KI-ndepence: Europas digitale Zukunft

23. März 2026 | 10:30 – 12:00 Uhr

mit Robert Heinrich, BMDS

Ein erheblicher Teil europäischer digitaler Dienste baut heute auf US-amerikanische Softwareanbieter und chinesische Hardwareprodukte. Diese Lösungen sind oft breit erprobt, leistungsfähig und kosteneffizient – zugleich schaffen sie jedoch Abhängigkeiten, die in geopolitischen Krisen erhebliche Risiken bergen.

Eigene, europäische Champions in digitalen Schlüsseltechnologien wie KI sind in Zukunft essenziell für die Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz Europas. Zwischen transatlantischen Partnerschaften, sensiblen Datenräumen und dem Anspruch, eigene technologische Kapazitäten auszubauen, steht Europa daher vor einer entscheidenden Weichenstellung: Wie viel Unabhängigkeit braucht digitale Souveränität – und auf wie viel Kooperation sind wir angewiesen?

Darüber sprechen wir mit Robert Heinrich, Unterabteilungsleiter für Digitalwirtschaft, Künstliche Intelligenz und Daten im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung.

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23.09.2021
Nachhaltigkeitsfaktor: Energie
Der Schwerpunkt des gemeinsamen Austauschs auf der Veranstaltung des Fachforums lag einerseits auf der nötigen Regulierung für ein mittelstandsorientiertes Energieangebot,  andererseits auf den Handlungsmöglichkeiten eines innovativen Mittelstands selbst. Referenten aus Wirtschaft, praxisorientierter Wissenschaft und Politik stellten verschiedene Perspektiven auf das Thema vor: Marc T. Oehler, Geschäftsführender Gesellschafter der BILSTEIN GROUP, nahm die Teilnehmenden mit in die Praxis eines mittelständischen Unternehmens und zeigte die energiepolitischen Herausforderungen bei der Stahlverarbeitung auf. Um einen Blick auf das Gesamtbild der energiepolitisch notwendigen Entwicklungen für ein klimaneutrales System in allen Sektoren zu bekommen, gab Thorsten Lenck, Projektleiter Strommarktdesign und erneuerbare Energien bei Agora Energiewende, einen Einblick in die Erkenntnisse des Think Tanks; und Gerd Lippold, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft, bereicherte den Austausch im Fachforum mit der politischen Perspektive auf die derzeitigen Herausforderungen für den Nachhaltigkeitsfaktor Energie. Weitere Informationen im Newsletter 13/2021.
14.05.2024
Erwerbsmigration 2024: Rahmen und Umsetzung
Basierend auf unserem vergangenen Fachforum zum Thema Erwerbsmigration Ende 2022 evaluierten wir gemeinsam mit Vertreter:innen aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik die Fachkräfteeinwanderungsstrategie. Dabei wurden im Rahmen eines Impulsvortrages von Dr. Tanja Fendel, Mitarbeiterin im Forschungsbereich „Migration, Integration und Internationale Arbeitsmarktforschung“ am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, vergleichende Daten vorgestellt, die seit Einführung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes erhoben wurden. Die Daten zeigen, dass 40% aller Unternehmen im Jahr 2023 vom Fachkräftemangel betroffen sind¹. Oftmals ist auch das Fehlen qualifizierter Arbeitskräfte ein Grund für die Schließung von Betrieben. Während für Einwandernde Deutschland attraktiv bezüglich Einkommen, wirtschaftlicher und menschenrechtlicher Lage ist, stehen viele Migrierende jedoch vor einigen Hürden. So sind viele Eingewanderte unzufrieden mit der deutschen Bürokratie sowie dem Familiennachzug und ca. die Hälfte aller Migrant:innen haben bereits Diskriminierungserfahrungen gemacht. Um die Fachkräfteeinwanderung in Deutschland zu erhöhen, bedarf es daher einigen Maßnahmen. Misbah Khan MdB, Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied im Ausschuss für Inneres und Heimat, stellte einige Gesetzesänderungen und Instrumente vor, mit denen auch in Zukunft eine qualifizierte Zuwanderung von Fachkräften sichergestellt und positive Signale gegen rechtsextreme Tendenzen gesetzt werden können. Sie hob dabei die Bedeutung einer höheren Migration nach Deutschland hervor: „Es braucht eine neue Art wie wir in Deutschland über Migration reden, denn die Brisanz des Arbeitskräftemangels wurde noch nicht verstanden. In vielen Debatten geht es um die Angst vor Einwanderung ins Sozialsystem. Dabei wird vergessen, dass es Migration braucht, damit Arbeitsplätze besetzt und so in die Sozialkassen eingezahlt werden kann. Nur dann kann Deutschland als Sozialstaat langfristig für eine hohe Lebensqualität für alle Bürger:innen sorgen.“ Moderiert wurde die Veranstaltung von Caroline Wittmann Projektreferentin „Unternehmen Berufsanerkennung“ der DIHK Service GmbH. ¹KfW-ifo-Fachkräftebarometer 2023
Arbeitsmarkt und Demografie
07.10.2024
Clustersitzung Agrarwende und Ernährung mit Zoe Mayer MdB
Mit dem Gesetz zur Änderung des Tierschutzgesetzes und des Tiererzeugnisse-Handels-Verbotsgesetzes, zu dem der Bundesrat am 5. Juli Stellung bezogen hat, soll u.a. der Tierschutz, der auch im Grundgesetz steht, gestärkt werden. Es gehe darum, die bisherigen Vorgaben, aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen anzupassen und den Schutz der Tiere bei der Haltung und Nutzung auszubauen. In der Sitzung werden wir gemeinsam mit Zoe Mayer MdB der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, u.a. Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages, diskutieren, welche Effekte und potenziell aufkommende Herausforderungen die Umsetzung für die Wirtschaft mit sich bringt.
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit