Fachforum Kreislaufwirtschaft: Arbeitsgruppensitzung

28. November 2023

<em> Digitale Konferenz </em>

Anschließend an unser Fachforum am 23.Oktober mit dem Titel “Die neuen nationalen und europäischen Regelungen zu Verpackungen und Verpackungsentsorgung” möchten wir gerne die Diskussion zu einigen Themen fortsetzten. Im Rahmen dieser GWD-internen Arbeitsgruppensitzungmöchten wir beispielsweise unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Massenbilanzierung erörtern. Zudem können Sie im Anmeldeformularweitere von Ihnen gewünschte Themen angeben. Darüber hinaus möchten wir gerne das GWD-Standpunktpapier “Verpackungen-Vom Abfall zum Mehrwert” finalisieren, um es an die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, Dr. Bettina Hoffmann MdB zu übergeben

Weitere Veranstaltungen

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17.04.2023
Ad-hoc Meeting Kapitalmärkte
Im Rahmen des Ad-hoc Meetings zum Thema „Was treibt die Kapitalmärkte? Ein Blick auf die Zinsen, Nachhaltigkeit und Unsicherheitsfaktoren“ diskutierten die Teilnehmer:innen unter Moderation von GWD-Vorstandsmitglied Bernd Geilen über die aktuelle Lage der Finanzmärkte. Impulsgeber Dr. Moritz Kraemer, Chefvolkswirt bei der LBBW, gab dabei seine Einschätzung zur Effektivität von ESG-Ratingagenturen ab, zeigte die Position von Unternehmen in der Transformation hinsichtlich finanzieller und personeller Aspekte auf und äußerte sich zur finanziellen Sicherheit im Euroraum: „„Ein erneutes Aufflammen einer Eurokrise ist derzeit nicht zu befürchten. Auch weil seit der Eurokrise 1.0 verschiedene Krisenbekämpfungsmechanismen dazugekommen sind. Das beruhigt die Investor:innen. Das größte Risiko bleibt Italien. Glücklicherweise hat sich Meloni (noch?) nicht auf größere finanzpolitische Abenteuer eingelassen. Sie weiß, dass der größte Teil der Gläubiger:innen des italienischen Staates in Italien residieren: ihre Wählerinnnen und Wähler. Also: nessun esperimento!“
Standortpolitik, Infrastruktur und Europa
19.06.2024
Transformation des Schwerlastverkehrs
Gemeinsam mit Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie und stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, diskutierten die Teilnehmenden, welche Voraussetzungen Politik und Wirtschaft schaffen können, um die Transformation des Schwerlastverkehrs zu beschleunigen. Insbesondere die Fragestellung, ob Kosten und Prozesse so optimiert werden können, dass eTrucks sich breitflächig rechnen, formte den Rahmen für die Diskussion. Am Austausch beteiligt waren Akteure in ihrer ganzen Breite: Speditionen – vom Mittelstand bis Konzern – sowie Unternehmen mit Eigenspedition, Energieversorger – Verteilnetzbetreiber und Übertragungsnetzbetreiber, Förderbank, Ladestationsbetreiber, Ladetechnik-Hersteller und OEMs. Bei allen wirtschaftlichen Akteuren besteht eine große Bereitschaft, mit der Transformation voranzugehen, wenn es gelingt, die aktuell auf rund 30% geschätzten Mehrkosten drastisch zu senken. Als das größte aktuelle Hindernis wurde die fehlende Netzinfrastruktur benannt. Hier wurde an die Politik appelliert, den Ausbau zu beschleunigen und sich nicht nur auf öffentliche Lkw-Ladestationen zu konzentrieren, sondern auch die Depot-Ladeinfrastruktur bei den Unternehmen, auf den Betriebshöfen zu fördern, denn nur mit dieser sei eine Optimierung der Ladezeit möglich. In diesem Zusammenhang wies Ministerin Mona Neubaur auf ihren im März veröffentlichten Vorschlag hin, für Unternehmen, die klimafreundliche Investitionen tätigen, eine Steuergutschrift von 25 Prozent der Investitionssumme einzuführen. Die Teilnehmenden haben sich auf eine Fortführung der Diskussion in der zweiten Jahreshälfte geeinigt, um gemeinsam Ansätze für eine sich selbst verstärkende Skalierung zu entwickeln.
Klimaneutralität, Energiewende und IndustriepolitikRegionalforen
12.05.2021
Fachforum Neue Arbeit und Neue Qualifikation
Familienfreundlichkeit und die Vereinbarkeit von familiären und beruflichen Tätigkeiten spielen in der heutigen Arbeitswelt eine zentrale Rolle und sind für Arbeitgeber:innen ein wichtiger Standort- und Wettbewerbsfaktor geworden. Zu Gast bei Edenred sind wir unter anderem folgenden Fragen nachgegangen: Wie sieht diese familienfreundliche Arbeitswelt überhaupt aus und was ist dafür notwendig? Welche konkreten Potentiale bietet unsere heutige digitalisierte Arbeitswelt und wie sehen diese Maßnahmen in der Praxis aus? Kirsten Frohnert, Projektleiterin des Netzwerkbüros „Erfolgsfaktor Familie“ bei der DIHK Service GmbH, schilderte in ihrem Beitrag was Familienfreundlichkeit konkret bedeutet, welche unterschiedlichen Maßnahmen es gibt, wie individuelle Ansätze aussehen können und was in der Pandemie besonders wichtig ist. Christian Aubry, Managing Director von Edenred, berichtete in seiner Keynote, wie eine familienorientierte Unternehmenskultur aus Sicht von Edenred umgesetzt werden kann. Interessant ist dabei auch seine internationale Sicht und der Wunsch nach mehr politischer Unterstützung. Einen Impuls aus der grünen Politik gab die Sprecherin für Arbeitnehmer:innenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik der Bundestagsfraktion Beate Müller-Gemmeke, MdB.  Dabei gab Beate Müller-Gemmeke  einen Einblick in neue Arbeitspolitische Maßnahmen und stellte Konzepte aus dem Wahlprogramm der Grünen vor.