Gesundheitswirtschaft als Leitwirtschaft: Digitalisierung, KI und Regulierung – Quo Vadis Deutschland und EU?

6. November 2025 | 09:30 – 11:00 Uhr

Die Gesundheitswirtschaft trägt rund 12 % zum BIP bei und beschäftigt über 7 Mio. Menschen – sie ist Versorgungspfeiler, Wirtschaftsfaktor und Innovationstreiber zugleich. Im Zusammenspiel von Hightech, Industrie, Dienstleistungen und Versorgung steht sie an der Schnittstelle von Wirtschafts-, Sozial- und Technologiepolitik. Derzeit prägen Digitalisierung, KI und der europäische AI-Act den Wandel: Sie eröffnen Chancen für Qualität, Effizienz und neue Geschäftsmodelle, stellen aber zugleich Fragen zu Regulierung, Marktzugang und Wettbewerbsfähigkeit. Die zentrale Herausforderung lautet: Wie kann Deutschland seinen Standortvorteil in der Gesundheitswirtschaft sichern und gleichzeitig einen innovationsfreundlichen und patientensicheren europäischen Rahmen gestalten?

Wir freuen uns auf Impulse von Matthias Mieves MdB (SPD), Mitglied im Gesundheitsausschuss sowie im Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung, und Oscar Freyer, Else Kröner Fresenius Zentrum (EKFZ) für Digitale Gesundheit an der Technischen Universität Dresden (TUD).

Weitere Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen
07.03.2023
Regionalforum Niedersachsen
Regionaltreffen Niedersachsen beim Gastgeber EWE AG in Oldenburg mit Impulsvortrag von Christian Meyer, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz, zum Thema „Challenge accepted – Niedersachsen als Energiewende-Macherland“. „Challenge accepted – Niedersachsen als Energiewende-Macherland“ – so der Titel des aktuellen GWD-Regionalforums der niedersächsischen Regionalgruppe am 7.März in Oldenburg. In der Firmenzentrale unseres Mitglieds EWE AG durften wir Christian Meyer, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz als Impulsgeber begrüßen, neben Susanne Menge MdB von der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen im Deutschen Bundestag und Sina M. Beckmann MdL sowie Vertretern verschiedener Unternehmen. Minister Meyer sagte hier unter anderem: „Wir wollen grüne Industrie in Niedersachsen wieder groß machen. Das war schon einmal so, aber heute kommen mehr als 90% der Solaranlagen, Vorprodukte und PV-Modulteile aus China. Nach russischem Gas rutschen wir so in die nächste Abhängigkeit. Das wollen wir vermeiden und darum die Produktion wieder hier bei uns ansiedeln, so steht es auch im Koalitionsvertrag. Das ist vor allem für das hiesige Handwerk eine riesige Chance, vom Ausbauziel von 1,5 GW Windenergie pro Jahr zu profitieren.“
Regionalforen
26.07.2023
Digitalisierung in der Landwirtschaft
Die Veranstaltung des Fachforums Landwirtschaft und Ernährung: “Digitalisierung in der Landwirtschaft” fand im Rahmen der Sommertour der Niedersächsischen Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Miriam Staudte, statt.  Passend zum Thema „Digitalisierung der Landwirtschaft“, waren die Teilnehmenden des Fachforums zu Gast bei Seedhouse Accelerator in Osnabrück. Eine spannende Veranstaltung, bei der sich zunächst sechs Start-ups vorstellen und Fragen beantworten konnten.Im Anschluss morderierte Thomas Gambke eine einstündige Podiumsdiskussion mit Staudte, Sina M. Beckmann, Sprecherin für Innovationen und Startups der Grünen im Niedersächsischen Landtag, Charlotte Rothert, Landessprecherin für den Startup-Verband, und Dr. Henning Müller, Vorsitzender des Agrotech Valley Forum e. V.  In der Diskussion wurden drei entscheidende Barrieren der Implementierung digitaler Tools aufgezeigt, dessen Überwindung für viele engagierte Landwirt:innen herausfordernd ist: 1. Die Aufbereitung, Nutzung und der Austausch von Daten gestalten sich oft schwierig, nicht zuletzt aufgrund bürokratischer Hürden. 2. Die Infrastruktur im ländlichen Raum ist häufig nicht ausreichend ausgebaut, um eine angemessene Internetverbindung zu gewährleisten. 3. Ein wichtiger Aspekt ist die Aus- und Weiterbildung der Landwirt:innen. Die Lehrpläne sind teils veraltet und bereiten die jungen Landwirt:innen unzureichend auf die Digitalisierung vor.  Viele der einzelnen Punkte finden sich auch im GWD-Scoping-Paper „Transformation der Lebensmittelwertschöpfungskette“; hier ging es zusätzlich um die praktischen (und oft frustrierenden) Fragen der Umsetzung bzw. eben Nichtumsetzung- dieses hat GWD-Vorsitzender Roland Schüren bei der Veranstaltung an die Ministerin übergeben. Miriam Staudte fasste die Herausforderung der Digitalisierung in der Landwirtschaft wie folgt zusammen: „Die Digitalisierung und die Nutzung künstlicher Intelligenz bieten für die Landwirtschaft in Niedersachsen große Chancen aber auch Risiken. Diese Techniken müssen stets Mittel zum Zweck sein. Ihre Anwendung muss auf die Lösung wichtiger Herausforderungen, wie einen verringerten Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln einzahlen und sie dürfen nicht zu Abhängigkeiten der Landwirtinnen und Landwirte von einzelnen Herstellern dieser Technologien führen. Genormte Schnittstellen müssen daher einen Hersteller-übergreifenden Datenaustausch ermöglichen. Dies gilt auch für staatliche Agrarförder- und Meldeprogramme, die z. B. kompatibel zu betrieblichen Ackerschlagkarteien sein müssen. Darüber hinaus spielt Datensicherheit auch in der Landwirtschaft eine große Rolle. Landwirte haben einen Anspruch darauf, dass die auf ihren Feldern und in ihren Ställen erhobenen Daten sicher sind und nicht zu ihren Lasten weiterverwendet werden.“   Auch das anschließende Get-Together mit den vielen Anwesenden Agrarunternehmern, Unternehmensvertretern und Start-up-Gründern mit der Politik und dem GWD war vom Austausch und Netzwerkgedanken durchdrungen. 
Innovation, Digitalisierung und Technologie
27.03.2023
Fachforum Energie: CCS und Wasserstoff
In der dritten Sitzung zum wirtschaftlichen Einsatz von CO2-Abscheidungs-, Speicherungs- bzw. Nutzungstechnologien (CCS/CCU) wird vor allem den Einsatz der Technologie für die Erzeugung emissionsarmer Energieträger wie z. B. blauen Wasserstoff oder Methanol sowie die Bedeutung von blauem Wasserstoff als “Übergangsfarbe” im Fokus stehen. Als Impulsgeber:innen begrüßen wir Lisa Badum MdB und Obfrau im Ausschuss für Klimaschutz und Energie, und Dr. Christine Falken-Grosser, Referatsleiterin Wasserstoff im BMWK. Wissenschaftlich begleitet wird die Veranstaltungsreihe durch die Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg).
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik