Grüner Wirtschafts-Salon: Digitale Souveränität – Wie behauptet sich Europa im KI-Zeitalter?

15. Juni 2026 | 18:00 – 21:00 Uhr

Sebastian Steinhäuser, SAP; Franziska Brantner, Bündnis 90/Die Grünen; Adriana Groh, Sovereign Tech Fund

Digitale Souveränität insbesondere bei KI-Technologien ist entscheidend für die Chancen des Wirtschaftsstandorts und am Ende auch für unsere Sicherheit. Wir stehen am Anfang einer neuen industriellen Revolution, bei der es Gewinner und Verlierer geben wird. USA und China sind dabei für uns zugleich Partner, Markt, aber eben auch Konkurrenten – teils systemische Konkurrenten. Was bedeutet das für unsere Werte und für unseren Wohlstand? Wie können wir in Europa und in Deutschland selbstbewusst unsere eigenen Stärken ausbauen? Wie kann hier das Zusammenspiel sein von Wirtschaft und Politik?
Darüber wollen wir diskutieren – und laden Sie herzlich ein zum zweiten Grünen Wirtschafts-Salon. Diesmal mit:

Bei der Veranstaltung gibt es einen Start-Impuls von Marina Grigorian, Repräsentantin von Telefónica Germany, es begrüßt unsere Hauptgeschäftsführung Martin Kaul und Katharina Krüger, durch den Abend führt Marie-Christine Knop.

Der Grüne Wirtschafts-Salon ist leider ausgebucht.

