Infrastrukturfinanzierung im Wandel – Wie kann privates Kapital zur Transformation beitragen?

22. April 2026 | 10:00 – 11:30 Uhr

mit Andreas Audretsch MdB

Deutschland steht vor massiven Investitionsbedarfen in Verkehr, Energie und kommunale Infrastruktur. Das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) setzt wichtige Impulse – sofern es denn zukunftsorientiert und zusätzlich eingesetzt würde. Aber selbst ohne Zweckentfremdung wird das SVIK die Finanzierungslücke nicht allein schließen. Gleichzeitig warnen insbesondere Bündnis 90/Die Grünen vor höheren langfristigen Kosten, Intransparenz, Schuldenbremse-Umgehung und Risiken für demokratische Kontrolle. Auf der anderen Seite verweisen Versicherer und infrastrukturnahe Unternehmen auf Effizienzpotenziale, zusätzliches Kapital und eine bessere Verteilung von Bau- und Betriebsrisiken durch langfristige Kooperationsmodelle zwischen öffentlicher Hand und Privaten.

Gemeinsam mit Andreas Audretsch MdB, stellv. Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, Tim Ockenga, Leiter Kapitalanlagen beim Gesamtverband der Versicherer (GDV), Patrick Kaczmarczyk, Ph.D., Ökonom an der Universität Mannheim am Kompetenzzentrum für Transformation, und Ihnen wollen wir u.a. folgende Fragen diskutieren:

Weitere Veranstaltungen

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09.03.2021
Fachforum Sustainable Finance
Am 9. März begrüßte Gabriele C. Klug zur zweiten Vertiefungsveranstaltung des Fachforums Sustainable Finance dieses Jahres. Thema der Sitzung war die Rolle von privatem Kapital für die ökologische Transformation. Dabei lag der Fokus auf zwei Akteursgruppen, die vor besonderen Herausforderungen am Kapitalmarkt stehen: Entrepreuner:innen und Mittelstand. Weitere Informationen im Newsletter 04/2021 Digitale Konferenz
22.02.2024
Werbeverbot ungesunder Lebensmittel für Kinder und Jugendliche
In Fortsetzung des GWD-Fachforums Ernährungswirtschaft haben wir gemeinsam mit einer hochrangigen Runde aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft über das Gesetzesvorhaben zu klaren Vorgaben für an Kinder gerichteter Lebensmittelwerbung diskutiert. Aus der Politik durften wir uns dabei auf einen Impuls von Rita Hagl-Kehl MdB, zuständige Berichterstatterin für das geplante Werbeverbot der SPD-Fraktion, freuen. Aus der Wissenschaft begleitete ein Impuls von Prof. Dr. Pablo Steinberg, Präsident des Max-Rubner-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, die Veranstaltung. Unter Moderation von Christian Forster, Programmleiter des Grünen Wirtschaftsdialogs, wurde deutlich, dass keine generalisierenden Aussagen über die Effektivität von bisherigen Selbstregulierungen möglich ist, da viele Faktoren die Gesundheit von Kindern beeinflussen. So spielen Einflüsse der Eltern, insbesondere der Mütter, bereits während der Schwangerschaft wie auch in der Stillzeit eine wichtige Rolle. Einigkeit herrschte darüber, dass die Folgekosten ungesunder Ernährung für die Krankenkassen, aber auch die wirtschaftliche Produktivität enorm sind und vermieden werden sollten. Als wichtigste Stellschraube im gesamtgesellschaftlichen Kontext wurde hier die Bildung als Faktor für eine gesunde Lebensweise eruiert. Dennoch möchte die Bundesregierung keine generelle „Erziehung“ der Bevölkerung vornehmen, sondern lediglich ein etwaiges Werbeverbot für spezifische Werbung für Kinder und Jugendliche durchsetzen. Fraglich ist nun, wie eine umfänglich geltende Definition von „kindertypischen Inhalten“ lauten kann. Prof. Dr. Pablo Steinberg erklärt wann der Grundstein für Kinderernährung gelegt wird: „Ernährungsmuster entwickeln sich in den ersten Lebensjahren des Kindes und beeinflussen spätere Ernährungsmuster. Präventive Interventionen zur Verbesserung der Ernährungsqualität sollten sich insbesondere auf die frühe Kindheit konzentrieren.“
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
27.05.2026
Regionalforum Hamburg: Resilienz und Widerstandsfähigkeit
Wie widerstandsfähig sind Wirtschaft, Verwaltung und kritische Infrastrukturen in Zeiten wachsender Unsicherheiten? Während die Resilienz von staatlichen Einrichtungen und großen Unternehmen insbesondere in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung bereits seit langem diskutiert wird, bleibt die Rolle von kleineren und mittleren Unternehmen sowie Organisationen oft unbeachtet. Deshalb wollen wir beim Hamburger Dialogforum Resilienz und Widerstandsfähigkeit unter anderem folgende Fragen diskutieren: Welche Bedeutung haben kleinere und mittlere Unternehmen für resiliente Versorgungsstrukturen zum Beispiel bei der Logistik oder bei Dienstleistungen? Welche Herausforderungen entstehen durch zunehmende Sicherheits- und Krisenanforderungen – sowohl digital als auch analog? Wie können Unternehmen, Verwaltung und Politik wirksam zusammenarbeiten, um Widerstandsfähigkeit nachhaltig zu stärken? Welche Rahmenbedingungen und Sicherheiten sind notwendig, um Resilienz in Wirtschaft und öffentlichen Strukturen auszubauen? Welche Erfahrungen und Perspektiven lassen sich aus unternehmerischer Praxis, Verwaltung und Politik zusammenführen?
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