Event on the future of the European automotive landscape

23. April 2021

Gemeinsam mit dem Institut Montaigne (F) lud der Grüne Wirtschaftsdialog Vertreter:innen aus Politik, Industrie, und Arbeitnehmerschaft aus Deutschland, Frankreich und Italien ein. Die Veranstaltung widmete sich zwei zentralen Themen der Automobilindustrie: einerseits der Konsolidierung des Sektors in der Folge der Transformation, andererseits den strukturellen und sozialen Auswirkungen dieser Konsolidierung. Dabei war das Ziel, in zwei Podien aus verschiedenen Perspektiven auf die Herausforderungen und Chancen der Transformation und die Folgewirkungen für Unternehmen und Gesellschaft einzugehen.

Die Zusammenfassung der Diskussion finden Sie in unserem Sondernewsletter Mobilität I.

Partner-Veranstaltung mit Institut Montaigne

Digitale Konferenz

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29.04.2022
Regionaltreffen NRW
Die Regionalgruppe NRW traf sich am 29. April bereits zum zweiten Mal. Als Gastreferentin durften wir zu diesem Anlass Mona Neubaur begrüßen, Landesvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen und Spitzenkandidatin zu den Landtagswahlen in NRW. Mit den Teilnehmer:innen teilte und diskutierte sie ihre Überlegungen zu einer sozial-ökologischen Umgestaltung der Wirtschaft und einer Neuausrichtung der öffentlichen Verwaltung in NRW – unter anderem auch mit Blick auf die derzeitige weltpolitische Lage mit all ihren auch wirtschaftlichen Konsequenzen. Weitere Informationen im NL 02/2022
12.11.2025
Zwischen Klimazielen und Wettbewerbsfähigkeit: die Zukunft des EU-Emissionshandels ETS 1
Der Emissionshandel für die Energiewirtschaft und energieintensive Industrie (EU-ETS 1) hat seit seiner Einführung 2005 maßgeblich dazu beigetragen, die CO₂-Emissionen in der EU zu senken – um mehr als die Hälfte. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen derzeit unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Mit Blick auf künftig steigende Kosten im EU-ETS 1 und die zunehmende Einschränkung der kostenlosen Zuteilung wächst vor allem in der energieintensiven Industrie die Sorge um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und des Standorts Deutschland. Wie lassen sich Klimaschutzziele und ein wirtschaftlich wettbewerbsfähiges Umfeld in Einklang bringen? Welche Rolle kann der EU-ETS 1 dabei künftig spielen? – Dazu werden wir mit Dr. Felix Matthes, Forschungskoordinator Energie- und Klimapolitik, Abteilung Energie & Klimaschutz am Öko-Institut, in den Austausch treten.
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
19.08.2024
Austausch zum Perspektivenpapier Wasserstoff-Hochlauf
Der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland ist eine große Herausforderung und kann maßgeblich zur Erreichung der Klimaneutralität beitragen. Die Anwendungsmöglichkeiten in der Wirtschaft sind dabei zwar in der Theorie sehr breit, müssen in der Praxis jedoch von den richtigen Rahmenbedingungen begleitet werden. Das Cluster Energie & Wärmewende unseres Fusionspartners hat dazu ein Perspektivenpapier erarbeitet, welches in der Sitzung präsentiert und gemeinsam mit mit Felix Banaszak MdB, Wasserstoff-Experte der Grünen-Bundestagsfraktion, diskutiert wurde. Wesentliche Punkte des Perspektivenpapiers sind: Überwindung von Unsicherheiten für Investitionen in Angebot und Nachfrage von Wasserstoff Die Nutzung von Wasserstoffspeichern Den Aufbau und den Betrieb von Elektrolyseuren anreizen Hochlauf durch Nutzung von Wasserstoff-Derivaten flexibilisieren Als entscheidende Punkte benannte Felix Banaszak im Austausch: Mit dem Amortisationskonto für das Kernnetz sei eine sinnvolle Absicherung gefunden worden, um die Investitionen in Pipelines anzureizen. Aber angesichts der enormen Kosten, die u.a. für den Wasserstoff-Hochlauf noch entstehen würden, müsse auch die Debatte über die Schuldenbremse in ihrer derzeitigen Form geführt werden. Darüber hinaus brauche es klare Rahmenbedingungen, die planbar über die Legislaturperioden hinaus gehen würden. Die Mitglieder aus den Unternehmen diskutierten dazu folgende Punkte: Richtig sei eine Priorisierung auf jene großen Abnehmer(Industrien), die ihre Prozesse nicht elektrifizieren könnten. Eine zu starke Fokussierung könnte allerdings dabei Gefahr laufen, dass sich eine Preisnormalisierung von Wasserstoff verzögern könne. Die Strombezugskriterien seien ein wesentlicher Kostenfaktor für die H2-Produktion in Deutschland. Für den Technologie-Fortschritt brauche es Förderungen über einen langen Zeitraum. Zudem lohne es sich auch zu erörtern, inwieweit steuerliche Aspekte berücksichtigt werden könnten, um Anreize zu schaffen.
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik