Gestaltung des Pharma- und Biotechnologiestandortes Deutschland in Europa

22. Juni 2021

Am 22. Juni haben sich ​Spitzenvertreter:innen der Pharmaindustrie und Biotechnologie mit Grünen Politiker:innen ​von Landes-, Bundes- und EU-Ebene in einem ersten Dialog zu den Standortvorteilen und -schwierigkeiten in Deutschland und Europa ausgetauscht.

Begleitende Leitfragen bei der Veranstaltung waren: Wie schaffen wir es, in Zukunft der Pharma- und Biotechnologiebranche einen höheren Wert beizumessen, welche Erfahrungen können wir aus der Pandemie ziehen und welche Grundvoraussetzungen sollten für einen innovationsfreundlichen Entwicklungsraum in Deutschland und Europa geschaffen werden?

Wo liegt die soziale Verantwortung der Pharmabranche und sollte diese durch die Aufhebung des Patentschutzes kontrolliert werden? Wie bekommen wir alle Ressorts zielbringend an einen Tisch, um Zulassungsverfahren zu beschleunigen und Hürden sukzessive abzubauen?

Weitere Informationen im Newsletter 07/2021.

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21.06.2024
Roundtable Regionale Wirtschaft bei DHL in Schönefeld
Arbeitskräfte für den Standort Brandenburg: Zuwanderung sichert Wohlstand Runder Tisch regionale Wirtschaft bei DHL in Schönefeld mit grünen Staatssekretären Was tun gegen den Arbeitskräftemangel und für den Standort Brandenburg – das war Thema eines Gespräches zwischen Unternehmen aus der Region und zwei grünen Staatssekretären aus Bund und Land. Zuvor hatten sich die beiden Politiker bei einem Rundgang durch die Niederlassung der DHL Group in Schönefeld intensiv mit der Betriebsleitung sowie direkt mit Beschäftigten ausgetauscht. Angestoßen hatte dies die Wirtschaftsvereinigung der Grünen, jetzt fusioniert mit dem Grünen Wirtschaftsdialog. Eines der Ergebnisse der vielen Gespräche: Zuwanderung ist ein positiver Faktor. Sie trägt dazu bei, , dass es genug Arbeitskräfte für die Unternehmen und damit Wohlstand für alle gibt. Ebenso ist auch die Erwerbstätigkeit von Frauen wichtig. Diese ist im Osten Deutschlands auch nach der Gründung einer Familie deutlich höher ist als im Westen, was gut ist für das Arbeitskräfteangebot. „Menschen, die in unserem Land eine neue Heimat suchen, sind eine Bereicherung für den Arbeitsmarkt“, sagte der DHL-Niederlassungsleiter Marcel Bender. „Sie sind wichtig für die Zukunft unseres Landes und das Funktionieren unserer Wirtschaft, auch mit Blick auf den demographischen Wandel. Daher setzen wir uns dafür ein, noch bestehende Hürden für einen schnellen Zugang von Zugewanderten zum deutschen Arbeitsmarkt zu beseitigen.“ Zur Mobilisierung des gesamten Potenzials von Arbeitskräften hat das Unternehmen Programme zur Förderung von Frauen in Führungspositionen und Mentoring. Und das mit Erfolg. „Entweder die Menschen kommen her, oder die Unternehmen gehen weg“ „Arbeitskräfte sind ein entscheidender Standortfaktor,“ sagte der Bundestagsabgeordnete für Brandenburg und Parlamentarische Staatssekretär aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Michael Kellner. „Wir werden den Wohlstand dieses Landes nicht halten können, ohne zugewanderte Fachkräfte. Entweder die Menschen kommen zu den Unternehmen oder die Unternehmen gehen zu den Menschen. Das würde bedeuten: sie gehen raus aus Brandenburg, raus aus Deutschland – das wollen wir nicht. Als Bundesregierung haben wir endlich die Weichen gestellt und erleichtern Zuwanderung von Fachkräften. Wer dagegen hetzt, gefährdet unseren Wohlstand.