Digitale Souveränität als Standortfaktor

11. Mai 2026 | 16:00 – 18:00 Uhr

mit Anna Lührmann MdB und Mathias Wagner MdL

Digitale Souveränität ist zentral für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts. Auf dem Spiel stehen Sicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und die zukünftige Leistungsfähigkeit Deutschlands. Gleichzeitig zeigen aktuelle Daten eine weitgehende bis vollkommene Abhängigkeit deutscher Unternehmen von digitalen Technologien und Dienstleistungen aus Nicht-EU-Ländern.

Welche Rahmenbedingungen sollte die Politik schaffen, damit Unternehmen Strategien für digitale Souveränität entwickeln und auch umsetzen können? Welche Rolle kann dabei Hessen als Hotspot für Rechenzentren spielen? Wie nutzen wir die steigende Nachfrage nach KI- und Quanten-Technologien für Wertschöpfung in Europa?

Diesen und weiteren Fragen wollen wir im Rahmen eines regionalen Round Tables bei Siemens in Frankfurt am Main nachgehen: Digitale Souveränität als Standortfaktor 

Nach einem Grußwort von Torsten Meister, Repräsentant für die Niederlassung Frankfurt und Landesbevollmächtigter für Hessen der Siemens AG, freuen wir uns auf eine Round Table Diskussion mit einer Keynote von:

Weitere Impulse von:

Die Veranstaltung setzt auf Austausch, bringen Sie also gerne Ihre Perspektiven, konkreten Herausforderung und Lösungen mit ein.

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27.07.2023
Regionalforum Bayern
Beim Austausch mit Katharina Schulze MdL, Spitzenkandidatin der Grünen für die Landtagswahl in Bayern, in den Räumlichkeiten der Messe München ging es um die drängendsten wirtschaftspolitischen Fragen in Bayern und Deutschland. Diskutiert wurden u.a. konkrete Fragen der regionalen Energiewende, der Ausbau des ÖPNV in ländlichen Gebieten und die Hürden im Bereich der Digitalisierung und der Erwerbsmigration. Unabhängig von den spezifischen Herausforderungen, die es aktuell in Bayern und Deutschland zu meistern gilt, herrschte in der Runde Einigkeit darüber, dass es an einem positiven Gesamtnarrativ für den Standort fehlt, das Mut und Lust macht auf die Zukunft. Es sei unter anderem dieses Vakuum, das den populistischen Parteien gegenwärtig in die Hände spielt. Und es sei die Aufgabe der Regierung, hier eine Vision zu entwickeln und die konsequente Führung auf dem Weg dorthin zu übernehmen. Katharina Schulze MdL zeigt Lösungskonzepte für die Bewältigung dieser Herausforderungen auf: “In unserer Zeit der multiplen Krisen gibt es keine einfachen Antworten. Die nächsten Jahre werden eine Herausforderung für uns alle. Was wir uns dabei nicht leisten können, sind weitere fünf Jahre Stillstand in Bayern. Vor allem bei der Energiewende, beim Arbeitskräftemangel und der Digitalisierung müssen wir einen Sprint hinlegen, um Verschlepptes aufzuholen! Die Basis für diesen Sprint, und damit für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort, ist eine starke Demokratie.”   Fotos: Chris Eberhardt
Regionalforen
17.07.2024
Roundtable Regionale Wirtschaft in Sachsen: Kreislaufwirtschaft ausbauen
Was braucht es, damit Kreislaufwirtschaft ein immer wichtigerer Teil der Wertschöpfungskette sein kann? Zu dieser Frage diskutierten bei Pyral im sächsischen Freiberg gut ein Dutzend Unternehmen und Verbände aus der Region mit Michael Kellner, grüner Bundestagsabgeordneter und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Pyral gehört zu PreZero aus der Schwarz-Gruppe, Mitglied der Wirtschaftsvereinigung der Grünen. Dabei ging es auch um die Chancen der Transformation am Standort Sachsen. Eines der wichtigsten Themen war das so genannte Abfallende – also ab welchem Punkt im Kreislauf ein Material statt als Müll als Rohstoff eingestuft wird, was den Unternehmen die Handhabung deutlich einfacher macht und auch Einfluss auf die Preise hat. Teils sind auch Preisunterschiede zwischen Produkten aus Neumaterial und aus Recycling eine Herausforderung, hier könnte der Staat in der Beschaffung etwa für den Bau von Straßen einen Leitmarkt etablieren. Genauso wichtig, so zeigte sich in vielen Beiträgen, ist der Bürokratieabbau. Dabei ist es vielfach die Umsetzung vor Ort und die Furcht der Ämter vor Entscheidungen, was die Unternehmen ausbremst. Michael Kellner warb dafür, dass durch die Novelle des  Bundesimmissionsschutzgesetz jetzt bei Vorliegen vollständiger Unterlagen ein Bescheid innerhalb von drei Monaten erfolgen muss – und die Bundesregierung strebe hier weitere Verbesserungen an. PreZero Pyral zeigte sich beim Rundgang durch das Unternehmen vor dem Roundtable leistungsstark. Enorme 60% der Alu-Leichtverpackungen aus dem Gelben Sack in Deutschland verarbeitet das Unternehmen im Werk. 95% der Energie spart das Unternehmen in der Aluminiumproduktion mit innovativer Technik durch Recycling statt Neuherstellung. Und trägt damit bei zur Rohstoffsicherheit unseres Landes. Mit dabei beim intensiven Austausch waren die Pyral-Chefs Andreas Reissner und Markus Reissner, außerdem Vertreter von PreZero und Schwarz. Aus der Region und zum Thema waren weiterhin mit dabei REIKAN GmbH, Tricera Energy GmbH, SUC GmbH, Circular Saxony, Befesa, Becker Umweltdienste, LVR Sachsen, IHK Chemnitz. Ferner die Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung ALBA, Felix Schoeller GmbH, und Interzero. Allen gemeinsam ist: Sie treiben die Kreislaufwirtschaft – für Nachhaltigkeit, für Resilienz, für den Standort Deutschland.
Geoökonomie, Resilienz und SicherheitRegionalforen
11.04.2023
Fachforum Altersvorsorge
Gemeinsam mit Kristina Jeromin, Geschäftsführerin des Green and Sustainable Finance Clusters Germany und Mitglied des Sustainable Finance Beirats der Bundesregierung, und Mitglied des Finanzausschusses Stefan Schmidt MdB wurde am 11. März über die Anlagepolitik des geplanten “Generationenkapitals” bzw. der “Aktienrente”, diskutiert. Besonders die Nachhaltigkeit der Rentenmodernisierung stand im Fokus beider Impulse und der anschließenden Diskussion. Schmidt mahnte, die langfristigen Risiken bei der Kapitalbeschaffung nicht außen vor zu lassen: „Bei einem Projekt wie dem Generationenkapital, bei dem es um eine faire Lastenverteilung zwischen den Generationen geht, muss die Frage der nachhaltigen Anlagestrategie eine zentrale Rolle spielen. Eine kurzfristige Rendite mit fossilen Energien, die langfristig mit hohen Risiken verbunden sein kann, kann hier nicht der Weg sein. Wir müssen bei der Anlagestrategie des Generationenkapitals einen ambitionierten Standard anstreben und einen wirksamen Rahmen setzen.“
Arbeitsmarkt und Demografie