Grüner Wirtschafts-Salon: Digitale Souveränität – Wie behauptet sich Europa im KI-Zeitalter?

15. Juni 2026 | 18:00 – 21:00 Uhr

Sebastian Steinhäuser, SAP; Franziska Brantner, Bündnis 90/Die Grünen; Adriana Groh, Sovereign Tech Fund

Digitale Souveränität insbesondere bei KI-Technologien ist entscheidend für die Chancen des Wirtschaftsstandorts und am Ende auch für unsere Sicherheit. Wir stehen am Anfang einer neuen industriellen Revolution, bei der es Gewinner und Verlierer geben wird. USA und China sind dabei für uns zugleich Partner, Markt, aber eben auch Konkurrenten – teils systemische Konkurrenten. Was bedeutet das für unsere Werte und für unseren Wohlstand? Wie können wir in Europa und in Deutschland selbstbewusst unsere eigenen Stärken ausbauen? Wie kann hier das Zusammenspiel sein von Wirtschaft und Politik?
Darüber wollen wir diskutieren – und laden Sie herzlich ein zum zweiten Grünen Wirtschafts-Salon. Diesmal mit:

Bei der Veranstaltung gibt es einen Start-Impuls von Marina Grigorian, Repräsentantin von Telefónica Germany, es begrüßt unsere Hauptgeschäftsführung Martin Kaul und Katharina Krüger, durch den Abend führt Marie-Christine Knop.

Der Grüne Wirtschafts-Salon ist leider ausgebucht.

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08.06.2026
EEG und Netzpaket: Wie lassen sich Erneuerbaren-Ausbau und eine faire Systemkostenverteilung verbinden?
Der rasante Ausbau der Erneuerbaren eröffnet Chancen für eine unabhängige und langfristig kostengünstige Energieversorgung. Zugleich bestehen die Herausforderung einer besseren Synchronisation mit dem Netzausbau und einer fairen Systemkostenverteilung vor dem Hintergrund erheblicher Investitionen in die Netzinfrastruktur. In der Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes und dem Netzpaket hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Vorschläge dazu gemacht, darunter die Einführung eines Redispatch-Vorbehalts, Baukostenzuschüsse auch für Einspeiser und eine Ausweitung der Direkt-Vermarktung. Ziel sind 80 Prozent erneuerbare Energien am Stromverbrauch bis 2030: Wie verbinden wir aber den zügigen Erneuerbaren-Ausbau mit einer fairen Verteilung der Systemkosten? Und wie können Netzengpässe berücksichtigt und zugleich die Integration volatiler Erzeugung verbessert werden? Stärken die Vorschläge Kosteneffizienz und Systemintegration oder drohen sie den Erneuerbaren-Ausbau auszubremsen? Darüber tauschen sich unsere Mitglieder aus mit Lars Rohwer MdB, Mitglied im Ausschuss Wirtschaft und Energie für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
08.02.2023
FF Energie: Kurzfristige Möglichkeiten und Herausforderungen in der CCS-Anwendung
In der Beschäftigung des GWD mit dem Thema CCS fand die Auftaktveranstaltung bereits am 25. Oktober 2022 zum Thema „CO2-Abscheidung und Speicherung (CCS/CCU)“ statt; hier konnten bereits erste politische und wirtschaftliche Handlungsfelder sowie Problemstellungen identifiziert werden. Am 8. Februar 2023 fand nun die zweite Veranstaltung zum Themenkomplex statt. Hier wurden insbesondere die kurzfristigen Möglichkeiten und Herausforderungen in der CCS-Anwendung diskutiert sowie konkrete Maßnahmen erarbeitet. Der Tenor der Beteiligten an dem Fachforum war dabei: Die Zeit drängt, es ist notwendig, bei CCS möglichst bald in die Umsetzung zu kommen. Impulsvorträge gaben Dr. Sebastian Fischer, Referent beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), Carolin Boßmeyer, Head of Liaison Office Berlin und Senior Manager Government Affairs bei Heidelberg Materials, sowie Sarah Endres, Projektleiterin Unternehmensentwicklung/Business Development Manager, EEW Energy from Waste GmbH. Wissenschaftliche begleitet wird die Veranstaltungsreihe von Prof. Dr. Sebastian Timmerberg von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg). (c) BMWK, Anja Blumentritt Dr. Sebastian Fischer, Referent beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK): „Klimaneutralitätsstudien zeigen, dass nationale und internationale Klimaziele nur mit CCS/CCU in der Industrie und im Abfallsektor erreichbar sind. Für den erfolgreichen Hochlauf einer CCS/CCU-Wirtschaft erarbeitet die Bundesregierung aktuell eine Carbon Management Strategie (CMS). Die CMS soll den Schwerpunkt auf nicht bzw. schwer vermeidbare Prozessemissionen der Industrie legen, mögliche Anwendungsgebiete für CCU/CCS benennen, rechtliche und ökonomische Rahmenbedingungen schaffen sowie notwendige Infrastrukturentwicklungen identifizieren.“ Sarah Endres, Projektleiterin Unternehmensentwicklung/Business Development Manager, EEW Energy from Waste GmbH: „Bei der Ausgestaltung der Rahmenbedingungen muss die Politik die Besonderheiten der thermischen Abfallverwertung beachten: Wir benötigen die CO2-Abscheidung zur Erreichung unserer Emissionsminderungsziele. Gleichzeitig können wir durch die Generierung von Negativemissionen und durch die Bereitstellung von biogenem CO2 als Grundstoff für die Industrie erheblich zum Gesamtziel einer klimaneutralen Kreislaufwirtschaft 2050 beitragen.“
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
28.05.2026
Alte Stärken, neue Chancen – Zukunft des Industriestandorts Sachsen-Anhalt
Die Industrielandschaft in Sachsen-Anhalt zeichnet sich durch eine spannende Mischung aus regional verankerten Unternehmen und neuen Playern aus: Traditionelle Wirtschaftsbereiche wie Chemie, Maschinenbau und Automobilzulieferer befinden sich inmitten von intensiven Transformationsprozessen, während sich neue Hightech-Branchen zunehmend etablieren. Wie lässt sich diese Dynamik zur langfristigen Stärkung des Industriestandorts nutzen? Und welche akuten Herausforderungen und Folgen ergeben sich aus den Lieferengpässen infolge des Irankriegs? Im Rahmen eines regionalen Round Tables bei Bayer im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen wollen wir diskutieren, welche politischen Weichenstellungen es braucht, um die Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts nachhaltig zu sichern: Alte Stärken, neue Chancen – Zukunft des Industriestandorts Sachsen-Anhalt Mit: Michael Kellner, MdB und Sprecher für Energiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Olaf Meister, MdL und Sprecher für Wirtschaft, Finanzen, Kommunales, Wissenschaft sowie Tourismus der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen-Anhalt. Die Veranstaltung setzt auf Austausch: Impulse, konkrete Unternehmensperspektiven aus der Region und eine offene Diskussion – u. a. mit Blick auf regionale Stakeholder und Netzwerke. Bringen Sie also gerne Ihre Perspektiven, konkreten Herausforderung und Lösungen mit ein.
Klimaneutralität, Energiewende und IndustriepolitikRegionalforen