Haushalt 2026 – Sondervermögen Infrastruktur zwischen Haushaltskosmetik und Zukunftsinvestitionen
23. Oktober 2025
Das Sondervermögen Infrastruktur wurde im Haushalt 2025 nicht im ursprünglich vorgesehenen Umfang eingesetzt. Nun stellt sich die Frage: Wie kann sichergestellt werden, dass die Mittel 2026 tatsächlich in die dringend notwendige Sanierung von Schiene, Gebäuden und Energieinfrastruktur fließen – und so als Innovationsmotor für die Transformation der Wirtschaft wirken?
Wir freuen uns, gemeinsam mit Dr. Sebastian Schäfer MdB haushaltspolitischem Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion, Dr. Geraldine Dany-Knedlik, Leiterin Prognose und Konjunkturpolitik sowie stellvertretende Abteilungsleiterin Makroökonomie am DIW Berlin, sowie Mitgliedsunternehmen unserer Wirtschaftsvereinigung die aktuellen Entwicklungen einzuordnen und zu diskutieren:
Was bedeutet es für zentrale Infrastrukturprojekte, wenn Milliardenbeträge erneut zwischen Kernhaushalt und Sondervermögen verschoben werden?
Wie kann verhindert werden, dass Investitionen in Gebäudesanierung, Elektromobilität, Breitbandausbau oder die klimaneutrale Transformation der Industrie gekürzt werden, während fossile Subventionen bestehen bleiben?
Welche finanzpolitischen Rahmenbedingungen braucht es, damit das Sondervermögen langfristig wirksam ist und allen Akteuren Planungssicherheit bietet?
Welche Rolle können Unternehmen spielen, damit das Sondervermögen nicht verpufft, sondern Innovation fördert und die Transformation der Wirtschaft voranbringt?