Kompetenzen für morgen: Qualifizierung und Weiterbildung im niedersächsischen Mittelstand

28. Oktober 2026 | 18:00 – 19:30 Uhr

mit Julia Willie Hamburg MdL, Niedersächsische Kultusministerin sowie stellv. Ministerpräsidentin Niedersachsen

Welche Kompetenzen wird der niedersächsische Mittelstand in den nächsten Jahren brauchen – und sind wir darauf schon vorbereitet?
Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, die Transformation zur Klimaneutralität und neue Geschäftsmodelle verändern die Anforderungen an Unternehmen und Beschäftigte. Die Wettbewerbsfähigkeit des niedersächsischen Mittelstands hängt künftig maßgeblich davon ab, wie gut es gelingt, Wissen und Kompetenzen kontinuierlich weiterzuentwickeln. Eine starke berufliche Bildung, attraktive Weiterbildungsangebote und eine Kultur des lebenslangen Lernens sind entscheidende Voraussetzungen, um den Wandel erfolgreich zu gestalten.
Wie kann Niedersachsen die Kompetenzen entwickeln, die für eine innovative, nachhaltige und wettbewerbsfähige Wirtschaft von morgen benötigt werden? Gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Julia Willie Hamburg MdL, Niedersächsische Kultusministerin sowie stellv. Ministerpräsidentin Niedersachsens, möchten wir über konkrete Herausforderungen, erfolgreiche Praxisbeispiele und neue Impulse für Aus- und Weiterbildung im niedersächsischen Mittelstand diskutieren.

Hinweis: Die Veranstaltung ist nicht öffentlich und unseren Mitgliedern vorbehalten. Eine Teilnahme von Nichtmitgliedern ist im Einzelfall jedoch möglich. Wenden Sie sich dazu gerne per E-Mail an uns!

