Fachforum Nachhaltiges Bauen

22. Juni 2022
Zwei Männer sitzen am Tisch und schauen auf ihren PC, im Vordergrund steht ein Mikrofon

Eine Verlängerung der Lebensdauer und nachhaltige Anpassung des Gebäudebestands durch Sanierungsmaßnahmen kann die Energieeffizienz deutlich verbessern – dadurch können Ressourcen eingespart und Emissionen verhindert werden. Wie sich dies konkret gestalten lässt wurde in unserem zweiten Roundtable der Diskussionsreihe „Kreislauf- und Bauwirtschaft“ in Wuppertal und via Liveschaltung aufgezeigt.

Frau Andrea Lindlohr, MdL und Staatssekretärin im Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg sieht keinen Interessenskonflikt zwischen der Erreichung von Naturschutzzielen und der Bereitstellung nachhaltiger Wohngebäude: „Es ist kein Widerspruch Wohnraum zu ermöglichen, die Umwelt zu schützen und den Flächenverbrauch einzudämmen. Dafür bedarf es der Nutzung von nachhaltigen und kreislauffähigen Baumaterialien sowie einen intelligenten und verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Boden.“

Wir freuen uns bereits sehr auf die dritte Runde, in der wir uns den Erfolg der umgesetzten Maßnahmen gemeinsam mit unseren Mitgliedern genau ansehen.

Weitere Veranstaltungen

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17.06.2026
Bioökonomie als Standortmotor für Mecklenburg-Vorpommern
Angesichts der zunehmenden Krisen rund um Rohstoffknappheit und unsichere Lieferketten rückt die Bioökonomie immer stärker in den Fokus, denn Sie adressiert zugleich mehrere Voraussetzungen für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum: Ressourcensicherheit, Klimaschutz und regionale Wertschöpfung. Vor diesem Hintergrund wollen wir im Rahmen eines regionalen Roundtables in Rostock gemeinsam mit unseren Mitgliedern sowie unserem politischen Gast Claudia Müller MdB und Spitzenkandidatin der Grünen für die Landtagswahl, diskutieren, welche politischen Weichenstellungen Mecklenburg-Vorpommern braucht, um sein Potenzial als Modellregion für biobasierte Wertschöpfung zu realisieren: Folgende Fragen wollen wir unter anderem beleuchten: Wie kann ein „level playing field“ für bioökonomische Lösungen geschaffen werden – auf dem Markt generell und insbesondere bei der öffentlichen Beschaffung? Welche flankierenden Instrumente braucht es von politischer Seite, um den Ausbau der Bioökonomie, auch von der Forschung in die Praxis, zu fördern und welche Vernetzung zwischen den Akteuren aus Wirtschaft, Politik/Behörden und Forschung ist nötig? Welche Aspekte muss eine zukunftsgerichtete Rohstoffpolitik für M-V berücksichtigen? Die Veranstaltung setzt auf Austausch, Teilnehmer:innen dürfen gerne ihre Perspektiven, konkreten Herausforderung und Lösungsvorschläge einbringen.
RegionalforenStandortpolitik, Infrastruktur und Europa
04.05.2021
Dialogveranstaltung Transformation der Lebensmittelwertschöpfungskette
Am 4. Mai haben sich Vertreter:innen des Lebensmittelhandels und der Lebensmittelverarbeitung gemeinsam mit Politiker:innen der B90/Grünen in einem ersten spannenden und gewinnbringenden Dialog darüber ausgetauscht, wie wir zentrale Herausforderungen in der Ernährung hin zu mehr Gesundheit und in der Lebensmittelwertschöpfungskette hin zu mehr Nachhaltigkeit, Resilienz, Transparenz und Regionalität aufgreifen können. Moderiert wurde die Veranstaltung von GWD-Vorstandsmitglied Dr. Ophelia Nick. Übergeordnet begleiteten die Auftaktveranstaltung die Leitfragen: Wie können die Politik und Wirtschaft dazu beitragen, die gesamte Lebensmittelwertschöpfungskette fairer, nachhaltiger und transparenter zu gestalten und den Anteil an regionalen, tiergerecht und ökologisch erzeugten Lebensmitteln im Gesamtabsatz zu erhöhen? Wie können Politik und Wirtschaft darüber hinaus dazu beitragen, allen Konsument:innen gesunde und ökologisch wertvolle Lebensmittel leicht zugänglich zu machen, Transparenz durch Kennzeichnung zu stärken, und ernährungsbedingten Volkskrankheiten vorzubeugen? Weitere Informationen im NL05/2021
24.04.2024
Klimaneutrale Schifffahrt
Mit knapp über drei Prozent aller Emissionen weltweit stößt der internationale Seeverkehr mehr CO2 aus als ganz Deutschland. Diese Emissionen haben sich laut der Europäischen Umweltagentur in den letzten zwei Jahrzehnten um etwa 32 Prozent erhöht. In Anbetracht dieser Tatsache haben internationale Gremien wie die UN-Schifffahrtsorganisation IMO erste Klimaziele festgelegt. Auf dem Weg der Umsetzung liegen jedoch zahlreiche Herausforderungen. Im Rahmen des Fachforums haben wir uns daher im gemeinsamen Austausch mit Dieter Janecek MdB, Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft und Tourismus, und Jürgen Gerdes, Managing Director bei MES, den verschiedenen Fragen im Zusammenhang mit einer klimaneutralen Schifffahrt gewidmet. Dabei wurde den Teilnehmenden eine Vielzahl nachhaltiger Innovationen beleuchtet, welche großes Potenzial für enorme CO2-Einsparungen in der Schifffahrt mit sich bringen. Darunter bereits auf dem Markt verfügbare Lösungen wie ein an hydrodynamische Effekte angepasste Bauweise, die Nutzung von Biofuels und der Einbau von Filtersystemen. Diese könnten ab sofort eingesetzt werden und somit zur Transformation der Branche beitragen. Gleichzeitig wurden aber auch sich noch in der Entwicklung befindende Technologien wie elektrische Antriebe, sowie Carbon Management Systeme, welche direkt auf dem Schiff installiert werden, vorgestellt. Darüber hinaus standen auch politische Rahmenbedingungen sowie die Förderlandschaft und Beschaffung der finanziellen Mittel für die Transformation im Fokus der Diskussion. Gerdes ging in seinem Impulsvortrag detailliert auf CO2-einsparende Technologien ein: „Um die Umweltauswirkungen der Schifffahrt zu senken, gibt es bereits heute nicht nur verfügbare Technologien & Lösungen für z.B. die verbesserte Anpassung an hydrodynamische Effekte oder die Reduzierung des Stromverbrauchs; aber auch kohlenstoffarme Betriebsmittel wie Biofuels. Eine weitere wichtige Möglichkeit zur Emissionsminderung könnte zukünftig der Einsatz von on-board Filtersystemen darstellen, bei denen CO2 direkt aus dem Abgas gefiltert, an Bord zwischengespeichert und für die Weiternutzung an Land verfügbar gemacht wird.“  
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik