#Fusion: Neues Kompetenzcluster Ernährung & Agrarwende

26. Juni 2024

Mit vielen starken Unternehmen ist diese Woche das neue Kompetenzcluster Ernährung & Agrarwende gegründet worden. Mit der Fusion des Grünen Wirtschaftsdialogs und der Wirtschaftsvereinigung der Grünen wird die Expertise der Mitglieder aus beiden Organisationen zusammengeführt. Erste Themen in der neuen Fachgruppe sollen sein: Die für den Food-Sektor anspruchsvolle Umsetzung der EU Verordnung entwaldungsfreie Lieferketten; der Umbau der Nutztierhaltung und seine Folgen für den gesamten Sektor im Spannungsfeld zwischen Tierwohl, Flächenverbrauch, Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit; und die EU Green Claims Directive, hier geht es um die Umsetzung eines Nachhaltigkeits-Labels auf den Produkten.

Bei der ersten Sitzung waren vielfältige Mitglieder aus beiden Gründungsorganisationen dabei, von den großen Händlern über die Agrarchemie bis zur Lebensmittelindustrie. Konkret zeigten Interesse die Schwarz Gruppe, Rewe, Aldi Süd, BASF, Bayer, VCI, EW Group, InFamily Foods, Fritz Kola, Coca Cola – und das Cluster soll weiter wachsen. Bis zur Wahl des Leiters der Fachgruppe übernimmt Tim Schwertner von der Bauer Gruppe die Koordination. Bei der Gründung dabei war auch Thomas Gambke, einer der Vorstandsvorsitzenden der neuen Wirtschaftsvereinigung der Grünen.

Die Gründung des Kompetenzclusters sei wichtig, erklärte die Parlamentarische Staatsekretärin aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Ophelia Nick. Das Cluster wird Positionspapiere entwickeln sowie in den direkten Austausch mit der Politik gehen. Denn: Die Themen drängen.

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13.06.2025
Welche nächsten Schritte braucht es für eine erfolgreiche und klimaneutrale Transformation des Wärmesektors?
Die neue Bundesregierung hat sich die erfolgreiche und kosteneffeziente Wärmewende zum Ziel gesetzt. Besonders der Wärmesektor spielt dabei eine zentrale Rolle für die klimafreundliche Transformation Deutschlands, da er bislang die gesetzten Klimaziele verfehlt hat. Um die Wärmewende voranzubringen, müssen in der bevorstehenden Legislaturperiode entscheidende Fragen geklärt werden: Wie können Bund, Länder und Kommunen gemeinsam eine flächendeckende und vorausschauende Wärmeplanung gewährleisten? Und welche Rahmenbedingungen und Unterstützungsmaßnahmen benötigen die Betreiber der notwendigen Infrastruktur, um eine bezahlbare Wärmeversorgung sicherzustellen?
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
16.08.2022
Fachforum Altersvorsorge
Im Rahmen eines Arbeitsfrühstücks wurde die Zukunft der Altersvorsorge in Deutschland beleuchtet und Impulse für eine Neuausrichtung gegeben. Denn der demographische Wandel stellt Deutschland bei der Altersvorsorge vor massive Herausforderungen. Diese haben wir gemeinsam mit Dr. Elmar Dönnebrink, Leiter des Referats „Tragfähigkeit, Alterssicherung und Demografie“ im Bundesministerium der Finanzen, sowie Julia Schäfer, Mitarbeiterin im Bundestagsbüro von Stefan Schmidt MdB, besprochen. Thema war auch der steigende Trend, der sich besonders bei jungen Menschen abzeichnet: Sie nutzen vermehrt Anlagemöglichkeiten wie börsengehandelte Indexfonds, die es ihnen ermöglichen, relativ unkompliziert, günstig und breit gestreut in Aktien zu investieren. Jens Döbbelin, Public Affairs Manager der DKB | Deutsche Kreditbank AG, hat diese Trendwende wie folgt beschrieben: Jens Döbbelin, Public Affairs Manager bei DKB „Schon heute gibt es bei jungen Menschen einen Wandel bei der Altersvorsorge. Sie gehen immer weiter weg von klassischen Produkten wie zum Beispiel der Riester-Rente und hin zu Aktien, Fonds und ETF-Sparplänen, teilweise bewusst und explizit mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit. Diesen Trend sollte man durch eine staatliche Anerkennung und Förderung von langfristig angelegten Wertpapiersparplänen unterstützen und nutzen. Statt gefühlte Hürden oder neue, komplizierte Altersvorsorgeprodukte zu schaffen, gäbe es so weiteren Schwung für diesen leicht zugänglichen Weg der Altersvorsorge.“
16.12.2025
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Die Flexibilisierung des Stromsystems macht die Transformation tragbar. Sie senkt Systemkosten, glättet Preisspitzen und stärkt die Versorgungssicherheit: sind Angebot und Nachfrage besser aufeinander abgestimmt, können Netzausbau- und Redispatch-Kosten reduziert und teure (fossile) Kraftwerke seltener genutzt werden. Wo gibt es Flexibilitätspotenziale bei Erzeugung und Nachfrage, insbesondere von Unternehmen? Welche technischen Innovationen und marktlichen Anreize braucht es für ein effizientes, sicheres und bezahlbares Energiesystem? Wie nutzen wir Speicherkapazitäten und Sektorkopplung optimal? Diese Fragen diskutieren wir mit Michael Kellner MdB, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, und Dr. Wolf-Peter Schill, Leiter des Forschungsbereichs „Transformation der Energierwirtschaft“ am DIW Berlin.
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