International Digital Strategy – Perspectives from Kenya and Rwanda

8. September 2023

mit Tobias Bacherle MdB: Bei der Frühstücksveranstaltung berichtete Tobias B. Bacherle von seinem jüngsten offiziellen Besuch in Kenia und Ruanda im Rahmen seiner Delegationsreise. Dieser Bericht leitete den Dialog über die wertvollen Erkenntnisse ein, die er aus den Digitalisierungsinitiativen in diesen beiden afrikanischen Ländern gewinnen konnte.

Bei der Frühstücksveranstaltung berichtete Tobias B. Bacherle, Obmann im Digitalausschuss und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss von seinem jüngsten offiziellen Besuch in Kenia und Ruanda im Rahmen seiner Delegationsreise. Dieser Bericht leitete den Dialog über die wertvollen Erkenntnisse ein, die er aus den Digitalisierungsinitiativen in diesen beiden afrikanischen Ländern gewinnen konnte. Außerdem war Jacob Olonde, Gründer und CEO des Environmental Capacity and Sustainability Institute (ECAS), zu Gast, der die Bestrebungen seines Instituts zur Schließung von Daten-, Kapazitäts- und Politiklücken im Bereich der grünen Transformation in Kenia und darüber hinaus vorstellte.

Bacherle brachte vor allem eine neue Perspektive ein, mit der die Umsetzung einer deutschen Digitalstrategie nachhaltig funktionieren kann:

„Ich freue mich, dass ich die Erfahrungen und Eindrücke meiner Delegationsreise nach Kenia und Ruanda beim digitalen Expert:innengespräch des Grünen Wirtschaftsdialog einbringen durfte. Denn viel zu oft wird der Globale Süden beim Thema Digitalisierung und internationaler Digitalpolitik ausgeklammert.

Während unsere digitalen Innovationen nach wie vor häufig auf Kosten von Arbeitnehmer:innen des Globalen Südens ermöglicht werden – und unsere digitalen Lieferketten auf Ausbeutung und prekären Arbeitsbedingungen fußen – treiben Kenia und Ruanda gleichzeitig eine nachhaltige Digitalisierung voran.

Sowohl in der internationalen Digitalpolitik als auch der digitalen Entwicklungszusammenarbeit ist es jetzt entscheidend, verstärkt zusammenzuarbeiten, damit wir vom jeweils anderen lernen können.“

Weitere Veranstaltungen

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29.03.2023
Vortragsabend mit Michael Scharfschwerdt
In Kooperation mit der Plattform für Europäische Sicherheitspolitik lud der GWD am 29. März zum Vortragsabend mit Michael Scharfschwerdt, Leiter des Planungsstabs im Auswärtigen Amt, zum Thema „Die nationale Sicherheitsstrategie Deutschlands“ in der österreichischen Botschaft. Ein Kernpunkt in Scharfschwerdts Vortrag war das neue Verständnis von Sicherheitspolitik: “Die deutsche Sicherheitspolitik ist mehr als Militär und Diplomatie. Die Nationale Sicherheitsstrategie wird daher einem integrierten Sicherheitsansatz folgen, denn nur mit umfassenden Antworten können wir den komplexen Risiken unserer Zeit erfolgreich begegnen.“
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
30.06.2022
Ad-hoc Forum Energiepolitik
Die deutsche Energiewirtschaft und die energieintensiven Produktionsbetriebe stehen vor immensen Herausforderungen. Die angespannte geopolitische Lage und insbesondere der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine haben in vielfacher Hinsicht gravierende Auswirkungen. Es gilt, Engpasssituationen entgegenzuwirken und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Gleichzeitig drängt die ökologisch-soziale Transformation der Branche zur Erreichung der Klimaziele, welche einer klugen Umsetzung mithilfe klarer Rahmenbedingungen bedarf. Im Ad-hoc Forum Energiepolitik haben wir die aktuellen energiewirtschaftlichen Handlungsfelder identifiziert sowie unsere Ideen für mögliche Fachforen vorgestellt und mit Ihnen diskutiert. Die gemeinsame Diskussion drehte sich dabei einerseits darum, wie Carbon Capture and Storage (CCS) und Carbon Capture and Utilisation (CCU) effektiv zum Klimaschutz beitragen kann. Dazu wurden von Dr. Erika Bellmann, Leiterin des Deutschlandprogramms bei Bellona, Leuchtturmprojekte vorgestellt, sowie Perspektiven, Hürden und Chancen der Technologie aufgezeigt. Ein weiteres hochaktuelles Thema, welches diskutiert wurde, ist der von Deutschland forcierte Ausbau von LNG-Terminals, dessen Klimaschutzkompatibilität und Möglichkeiten zur Umnutzung der Terminals. Foto: B’90/Die Grünen im Bundestag, Kaminski Dazu Stefan Wenzel, MdB und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschafts- und Klimaschutzministerium: „Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine führte zwangsläufig zu einer Neubewertung der energie- und sicherheitspolitischen Lage in Deutschland. Um die Abhängigkeit von russischem Gas zu verringern, sind die vier schwimmenden Regasifizierungsanlagen für LNG zwingend erforderlich. Sie werden so lange genutzt, bis einige wenige feste Anlagen entstehen, die auch für Wasserstoffderivate geeignet sind. Ziel ist Energiepartnerschaften zu etablieren, die in möglichst kurzer Frist die Voraussetzungen zum Import von Wasserstoffderivaten aus Erneuerbaren Energien schaffen.“ Wir bedanken uns für die rege Diskussion und die Impulsvorträge.
28.11.2024
Transformation des Schwerlastverkehrs II
In der zweiten Sitzung der Veranstaltungsreihe zum Thema Transformation des Schwerlastverkehrs stehen die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für den Roll-out des klimaneutralen Schwerlastverkehrs im Bereich Spedition im Fokus.
Klimaneutralität, Energiewende und IndustriepolitikRegionalforen