Eine Stunde zum „Job-Turbo“

7. Mai 2024

mit StS Leonie Gebers und MdB Andreas Audretsch

Die Frage, wie man geflüchtete Menschen nachhaltig in den Arbeitsmarkt integriert, spielt in der Praxis eine große Rolle. Denn der Bedarf an Fach- und Arbeitskräften im Land ist groß: mehr als 1,7 Millionen Stellen waren zum Jahresende offen, viele davon langfristig. Gleichzeitig haben wir viele Geflüchtete im Land, die arbeiten wollen, deren ausländische Qualifikationen jedoch nicht anerkannt und deren deutschen Sprachkenntnisse noch limitiert sind. Nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine konnten 1,1 Millionen Menschen bei uns Schutz finden – dies macht die Thematik umso drängender. Als Reaktion startete die Bundesregierung im Oktober 2023 den sogenannten Job-Turbo. Das Maßnahmenpaket des Arbeitsministeriums sieht u. a. eine frühere Arbeitsvermittlung auch ohne weitreichende Deutschkenntnisse, eine engere Beratung durch die Jobcenter und bessere berufsbegleitende Qualifizierungs- und Sprachkursangebote vor. Doch wie sehr ist dieser Job-Turbo bisher durchgestartet und was braucht es noch? Darüber wollen wir gemeinsam mit Staatssekretärin Leonie Gebers, MdB Andreas Audretsch und Ihnen diskutieren!

Weitere Veranstaltungen

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04.05.2021
Dialogveranstaltung Transformation der Lebensmittelwertschöpfungskette
Am 4. Mai haben sich Vertreter:innen des Lebensmittelhandels und der Lebensmittelverarbeitung gemeinsam mit Politiker:innen der B90/Grünen in einem ersten spannenden und gewinnbringenden Dialog darüber ausgetauscht, wie wir zentrale Herausforderungen in der Ernährung hin zu mehr Gesundheit und in der Lebensmittelwertschöpfungskette hin zu mehr Nachhaltigkeit, Resilienz, Transparenz und Regionalität aufgreifen können. Moderiert wurde die Veranstaltung von GWD-Vorstandsmitglied Dr. Ophelia Nick. Übergeordnet begleiteten die Auftaktveranstaltung die Leitfragen: Wie können die Politik und Wirtschaft dazu beitragen, die gesamte Lebensmittelwertschöpfungskette fairer, nachhaltiger und transparenter zu gestalten und den Anteil an regionalen, tiergerecht und ökologisch erzeugten Lebensmitteln im Gesamtabsatz zu erhöhen? Wie können Politik und Wirtschaft darüber hinaus dazu beitragen, allen Konsument:innen gesunde und ökologisch wertvolle Lebensmittel leicht zugänglich zu machen, Transparenz durch Kennzeichnung zu stärken, und ernährungsbedingten Volkskrankheiten vorzubeugen? Weitere Informationen im NL05/2021
14.11.2023
Der Europäische Gesundheitsdatenraum
Bei der Arbeitsgruppensitzung im Rahmen des Fachforums Gesundheitswirtschaft möchten wir den Entwurf des GWD-Standpunkts zum Thema European Health Data Space (EHDS) diskutieren. Aufbauend auf dem Fachforum am 6. September 2023 zum Thema „Der Europäische Gesundheitsdatenraum: Ein Zugewinn für das Patient:innenwohl?“ mit Sabine Grützmacher MdB wollen wir Kontroversen aufgreifen, unsere Forderungen verschärfen und eine gemeinsame Positionierung finden. Konkret setzen wir uns, unter Berücksichtigung der Chatham House Rule, mit den Fragen des Datenzugriffes, der Datensicherheit sowie der Datenqualität auseinander.
Innovation, Digitalisierung und Technologie
07.11.2023
Die Empfehlungen der Fokusgruppe Altersvorsorge: Meilenstein oder Placebo?
Beim Fachforum Altersvorsorge wurden die Empfehlungen der Fokusgruppe genauer betrachtet und diskutiert. Als Gundlage dafür dienten die Impulsbeiträge durch Dorothea Mohn, Leiterin des Teams Finanzmarkt des Verbraucherzentrale Bundesverbands, sowie Dr. Elmar Dönnebrink, Referatsleiter Tragfähigkeit, Demografie, Alterssicherung im Bundesministerium der Finanzen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Sebastian Frevel, GWD/von Beust & Coll. Pascalina Cropp, Gruppenleiterin Public Affairs und Leiterin Verbindungsbüro Berlin der Union Asset Management Holding AG, lobte dabei den schlanken Prozess der Fokusgruppe, zeigte jedoch auch noch bestehende Herausforderungen der Altersvorsorge auf: “Um die private Altersvorsorge für Bürgerinnen und Bürger attraktiver zu gestalten, spielen die Kosten in der aktuellen Diskussion eine große Rolle. Um Kosten gering zu halten, bedarf es flexibler Rahmenbedingungen anstatt starrer Vorgaben wie z.B. komplizierte Fördersysteme, Garantievorgaben oder überbürokratische Zertifizierungen“
Arbeitsmarkt und Demografie