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14.12.2023
GreenCrunch Zukunftswerkstatt & Jubiläumsdinner
Am 14. Dezember feierten wir unser jährliches GreenCrunch-Dinner, in diesem Jahr besonders festlich, da wir unser fünfjähriges Bestehen begehen konnten! Aus diesem Anlass haben wir das Dinner um eine nachmittägliche Zukunftswerkstatt ergänzt, mit tollen Gästen und spannenden Diskussionen zu einigen unserer zentralen Themenfeldern. Folgende Workshops wurden durchgeführt: 1. Industrie im Wandel: Startups und Neugründungsinfrastruktur in Deutschland. Als Referentin begrüßten wir Melis Sekmen MdB, Obfrau im Wirtschaftsausschuss | Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen im Deutschen Bundestag. Moderation: Christian Forster, Leiter Programmentwicklung, Grüner Wirtschaftsdialog. 2. Klimapolitik und Energiewende: Hessen als Vorbild. Hier freuten wir uns über Kaya Kinkel MdL, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen im Hessischen Landtag | Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen.  Moderiert wurde dieser Workshop von Biggi Bender, ehemalige Abgeordnete der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen im Deutschen Bundestag 3. Die Rolle der deutschen und europäischen Außenpolitik: Dynamisierung und Harmonisierung der europäischen Industrie im Krisenszenario. Einmal mehr hatten wir in diesem Workshop Philip Krämer MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss | Bündnis 90/Die Grünen zu Gast, der zu den aktuellen Herausforderungen im Bereich Security & Defense referierte und als Gesprächspartner für unsere Gäste zur Verfügung stand. Moderiert wurde der Slot von Marco Lotz, Senior Consultant – Public Sector Defence | Capgemini Invent und weiterhin als freier Mitarbeiter für den GWD für diesen Themenbereich tätig. 4. Paradigmenwechsel zu einem regenerativen Kreislaufwirtschaftssystem: Deutschlands Umsetzung der europäischen Umwelt- und Verpackungsgesetze. Wie schon in unserem Beitrag vom Freitag berichtet hatten wir zu diesem Thema Dr. Bettina Hoffmann, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) als Impulsgeberin und Dialogpartnerin zu Gast und konnten in diesem Zusammenhang auch das aktuellen Positionspapier des GWD überreichen. Beim folgenden festlichen Teil des Tages mit Sektempfang und anschließendem Dinner freuten wir uns über eine Dinner-Speech von Dr. Nicole Dreyer-Langlet, Mitglied der Geschäftsführung und Vizepräsidentin Forschung & Technologie der Airbus Operations GmbH.
25.06.2024
Kreislaufwirtschaft – Seltene Erden und Industriemetalle
Der Wandel hin zu einer dekarbonisierten Wirtschaft erhöht den Bedarf an seltenen Erden und Industriemetallen. Für eine erfolgreiche Transformation des Industriestandorts Deutschland ist die Sicherstellung einer nachhaltigen Rohstoffversorgung demnach essentiell. Da Deutschland und die EU bei der Gewinnung und Verarbeitung seltener Erden und Industriemetalle stark von einzelnen Ländern abhängig sind, stellt eine effektive Rückgewinnung derselben sowie die Schließung von Rohstoffkreisläufen eine zentrale Herausforderung dar. Welche Barrieren für eine branchenübergreifende Kreislaufwirtschaft überwunden werden müssen, stand im Fokus des Austauschs zwischen Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Als Impulsgeber:innen durften wir Dr. Michael Weltzin, Referat IVB1 Mineralische Rohstoffe, Kreislaufwirtschaft, Fachaufsicht BGR des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), Dr. Lukas Gast, Teamleiter Circular Economy beim Institut für die Zukunft der Industriegesellschaft (INZIN), sowie Dr. Britta Bookhagen, Arbeitsbereichsleiterin Recyclingrohstoffe bei der Deutschen Rohstoffagentur (DERA), begrüßen. Dr. Michael Weltzin vom BMWK betonte die Bedeutung der Rohstoffstrategie der Bundesregierung, die Maßnahmen zur Diversifizierung und zur Förderung der Kreislaufwirtschaft umfasst. Er erklärte: „Wir brauchen die Einleitung eines Paradigmenwechsels zur Förderung der Kreislaufwirtschaft. Ziel muss es sein, dass es zukünftig keine Rolle mehr spielt, ob ein Rohstoff zuvor Abfall war oder nicht. Hierfür brauchen wir gleiche Standards für primäre und sekundäre Rohstoffe.“ Dr. Britta Bookhagen erläuterte die Herausforderungen des Recyclings seltener und strategischer Metalle und die Notwendigkeit, wirtschaftliche und energieeffiziente Prozesse zu entwickeln. Sie betonte: „Wir sehen bereits gute etablierte Stoffkreisläufe dort, wo es sich wirtschaftlich lohnt. Das zeigt die grundsätzliche Herausforderung: Recycling muss wirtschaftlich sein. Dazu müssen die Rahmenbedingungen stimmen und es muss strategisch und in Wertschöpfungsketten gedacht werden.“ Dr. Lukas Gast hob die globale Rohstoffknappheit hervor und betonte die Rolle von Recyclingfähigkeit und Risikovorsorge. „Die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NWKS) und der EU Critical Raw Materials Act (CRMA) können wichtige Beiträge dazu leisten, den Primärmaterialbedarf zu reduzieren und den Anteil der Recyclingrohstoffe zu erhöhen. Für eine effektive Umsetzung ist es wichtig, die relevanten Stoffströme zu priorisieren und Strategien und Maßnahmen zur Steigerung der Materialeffizienz dabei ebenfalls zu berücksichtigen.” In der anschließenden Diskussion wurden drei zentrale Punkte erörtert: 1. die gesellschaftliche Verantwortung und das Bewusstsein für Rohstoffrecycling müssen gestärkt werden; 2. technische und wirtschaftliche Innovationen sind entscheidend für effektives Recycling; 3. die Ausbildung und Integration von Fachkräften im Recyclingbereich muss verbessert werden. Teilnehmer:innen betonten die Notwendigkeit konkreter Maßnahmen und Standards für Recycling sowie das Fachkräfteproblem im Handwerksbereich.
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
19.01.2022
LTT Inflation-Stagflation-Transformation
Das Thema „Inflation“ verfestigt sich und gewinnt zunehmend an Relevanz. Wird der Wohlstand durch Inflation, Stagflation oder gar „greenflation“ gefährdet – was ist zu tun? Am 19. Januar stellten Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts für Wirtschaftsforschung Köln (IW) und Katharina Beck MdB, Sprecherin für Finanzpolitik der Grünen Bundestagsfraktion und ordentliches Mitglied im Finanzausschuss des Bundestages, im Rahmen eines digitalen GWD-LunchTimeTalks ihre Einschätzungen zu diesem Thema vor und diskutierten mit GWD-Mitgliedern und geladenen Gästen, welche finanzpolitischen Instrumente eine Antwort auf die aktuellen Herausforderungen geben könnten. Auszüge aus der Diskussion in unserem Newsletter 01/2021