Wie der ländliche Raum zum Vorreiter wirtschaftlicher Transformation wird

11. März 2026 | 17:00 – 19:00 Uhr

In vielen ländlichen Regionen wie dem Sauerland schlägt das industrielle Herz Deutschlands: produzierender Mittelstand, globale Lieferketten, Energie- und Rohstofffragen – und gleichzeitig Unternehmen, die seit jeher pragmatisch, robust und innovationsstark auf neue Lagen reagieren. Welche Strategien funktionieren? Was können andere Regionen vom Sauerland lernen? Wo liegen Hemmnisse – und welche politische sowie unternehmerische Hebel bringen Tempo in die nachhaltige Modernisierung?

Diese Fragen diskutieren unsere Mitglieder mit Sandra Stein, MdB und Sprecherin Mittelstand der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, und Jörg Nolte, Hauptgeschäftsführer der IHK Arnsberg. Der regionalen Round Table vor Ort in Arnsberg, Nordrhein-Westfalen setzt auf Austausch statt Frontalvorträge: Impulse, konkrete Unternehmensperspektiven aus der Region und eine offene Diskussion – u. a. mit Blick auf regionale Stakeholder und Netzwerke.

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16.02.2023
FF Digitale Landwirtschaft: Potentiale nutzen – Risiken minimieren
Nachdem der GWD sich in den vergangenen Monaten intensiv mit dem Thema Landwirtschaft und Ernährung beschäftigt hat (das daraus entstandene Positionspapier wird in den kommenden Wochen veröffentlicht), richtete sich der Fokus nun auf die Frage der Digitalisierung in der Landwirtschaft. Zusammen mit Gisela Sengl MdL, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Landwirtschaft und Ernährung von Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag, und Dr. Markus Gandorfer, Leiter der Projektgruppe Digitalisierung an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft diskutierten am 16. Februar im bayrischen Landshut Unternehmensvertreter:innen sowie Agrarexpert:innen zu verschiedenen Leitfragen wie: Welche Folgen hat die digitale Transformation für die Landwirtschaft und die Agrarbranche? Wie können Landwirt:innen, Umwelt und Verbraucher:innen gleichermaßen einen Nutzen aus den Möglichkeiten ziehen? Und was ist nötig, um Vorbehalte abzubauen? Dazu verweisen wir auch gerne auf die Berichterstattung in den Landshuter Nachrichten.
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
23.09.2021
Nachhaltigkeitsfaktor: Energie
Der Schwerpunkt des gemeinsamen Austauschs auf der Veranstaltung des Fachforums lag einerseits auf der nötigen Regulierung für ein mittelstandsorientiertes Energieangebot,  andererseits auf den Handlungsmöglichkeiten eines innovativen Mittelstands selbst. Referenten aus Wirtschaft, praxisorientierter Wissenschaft und Politik stellten verschiedene Perspektiven auf das Thema vor: Marc T. Oehler, Geschäftsführender Gesellschafter der BILSTEIN GROUP, nahm die Teilnehmenden mit in die Praxis eines mittelständischen Unternehmens und zeigte die energiepolitischen Herausforderungen bei der Stahlverarbeitung auf. Um einen Blick auf das Gesamtbild der energiepolitisch notwendigen Entwicklungen für ein klimaneutrales System in allen Sektoren zu bekommen, gab Thorsten Lenck, Projektleiter Strommarktdesign und erneuerbare Energien bei Agora Energiewende, einen Einblick in die Erkenntnisse des Think Tanks; und Gerd Lippold, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft, bereicherte den Austausch im Fachforum mit der politischen Perspektive auf die derzeitigen Herausforderungen für den Nachhaltigkeitsfaktor Energie. Weitere Informationen im Newsletter 13/2021.
26.06.2024
#Fusion: Neues Kompetenzcluster Ernährung & Agrarwende
Mit vielen starken Unternehmen ist diese Woche das neue Kompetenzcluster Ernährung & Agrarwende gegründet worden. Mit der Fusion des Grünen Wirtschaftsdialogs und der Wirtschaftsvereinigung der Grünen wird die Expertise der Mitglieder aus beiden Organisationen zusammengeführt. Erste Themen in der neuen Fachgruppe sollen sein: Die für den Food-Sektor anspruchsvolle Umsetzung der EU Verordnung entwaldungsfreie Lieferketten; der Umbau der Nutztierhaltung und seine Folgen für den gesamten Sektor im Spannungsfeld zwischen Tierwohl, Flächenverbrauch, Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit; und die EU Green Claims Directive, hier geht es um die Umsetzung eines Nachhaltigkeits-Labels auf den Produkten. Bei der ersten Sitzung waren vielfältige Mitglieder aus beiden Gründungsorganisationen dabei, von den großen Händlern über die Agrarchemie bis zur Lebensmittelindustrie. Konkret zeigten Interesse die Schwarz Gruppe, Rewe, Aldi Süd, BASF, Bayer, VCI, EW Group, InFamily Foods, Fritz Kola, Coca Cola – und das Cluster soll weiter wachsen. Bis zur Wahl des Leiters der Fachgruppe übernimmt Tim Schwertner von der Bauer Gruppe die Koordination. Bei der Gründung dabei war auch Thomas Gambke, einer der Vorstandsvorsitzenden der neuen Wirtschaftsvereinigung der Grünen. Die Gründung des Kompetenzclusters sei wichtig, erklärte die Parlamentarische Staatsekretärin aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Ophelia Nick. Das Cluster wird Positionspapiere entwickeln sowie in den direkten Austausch mit der Politik gehen. Denn: Die Themen drängen.