Die Empfehlungen der Fokusgruppe Altersvorsorge: Meilenstein oder Placebo?

7. November 2023

mit Dorothea Mohn, Leiterin des Teams Finanzmarkt des Verbraucherzentrale Bundesverbands,& Dr. Elmar Dönnebrink, Referatsleiter Tragfähigkeit, Demografie, Alterssicherung im Bundesministerium der Finanzen

Beim Fachforum Altersvorsorge wurden die Empfehlungen der Fokusgruppe genauer betrachtet und diskutiert. Als Gundlage dafür dienten die Impulsbeiträge durch Dorothea Mohn, Leiterin des Teams Finanzmarkt des Verbraucherzentrale Bundesverbands, sowie Dr. Elmar Dönnebrink, Referatsleiter Tragfähigkeit, Demografie, Alterssicherung im Bundesministerium der Finanzen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Sebastian Frevel, GWD/von Beust & Coll.

Pascalina Cropp, Gruppenleiterin Public Affairs und Leiterin Verbindungsbüro Berlin der Union Asset Management Holding AG, lobte dabei den schlanken Prozess der Fokusgruppe, zeigte jedoch auch noch bestehende Herausforderungen der Altersvorsorge auf:

“Um die private Altersvorsorge für Bürgerinnen und Bürger attraktiver zu gestalten, spielen die Kosten in der aktuellen Diskussion eine große Rolle. Um Kosten gering zu halten, bedarf es flexibler Rahmenbedingungen anstatt starrer Vorgaben wie z.B. komplizierte Fördersysteme, Garantievorgaben oder überbürokratische Zertifizierungen“

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29.04.2022
Regionaltreffen NRW
Die Regionalgruppe NRW traf sich am 29. April bereits zum zweiten Mal. Als Gastreferentin durften wir zu diesem Anlass Mona Neubaur begrüßen, Landesvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen und Spitzenkandidatin zu den Landtagswahlen in NRW. Mit den Teilnehmer:innen teilte und diskutierte sie ihre Überlegungen zu einer sozial-ökologischen Umgestaltung der Wirtschaft und einer Neuausrichtung der öffentlichen Verwaltung in NRW – unter anderem auch mit Blick auf die derzeitige weltpolitische Lage mit all ihren auch wirtschaftlichen Konsequenzen. Weitere Informationen im NL 02/2022
25.10.2023
Deutschlands zukünftige Wasserstoffinfrastruktur
Das Thema Wasserstoff steht aufgrund der von der Bundesregierung kürzlich veröffentlichten Fortschreibung der nationalen Wasserstoffstrategie für die energieintensive Industrie aktuell weit oben auf der Agenda. Die Transformation der Energieversorgung, die Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien, die Produktion und Verfügbarkeit flüssiger und gasförmiger Energieträger, also Wasserstoff und die entsprechenden Derivate, stellen die Industrie vor wichtige Investitionsentscheidungen. Im Ad-hoc Forum lag der Fokus vor allem auf der dezentralen und regionalen Wasserstoffversorgung und Netzverteilung. Die Teilnehmer:innen betonten, dass die Netzkapazitäten dringend ausgebaut werden müssen und der Import aus Nachbarländer bereits mitgedacht werden sollte. Die Lücken im Wasserstoffkernnetz müssen dabei thematisiert werden. Darüber hinaus wurde der Appell ausgesprochen, die Investitionsrisiken beim Bau und der Nutzung des Netzes fair zwischen Netzbetreibern, Endkonsumierenden und Staat aufzuteilen. Ebenso wurden die zur Versorgungssicherheit nötigen Speicherkapazitäten von Wasserstoff in der Diskussion angesprochen. Der GWD wird dieses Thema in weiteren Veranstaltungen intensiv verfolgen.
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
10.10.2023
Transformationsfinanzierung: neue Chancen durch Fin.Connect.NRW
Am zehnten Oktober kamen im Satellite Office in Düsseldorf Mitglieder der Regionalgruppe NRW zusammen, insbesondere um Finanzierungsmöglichkeiten der Transformation hin zu einer digitalen und ökologisch sozialen Marktwirtschaft aufzuzeigen und zu diskutieren. Der Bankenverband Nordrhein-Westfalen mit Managing Director Steffen Pörner und die Landesregierung NRW stellten in diesem Rahmen ihre Plattform Fin.Connect.NRW vor, welche zur Initialisierung von Projekten und Lösungsstrategien zur nachhaltigen Transformationsfinanzierung ins Leben gerufen wurde. Impulsgeber Simon Rock MdL betonte in seinem Beitrag zudem den Nutzen der Initiative: „Zur Erreichung der Klimaschutzziele sind erhebliche Investitionen bei Unternehmen notwendig. Studien schätzen diesen Kapitalbedarf auf rund 80 Mrd. Euro pro Jahr allein für Nordrhein-Westfalen. Um diesen Investitionsbedarf vornehmlich bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu decken und hierzu passende Finanzierungspartner zu finden, hat das Land NRW die Initiative Fin.Connect.NRW aufgebaut, um Kapitalgeber und Kapitalnehmer besser miteinander zu vernetzen. Denn nur im passenden Zusammenspiel mit privaten Finanzinstitutionen wird die Transformationsfinanzierung und damit der klimaneutrale Umbau unseres Wirtschaftssystems gelingen.“ 
RegionalforenStandortpolitik, Infrastruktur und Europa