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30.03.2023
Transformationskompass – Herausforderungen und Chancen für Unternehmen in Deutschland
In den vergangenen Monaten hat der Grüne Wirtschaftsdialog gemeinsam mit dem IW Köln die Studie „Transformationskompass – Herausforderungen und Chancen für Unternehmen in Deutschland“ erarbeitet. Wie kann der Fortschritt der Transformation in ihren verschiedenen Dimensionen verfolgt werden? Auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Ergebnisse repräsentativer Unternehmensbefragungen hat das IW für den GWD den Transformationskompass entwickelt. Er soll dazu beitragen, Transparenz zu schaffen und Unternehmen bei der Transformation zu unterstützen. Die Ergebnisse dieser Studie haben wir unseren Mitgliedern und geladenen Gästen präsentiert und im Anschluss gemeinsam mit Vertreter:innen aus Wirtschaft und Politik diskutiert. EIn Grußwort hielt Michael Hüther, Direktor des IW Köln. Er nannte gleich zu Beginn seines Impulsvortrages die besonderen, aktuellen und dringlichen Herausforderungen der Transformation: „Die Transformation ist eine Generationsaufgabe – das heißt, die Transformationspolitik ist eine, die innerhalb einer Generation zu leisten ist, und zwar jetzt. Nun müssen alle regulatorischen, alle Finanzierungsentscheidungen getroffen werden. Das kann zu Überforderung führen – das bedeutet, dass man es klug und gerecht machen muss, dass man alle einbezieht und schaut, wie man es auch im Generationenvergleich fair finanziert.“ >>Download der Studie<<
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
13.05.2024
Dekarbonisierung des Güterverkehrs II: Schiene und kombinierter Verkehr
In der zweiten Diskussionsrunde zum Thema Güterverkehr konzentrierte sich die Diskussion auf die Dekarbonisierung des Schienen- wie des kombinierten Verkehrs, wobei stets der Kontext zu den anderen Verkehrswegen und -anbietern im Blick behalten wurde. Neben konkreten technischen Lösungen, beispielsweise die europaweite Einführung einheitlicher digitaler Kopplungsvorrihtungen für Waggons, wurden auch politische Rahmenbedingungen besprochen. So wurde scharfe Kritik an der vom BMBF geplanten Anhebung der Trassenpreise für Güterbahnunternehmen um 16% geübt. Erneut durften wir Matthias Gastel MdB, Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie bahnpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen begrüßen, zudem Dr. Martina Niemann, Vorstand Finanzen & Controlling sowie Vorstand Angebotsmanagement bei DB Cargo. Prof. Dr. Markus Hecht, Leiter des Fachgebiets Schienenfahrzeuge am Institut für Land- und Seeverkehr der Technischen Universität Berlin, ging vor allem auf die oben genannten technischen Fragen ein und informierte über den Stand der Entwicklung. Foto: DB Cargo / Oliver Lang Dr. Niemann betonte dabei Bedingungen für die Privatwirtschaft für Investitionen in die Schiene: „Die Privatwirtschaft wird die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene nur dann weiterhin fördern und ausbauen, wenn Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit dieser Transformation gegeben sind. Alles andere ist unrealistisch!“ (c) Stefan Kaminski Gastel zeigte auf, welche Veränderungen es beim Schienengüterverkehr noch bedarf: „Der Schienenverkehr ist der Schlüssel zur Klimaneutralität des Güterverkehrs. Für das Erreichen der Verlagerungsziele bedarf es einer konsequenten Umsetzung des Deutschlandtakts, damit Systemtrassen für alle Verkehrsarten und ausreichende Trassenkapazitäten zur Verfügung stehen. Für den dringend notwendigen Ausbau des Netzes braucht es endlich eine mehrjährige und abgesicherte Finanzierungarchitektur für die Schiene! Ohne diese wird es nicht gelingen, Güter im großen Stil auf die Schiene zu verlagern.“
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
22.05.2023
Fachforum Mobilität
Die individuelle Mobilitätsfreiheit von Personen und eine zuverlässige Logistik von Produkten und Waren sind Grundvoraussetzungen einer funktionierenden Marktwirtschaft. Gleichzeitig ist der Verkehrssektor einer der größten Verursacher von Treibhausgasen – in Deutschland als auch weltweit. Eine massive Reduktion der Emissionen im Verkehrssektor ist alternativlos, um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen. Dazu bedarf es eines umfassenden Umdenkens, welches in der Veranstaltung mit Nyke Slawik MdB Bündnis 90/Die Grüne und stellvertretende Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages, und Mobilitätsforscher und Verkehrsexperte Prof. Dr. Andreas Knie diskutiert wurde. Foto (c) Michelle Gutiérrez Nyke Slawik MdB plädierte außerdem für eine smarte Kombination der verschiedenen Mobilitätskonzepte: „Menschen wollen bequem, günstig, schnell und sicher unterwegs sein. All das kann die Kombination aus ÖPNV, Fahrrad, On-Demand- und Sharing-Angeboten bieten. Mit dem Deutschlandticket sind wir bereits einen wichtigen Schritt in Richtung Mobilitätswende gegangen. Damit wir das Potential des ÖPNV ausschöpfen können, müssen wir jetzt die Rahmenbedingungen für die kombinierte Nutzung verbessern. Deshalb setzen wir uns für eine Verbesserung der Infrastruktur und für mehr sichere Fahrradstellplätze an Knotenpunkten des ÖPNV ein. Außerdem fordern wir mit dem „Mobilpass“ eine gute digitale Lösung, die Routenplanung und Ticketing für alle Mobilitätsangebote in einer App vereint.“  Prof. Dr. Andreas Knie kritisierte den Status-Quo des ÖPNV: „Der heutige öffentliche Verkehr taugt als Rückgrat der Verkehrswende nicht. Er ist eingefangen in ein starres Korsett von Finanzierungsverträgen, die keinerlei unternehmerischen Spielraum erlauben. Unter dem Deckmantel der Daseinsvorsorge wird eine Systemlogik festgeschrieben, die die Gesellschaft längst nicht mehr erreicht.“  
Standortpolitik, Infrastruktur und Europa