der 21. Wahlperiode: Regional, bürokratiearm, ökologisch – aber wie?
Agrardieselvergütung, Entbürokratisierung und Anpassungen beim Tierhaltungskennzeichnungsgesetz – das sind die ersten Maßnahmen der Bundesregierung im Bereich Landwirtschaft und Ernährung. Darüber hinaus haben die Regierungsparteien im Koalitionsvertrag vereinbart, Ernährungssicherung und Ressourcenschonung gleichermaßen als politische Ziele zu berücksichtigen und regionale Wertschöpfungsketten zu erschließen. Doch wie können die Vorhaben konkret umgesetzt werden – und welche Rahmenbedingungen müssen dafür geschaffen werden? Darüber möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen – im Rahmen der nächsten Sitzung des Kompetenzclusters Agrarwende und Ernährung mit Johannes Steiniger MdB, Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat im Deutschen Bundestag und Sprecher der CDU/CSU-Fraktion für Landwirtschaft und Ernährung.
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
16.06.2021
Fachforum Sustainable Finance
Am 16. Juni fand unter Leitung von Gabriele C. Klug und Josef Krieg die Veranstaltung „Impulse für einen nachhaltigen Mittelstand“ im Rahmen des Fachforums Sustainable Finance statt. Der Mittelstand ist eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft und lag bisher zu wenig im Fokus der grünen Transformation. Nachhaltigkeitskonzepte für Großindustrie können nicht einfach auf den Mittelstand übertragen werden, da die einhergehende Bürokratie diesen überlasten würde. Stattdessen müssen innovative Lösungen für den Mittelstand gefunden werden, um Anreize für Klimaneutralität zu schaffen, um Klimarisiken bilanziell abzubilden, und um Digitalisierung bei der Erfassung klimarelevanter Informationen zu nutzen. Um diese Lösungen zu definieren, wird der GWD das Thema im Rahmen eines neu geschaffenen Fachforums Mittelstand fortführen. Weitere Informationen im Newsletter 08/2021