“ Aus dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg war Staatsekretärin Antje Töpfer dabei, auch sie von Bündnis 90/Die Grünen. „Um unbezahlte Aufgaben in Kinderbetreuung, Altenpflege, Haushalt zu erledigen, reduzieren Frauen in höherem Umfang als Männer ihre Wochenarbeitszeit“, erklärte Töpfer. „30 Prozent der Männer arbeiten weniger als 40 Stunden pro Woche, aber knapp 60 Prozent der Frauen. Dies führt zu geringeren Einkommen und zu geringeren Altersbezügen. Die ökonomische Eigenständigkeit von Frauen wird damit eingeschränkt.” Zugleich wird damit weniger der dringend benötigten Arbeitskraft angeboten. “Das zeigt: In Sachen Gleichstellung gibt es noch sehr viel zu tun.“ Runder Tisch regionale Wirtschaft – von Lidl bis Rolls Royce „Wir alle können nur gewinnen, wenn die Arbeitswelt flexibler und offener wird mit einem klaren Fokus auf Chancengleichheit und persönliche Weiterentwicklung, ohne Einschränkung durch Geschlecht, Alter, Herkunft“, sagte Hansjörg Votteler, Unternehmer und Leiter des Kompetenzclusters Arbeitsmarkt in der Wirtschaftsvereinigung der Grünen, die kürzlich mit dem Grünen Wirtschaftsdialog fusioniert ist. „Allzu starre Regeln etwa bei den Arbeitszeiten, auch wenn sie gut gemeint sind und es sie schon ewig gibt, passen nicht mehr in eine von der Knappheit von Arbeitskräften geprägte Zeit. Sinnvoller sind zum Beispiel Arbeitszeitkonten und smarte betriebliche Regelungen.“
RegionalforenStandortpolitik, Infrastruktur und Europa
26.04.2021
Ad-hoc Forum ÖPNV während & nach Corona
Corona hat unser Mobilitätsverhalten nachhaltig verändert. Sicherheitsbedenken, Homeoffice und reduzierte Dienstreisen stellen den deutschen ÖPNV vor neue Herausforderungen und auf eine tiefgreifende Belastungsprobe. Welche Prognosen für die Zukunft können gewagt werden und welche Implikationen haben diese Prozesse für eine nachhaltige Mobilitätswende? Im ersten Podium lag der Fokus explizit auf der Lage und Zukunft des kommunalen ÖPNV, während die Teilnehmer:innen im zweiten Podium zu der Lage und Zukunft des SPNV diskutierten. Eins ist und bleibt klar: Der ÖPNV/SPNV bleibt auch nach Corona das Rückgrat einer nachhaltigen Mobilitätswende. Corona hat die Klimakrise nicht aufgehoben, und so dürfen die Pandemie-spezifischen Herausforderungen nicht die Tatsache überschatten, dass ein leistungsfähiger und wirtschaftlicher ÖPNV/SPNV ein Kernelement einer sozial-ökologischen Mobilität darstellt. Die Zusammenfassung der Diskussion finden Sie in unserem Sondernewsletter Mobilität II. Digitale Konferenz
28.03.2023
Regionalforum NRW
Unter dem Titel  „Verbesserung & Transformation von Verkehr und Logistik im Rheinland“ fanden am 28. März die Rheinlandgespräche der GWD-Regionalgruppe NRW in Köln statt. Die Diskussion drehte sich rund um Fragen zur letzten Meile, Beitrag der Wirtschaft zur Transformation und die Zukunftsfähigkeit des Individualverkehrs. Außerdem gab es Impulse von Udo Sieverding, Abteilungsleiter Mobilität der Zukunft im NRW-Landesministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, Gisela Kohl-Vogel, Präsidentin der IHK Aachen, sowie Wibke Brems, Fraktionsvorsitzende der Grünen Landtagsfraktion. Im Gespräch wurde ein betriebliches Mobilitätskonzept vorgestellt, laut dem für den Güterverkehr ein Mix aus Straße und Schiene erforderlich ist, für den Privatverkehr von Bürger:innen sei der Ausbau von Radwegen in NRW ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Ebenfalls ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist die Nähe NRWs zu den Häfen von Rotterdam und Antwerpen, sowie zum Binnenhafen Duisburg, über die große Mengen Güter transportiert werden. Dies erhöht die Relevanz einer funktionsfähigen Schiene, welche Güter- vom Personenverkehr entkoppelt.
Regionalforen