Fachforum Energie: CCS und Wasserstoff

27. März 2023

In der dritten Sitzung zum wirtschaftlichen Einsatz von CO2-Abscheidungs-, Speicherungs- bzw. Nutzungstechnologien (CCS/CCU) wird vor allem den Einsatz der Technologie für die Erzeugung emissionsarmer Energieträger wie z. B. blauen Wasserstoff oder Methanol sowie die Bedeutung von blauem Wasserstoff als “Übergangsfarbe” im Fokus stehen. Als Impulsgeber:innen begrüßen wir Lisa Badum MdB und Obfrau im Ausschuss für Klimaschutz und Energie, und Dr. Christine Falken-Grosser, Referatsleiterin Wasserstoff im BMWK. Wissenschaftlich begleitet wird die Veranstaltungsreihe durch die Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg).

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26.05.2023
Fachforum Regionale Energiewende
Nach einer erfolgreichen Auftaktveranstaltung am 23. März 2023, bei welcher vor allem die wissenschaftliche Betrachtung sowie die Potenziale von regionalen Kooperationen im Rahmen unternehmerischer Klimaschutzstrategien im Mittelpunkt standen, wurde bei dieser Veranstaltung das Scheinwerferlicht auf Regionen in Deutschland gelenkt, in denen die regionale Energiewende bereits erfolgreich gelebt wird. Impulse für die Diskussion kamen von Martin Stümpfig MdL, Sprecher für Energie und Klimaschutz der Grünen Landtagsfraktion Bayern, moderiert wurde das Fachforum vom 1. Vorsitzenden des GWD, Dr. Thomas Gambke.
Klimaneutralität, Energiewende und IndustriepolitikRegionalforen
08.02.2023
FF Energie: Kurzfristige Möglichkeiten und Herausforderungen in der CCS-Anwendung
In der Beschäftigung des GWD mit dem Thema CCS fand die Auftaktveranstaltung bereits am 25. Oktober 2022 zum Thema „CO2-Abscheidung und Speicherung (CCS/CCU)“ statt; hier konnten bereits erste politische und wirtschaftliche Handlungsfelder sowie Problemstellungen identifiziert werden. Am 8. Februar 2023 fand nun die zweite Veranstaltung zum Themenkomplex statt. Hier wurden insbesondere die kurzfristigen Möglichkeiten und Herausforderungen in der CCS-Anwendung diskutiert sowie konkrete Maßnahmen erarbeitet. Der Tenor der Beteiligten an dem Fachforum war dabei: Die Zeit drängt, es ist notwendig, bei CCS möglichst bald in die Umsetzung zu kommen. Impulsvorträge gaben Dr. Sebastian Fischer, Referent beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), Carolin Boßmeyer, Head of Liaison Office Berlin und Senior Manager Government Affairs bei Heidelberg Materials, sowie Sarah Endres, Projektleiterin Unternehmensentwicklung/Business Development Manager, EEW Energy from Waste GmbH. Wissenschaftliche begleitet wird die Veranstaltungsreihe von Prof. Dr. Sebastian Timmerberg von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg). (c) BMWK, Anja Blumentritt Dr. Sebastian Fischer, Referent beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK): „Klimaneutralitätsstudien zeigen, dass nationale und internationale Klimaziele nur mit CCS/CCU in der Industrie und im Abfallsektor erreichbar sind. Für den erfolgreichen Hochlauf einer CCS/CCU-Wirtschaft erarbeitet die Bundesregierung aktuell eine Carbon Management Strategie (CMS). Die CMS soll den Schwerpunkt auf nicht bzw. schwer vermeidbare Prozessemissionen der Industrie legen, mögliche Anwendungsgebiete für CCU/CCS benennen, rechtliche und ökonomische Rahmenbedingungen schaffen sowie notwendige Infrastrukturentwicklungen identifizieren.“ Sarah Endres, Projektleiterin Unternehmensentwicklung/Business Development Manager, EEW Energy from Waste GmbH: „Bei der Ausgestaltung der Rahmenbedingungen muss die Politik die Besonderheiten der thermischen Abfallverwertung beachten: Wir benötigen die CO2-Abscheidung zur Erreichung unserer Emissionsminderungsziele. Gleichzeitig können wir durch die Generierung von Negativemissionen und durch die Bereitstellung von biogenem CO2 als Grundstoff für die Industrie erheblich zum Gesamtziel einer klimaneutralen Kreislaufwirtschaft 2050 beitragen.“
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
24.06.2025
China – Partner wider Willen? Europas strategische Optionen nach Trump
Chinas wachsende wirtschaftliche und geopolitische Bedeutung stellt Europa vor strategische Entscheidungen: Zwischen De-Risking, verzerrtem Wettbewerb durch chinesische Überkapazitäten und dem Wunsch nach Kooperation muss Europa seine Rolle neu definieren. Zwischen der Hoffnung auf freien Handel und dem wachsenden Misstrauen gegenüber Chinas staatlich gelenkter Industrie stellt sich die Frage: Wo muss Europa klare Grenzen ziehen – und wo bleiben Dialog und Kooperation unabdingbar? Wie gelingt außenpolitische Eigenständigkeit angesichts schwindender Verlässlichkeit traditioneller Partner wie der USA? Und wo verlaufen künftig die roten Linien im Verhältnis zu China? Diskutieren Sie, wie Europa selbstbewusst und zukunftsfähig auf die geopolitischen Herausforderungen reagieren kann, zusammen mit unseren Gästen, Jens Eskelund, Präsident Europäische Handelskammer in China und Tilman Kuban, MdB und europapolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion (angefragt).
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit