Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie

22. Oktober 2024

mit Dr. Bodo Linscheidt, Unterabtteilungsleiter Digitalisierung, Nachhaltige Konsum- und Produktpolitik, Ressourcenschonung im BMUV

Die Wirtschaft der Zukunft wird eine Kreislaufwirtschaft sein. Bereits im Juni wurde deshalb durch das Bundesumweltministerium der Entwurf einer Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie veröffentlicht, in der die Ziele und Maßnahmen der Bundesregierung auf dem Weg zu einer Kreislaufwirtschaft dargelegt werden. Der Strategieentwurf befindet sich aktuell in der Ressortabstimmung, ein Kabinettsbeschluss ist für den Herbst 2024 geplant.

In der Sitzung wollen wir gemeinsam erörtern, wie der Strategieentwurf in andere Gesetzesinitiativen eingebettet wird und wo bis zur Bundestagswahl noch Handlungsspielraum bleibt. Diskutiert werden darüber hinaus u.a. die Herausforderungen bei der Steigerung des Anteils von Sekundärrohstoffen in Lebensmittelverpackungen sowie die Pläne zur Implementierung des digitalen Produktpasses und der nötigen digitalen Infrastruktur. Wir freuen uns dabei auf einen Impuls durch Dr. Bodo Linscheidt, Unterabtteilungsleiter Digitalisierung, Nachhaltige Konsum- und Produktpolitik, Ressourcenschonung im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV), der an der Erarbeitung des Strategieentwurfs federführend beteiligt war.

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22.09.2023
Digitalisierung der Verwaltung
Die Digitalisierung der Verwaltung ist ein entscheidender Faktor für eine moderne und leistungsfähige Regierungsführung. Deutschland hinkt bei diesem Kraftakt immer noch deutlich hinterher und landete 2022 im EU-Vergleich an 18. Stelle – und somit deutlich unter dem EU-Durchschnitt. Daher braucht es nun neue Impulse für eine zügige Umsetzung in die Praxis, gute Konzepte liegen vor und sind diskutiert. Wie können die Rahmenbedingungen für eine zügige Verwaltungsdigitalisierung verbessert werden? Gemeinsam mit Maik Außendorf MdB, Sprecher für Digitalpolitik der Grünen Bundestagsfraktion, sowie Dr. Eva Sonnenmoser, Referentin InnoLab_bw bei Staatsministerium Baden-Württemberg, Dr. Martin Hagen, Staatsrat für Haushalt, Personal und IT beim Senator für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen haben Teilnehmer:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über die Digitalisierung der Verwaltung diskutiert. Die Digitalisierung hat das Potenzial, die Verwaltung in Deutschland effizienter und benutzerfreundlicher zu gestalten. Allerdings steht Deutschland hier vor Herausforderungen, da die aktuelle Ausstattung der Verwaltung den Anforderungen und Möglichkeiten der Digitalisierung nicht gewachsen ist. Um diese Herausforderungen zu bewältigen werden effizientere Prozesse benötigt, denn die Digitalisierung der Verwaltung erfordert einen grundlegenden Wandel in den Abläufen: Modernisierung sollte nicht nur bedeuten, bestehende Prozesse digital abzubilden, sondern sie auch zu überdenken und zu optimieren. Maik Außendorf MdB wies auf die Ziele einer digitalen Verwaltung hin: „Mit OZG 2.0 setzten wir den Rahmen einer zeitgemäßen und effizienten Verwaltung für unsere Städte und Gemeinden. Diese Weiterentwicklung ebnet den Weg für unsere Vision einer öffentlichen Cloud, in der Kommunen nahtlos auf wichtige Serviceleistungen zugreifen können und wir letztlich Alle davon profitieren.“ Dr. Martin Hagen brachte unter anderem eine Umstrukturierung der Verwaltung ein: „„Die öffentliche Verwaltung braucht ein neues Geschäftsmodell: Wir sollten Leistungen dann und dort bereitstellen, wenn sie gebraucht werden, und nicht auf Anträge warten. Dabei muss die Digitalisierung als Mittel angesehen werden, um Prozesse grundlegend zu hinterfragen und zu verbessern, und nicht als Selbstzweck. Die Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen bei diesem enormen Transformationsprozess muss dafür weiter ausgebaut werden – es sind viele Akteur:innen beteiligt, die alle synchronisiert werden müssen.“ Des Weiteren sollte das Hauptziel der Digitalisierung in der Verwaltung darin bestehen, das Leben der Bürger:innen zu vereinfachen. Dies kann durch die Bereitstellung benutzerfreundlicher Online-Dienste, den Abbau von Bürokratie und die Beschleunigung von Verwaltungsprozessen erreicht werden. Eine schnelle Umsetzung kann durch die Förderung von Open Source Software die Kosten senken und die Transparenz erhöhen. Die Einrichtung einer Koordinierungsstelle für EfA-Lösungen („Eine für Alle“), vor allem auf kommunaler und Landesebene, sowie die Schaffung eines Austauschs für Entwicklerinnen und Entwickler können die Umsetzung erleichtern. Wichtig ist, dass die Standards so gestaltet sind, dass regionale Anpassungen möglich sind.  
Innovation, Digitalisierung und Technologie
11.05.2026
Digitale Souveränität als Standortfaktor
Digitale Souveränität ist zentral für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts. Auf dem Spiel stehen Sicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und die zukünftige Leistungsfähigkeit Deutschlands. Gleichzeitig zeigen aktuelle Daten eine weitgehende bis vollkommene Abhängigkeit deutscher Unternehmen von digitalen Technologien und Dienstleistungen aus Nicht-EU-Ländern. Welche Rahmenbedingungen sollte die Politik schaffen, damit Unternehmen Strategien für digitale Souveränität entwickeln und auch umsetzen können? Welche Rolle kann dabei Hessen als Hotspot für Rechenzentren spielen? Wie nutzen wir die steigende Nachfrage nach KI- und Quanten-Technologien für Wertschöpfung in Europa? Diesen und weiteren Fragen wollen wir im Rahmen eines regionalen Round Tables bei Siemens in Frankfurt am Main nachgehen: Digitale Souveränität als Standortfaktor  Nach einem Grußwort von Torsten Meister, Repräsentant für die Niederlassung Frankfurt und Landesbevollmächtigter für Hessen der Siemens AG, freuen wir uns auf eine Round Table Diskussion mit einer Keynote von: Prof. Dr. Haya Schulmann, Mitglied des Boards von ATHENE, Nationales Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit, und Professorin am Lehrstuhl für Informatik der Goethe-Universität Frankfurt Weitere Impulse von: Anna Lührmann MdB, Landesvorsitzende der Bündnis 90/Die Grünen in Hessen Mathias Wagner MdL, Fraktionsvorsitzender der Bündnis 90/Die Grünen im Hessischen Landtag Die Veranstaltung setzt auf Austausch, bringen Sie also gerne Ihre Perspektiven, konkreten Herausforderung und Lösungen mit ein.
Innovation, Digitalisierung und TechnologieRegionalforen
25.06.2026
Zukunft der dualen Ausbildung im Mittelstand
Deutschland fehlen Fachkräfte in nahezu allen Branchen, und der demografische Wandel verschärft die Lage zusehends. Betriebe, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, spüren diesen Mangel im Alltag: Offene Stellen bleiben unbesetzt, Aufträge können nicht angenommen werden, Wachstum wird gebremst. Gleichzeitig verändert die Digitalisierung die Anforderungen an Berufsbilder in einem Tempo, das Unternehmen gleichermaßen vor neue Fragen stellt. Zusammen mit dem Deutschen Mittelstands-Bund (DMB) e.V., der 34.000 kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland vertritt, laden wir unsere Mitglieder zum Austausch über die Zukunft der dualen Ausbildung im Mittelstand ein. Gemeinsam mit einer Delegation von DMB-Mitgliedern und Dr. Anja Reinalter MdB, Sprecherin für Bildung sowie Parlamentarische Geschäftsführerin im Vorstand der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen möchten wir u.a. folgenden Fragen in einem offenen Austausch nachgehen: Wie können Betriebe als Ausbildungspartner gestärkt werden? Welche politischen Rahmenbedingungen braucht es, um junge Menschen für eine Berufsausbildung zu begeistern? Und wie gelingt der Wandel hin zu einer digitalisierten Arbeitswelt? In die Diskussion am 25. Juni in Berlin sollen auch die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des DMB zur Zukunft der Ausbildung im Mittelstand einfließen. Bitte beachten Sie, dass sich diese Veranstaltung ausdrücklich an Personen aus Unternehmen richtet, die im Mittelstand aktiv sind oder sich unmittelbar mit den wirtschaftlichen und politischen Fragestellungen des Mittelstands befassen.
Arbeitsmarkt und Demografie