Grüner Wirtschaftstag 2026 – Abhängigkeiten reduzieren

2. Juli 2026 | 13:00 – 20:00 Uhr

mit unserem Vorsitzenden Karl Haeusgen

Die globale Wirtschaftsordnung steht unter Druck: Alte Verlässlichkeiten erodieren, Abhängigkeiten werden sichtbarer, und der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit wächst – in Deutschland wie in ganz Europa. Gleichzeitig hat Deutschland wie kaum ein anderes Land von offenen Märkten profitiert. Sind die aktuellen Krisen der Anlass, Deutschland als Teil der europäischen Wirtschaft wieder ökonomisch unabhängiger zu machen? Und inwiefern ist das überhaupt wünschenswert?

Am 2. Juli 2026 diskutieren wir diese Fragen in mehreren Online-Panels ab 13:00 Uhr sowie einer Abendveranstaltung vor Ort in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin ab 18:30 Uhr – mit hochkarätigen Gästen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, darunter auch unser Vorsitzender Karl Haeusgen.

Das vollständige Programm sowie einen Anmelde-Link finden Sie hier:
Grüner Wirtschaftstag 2026 | Boell Calendar

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine lebhafte Diskussion.

Weitere Veranstaltungen

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16.02.2023
FF Digitale Landwirtschaft: Potentiale nutzen – Risiken minimieren
Nachdem der GWD sich in den vergangenen Monaten intensiv mit dem Thema Landwirtschaft und Ernährung beschäftigt hat (das daraus entstandene Positionspapier wird in den kommenden Wochen veröffentlicht), richtete sich der Fokus nun auf die Frage der Digitalisierung in der Landwirtschaft. Zusammen mit Gisela Sengl MdL, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Landwirtschaft und Ernährung von Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag, und Dr. Markus Gandorfer, Leiter der Projektgruppe Digitalisierung an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft diskutierten am 16. Februar im bayrischen Landshut Unternehmensvertreter:innen sowie Agrarexpert:innen zu verschiedenen Leitfragen wie: Welche Folgen hat die digitale Transformation für die Landwirtschaft und die Agrarbranche? Wie können Landwirt:innen, Umwelt und Verbraucher:innen gleichermaßen einen Nutzen aus den Möglichkeiten ziehen? Und was ist nötig, um Vorbehalte abzubauen? Dazu verweisen wir auch gerne auf die Berichterstattung in den Landshuter Nachrichten.
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
17.05.2023
Fachforum Neue Arbeit & Neue Qualifikation
Für das Fachforum Neue Arbeit & Neue Qualifikation „Unternehmerische Initiativen in der Weiterbildung“ konnte der GWD Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn MdB, Obmann im Ausschuss für Arbeit und Soziales, Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Siegrun Brink, Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn, Frank Büchner, Qualifizierungsverbund in der Lausitz für Erneuerbare Energien (QLEE), Verbundmanager LEAG sowie Bernd Grube, Personalleiter der Powertrain Solutions Division der Robert Bosch GmbH, für Impulsvorträge gewinnen. Neben den Vorträgen ging es in einem Expertengespräch zwischen Politik, der Wissenschaft und der Wirtschaft um die Thematik von unternehmerischen Initiativen in der Weiterbildung. Ganz besonders lag der Fokus auf der Rolle und Wirkung von unternehmensübergreifenden Netzwerken und Weiterbildungsplattformen. Die Veranstaltung bot einerseits die Chance einen Überblick über bundespolitische Vorhaben im Bereich der Weiterbildung zu bekommen und andererseits allgemeine Forderungen und politische Handlungsbereiche aus  Unternehmensperspektive zu identifizieren. Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn MdB ordnete die Frage der Qualifikation in die verschiedenen Herausforderungen der Zeit ein und legte da, was das für eine zeitgemäße und zukunftsfähige Gestaltung von Weiterbildung überhaupt bedeutet: „Der demografische Wandel, die Digitalisierung und die Dekarbonisierung sind die drei großen Zukunftsherausforderungen für den Arbeitsmarkt. Durch die demografische Entwicklung sinkt einerseits das Erwerbspersonenpotential, andererseits entstehen Arbeitsplätze im Bereich sozialer Dienstleistungen. Die Digitalisierung bringt viele Chancen, aber es werden Arbeitsplätze wegfallen und neue Qualifikationen werden gebraucht. Auch für den ökologischen Umbau braucht es neue Qualifikationen und es entsteht ein großer Bedarf an neuen Fachkräften. Um all diese Herausforderungen zu meistern, ist Weiterbildung ist ein zentraler Schlüssel. Die Ampelkoalition hat sich viel vorgenommen. Mit dem Weiterbildungsgeld für Arbeitslose wurde ein erster Schritt gegangen. Ganz aktuell arbeiten wir an einem Gesetz zur Stärkung der Weiterbildungsförderung von Erwerbstätigen, besonders für KMU, und die Einführung eines Qualifizierungsgeldes, das Unternehmen im ökologischen Umbau unterstützen soll. Darüber hinaus haben wir Grüne uns in den Koalitionsverhandlungen für eine bessere Weiterbildungsberatung stark gemacht. Dazu werden derzeit die von uns geforderten Weiterbildungsagenturen in so genannten Weiterbildungsverbünden vor Ort aufgebaut, bei denen sich Unternehmen sowie Beschäftigte beraten lassen können.“ Bernd Grube ging in seinem Vortrag auf die Rolle der betrieblichen Weiterbildung in der Transformation ein: „Betriebliche Weiterbildung ist einer der zentralen Faktoren für ein erfolgreiches Agieren in einer sich verändernden Arbeitswelt. Die praxisnahe Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten ist ein wichtiger Baustein, um den Fachkräftebedarf der Zukunft zu sichern. Die Politik muss hierfür den erforderlichen Rahmen setzen. Mit einer sinnvollen Arbeitsmarktpolitik und flexiblen Förderinstrumenten kann eine sozialverträgliche Transformation gelingen.“ Frank Büchner stimmte dem zu: „Die Bildung von Qualifizierungsverbünden ist der Schlüssel, um die sozialökologische Transformation erfolgreich zu bewältigen. Indem Unternehmen und Beschäftigte ihr Wissen und ihre Fähigkeiten gemeinsam einbringen, können sie nicht nur voneinander lernen, sondern auch ihr Know-How bündeln – so lassen sich die Herausforderungen eines sich stark wandelnden Arbeitsmarktes überwinden. Zusammen schaffen wir so eine Zukunft, in der Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung im Einklang stehen – eine Zukunft, von der wir alle profitieren.“
Arbeitsmarkt und Demografie
13.06.2025
Welche nächsten Schritte braucht es für eine erfolgreiche und klimaneutrale Transformation des Wärmesektors?
Die neue Bundesregierung hat sich die erfolgreiche und kosteneffeziente Wärmewende zum Ziel gesetzt. Besonders der Wärmesektor spielt dabei eine zentrale Rolle für die klimafreundliche Transformation Deutschlands, da er bislang die gesetzten Klimaziele verfehlt hat. Um die Wärmewende voranzubringen, müssen in der bevorstehenden Legislaturperiode entscheidende Fragen geklärt werden: Wie können Bund, Länder und Kommunen gemeinsam eine flächendeckende und vorausschauende Wärmeplanung gewährleisten? Und welche Rahmenbedingungen und Unterstützungsmaßnahmen benötigen die Betreiber der notwendigen Infrastruktur, um eine bezahlbare Wärmeversorgung sicherzustellen?
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik