Deutschlands internationale Wasserstoffpartnerschaften

7. März 2024

Mit Till Mansmann MdB: In dieser Veranstaltung wurde vor allem in der Entstehungs- und Erarbeitungsphase eines Wasserstoff-Kernnetzes in Deutschland die (zukünftigen) internationalen Wasserstoffpartnerschaften Deutschlands in den Fokus gestellt. Innerhalb des Fachforums herrschte Einigkeit darüber, dass Wasserstoff...

Im vergangenen Jahr hat der GWD im Rahmen des Fachforums Energie begonnen, über die zukünftige Wasserstoffinfrastruktur Deutschlands zu diskutieren. In Fortsetzung haben wir in dieser Veranstaltung vor allem in der Entstehungs- und Erarbeitungsphase eines Wasserstoff-Kernnetzes in Deutschland die (zukünftigen) internationalen Wasserstoffpartnerschaften Deutschlands in den Fokus gestellt. Dazu durften wir aus der Politik einen Impuls und Beitrag zur Diskussion von Till Mansmann MdB, Innovationsbeauftragter „Grüner Wasserstoff“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und entwicklungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion begrüßen.

Innerhalb des Fachforums herrschte Einigkeit darüber, dass Wasserstoff zu einer tragenden Säule unserer Energieversorgung werden soll. Dazu benötigt es ausreichende Speicherkapazitäten, aber auch Importmöglichkeiten. Hier kommt dem Infrastrukturaufbau eine tragende Rolle zu. Beim Import von Wasserstoff wird ein Wettbewerb der Häfen entstehen, letztendlich werden bei der Einfuhr von sehr großen Mengen Wasserstoff in der Zukunft jedoch nahezu alle Häfen involviert sein: Zu den größten Abnehmern werden große Stahlunternehmen gehören, denn diese benötigen sehr viel Wasserstoff. Es muss demnach dafür gesorgt werden, dass auch kleine und mittelständische Unternehmenn eine Möglichkeit haben, Wasserstoff abzunehmen.

Für Mansmann sollte die EU für die Versorgungssicherung richtungsweisend agieren:

“Wir müssen die Wasserstoffinfrastruktur als europäisches Vorhaben begreifen, um die Versorgung langfristig zu sichern. Dafür muss die EU pragmatischer werden und nicht zu komplizierte Regelwerke vorgeben, um international richtungsweisend zu werden.”

Zum GWD-Standpunkt: Wasserstoffinfrastruktur
Zum Positionspapier CCS

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07.05.2026
Payment-Souveränität für Europa
Auf Europas Pfad zu mehr Unabhängigkeit im europäischen Zahlungsverkehr soll der Digitale Euro eine große Rolle spielen. Der Weg zur Einführung ist aber noch weit. Technische Infrastruktur und politische Regelungen müssen geschaffen und Kompromisse in der EU ausgehandelt werden. Damit der Digitale Euro eine Erfolgsgeschichte werden kann, sind wirtschaftliche Perspektiven und eine für private Akteure sinnvolle Umsetzung essenziell. Welche Schritte müssen EU und Bundesregierung gehen, um gemeinsam mit der Wirtschaft einen sicheren, aber dennoch schnellen und pragmatischen Weg zum Digitalen Euro zu finden?  Diese und weitere Fragen werden wir gemeinsam mit Moritz Heuberger MdB, Mitglied Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung, Bündnis 90/Die Grünen, sowie weiteren Gästen im Rahmen unseres Fachforums Innovation, Digitalisierung und Technologie diskutieren.  Zu Beginn eröffnet Christian Schäfer, Head of Payments, Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V. (DSGV) die Diskussion mit einem inhaltlichen Impuls. Im Zentrum des Austauschs stehen unter anderem folgende Fragen:  Welche Rolle spielt eine europäische Infrastruktur für den digitalen Euro bei der Reduzierung von Abhängigkeiten?  Welche parlamentarischen Hürden gibt es bei der EU-Verordnung zum digitalen Euro, und wie kann der Bundestag eine bindende Rolle einnehmen?  Wie wirkt sich der Zeitplan der EZB auf die nationale Digital- und Finanzpolitik aus und wie kann die Wirtschaft unterstützen?  Wie muss die technische Infrastruktur aussehen, um Transparenz und Unabhängigkeit zu gewährleisten? 
Innovation, Digitalisierung und Technologie
04.05.2022
Auftakt Regionalgruppe Niedersachsen
Am 4. Mai fand die Gründungsveranstaltung der Regionalgruppe Niedersachsen statt. Neben Julia Willie Hamburg, Spitzenkandidatin von Bündnis90/Die Grünen zu den Landtagswahlen in Niedersachsen, durften wir die Landesvorsitzende Anne Kura, den Wirtschaftspolitischen Sprecher Detlev Schulz-Hendel MdL sowie den Umweltpolitischen Sprecher der grünen Bundestagsfraktion Stefan Wenzel MdB begrüßen. Die Veranstaltung bildete den Auftakt für einen regen und offenen Dialog zwischen Wirtschaft und Politik in Niedersachsen. Weitere Foren und Diskussionen in unterschiedlichen Formaten, welche die beim Treffen herausgearbeitete Schwerpunktthemen oder aktuelle Themen zum Inhalt haben werden, sind geplant. Stimmen aus der Veranstaltung: „Für uns Grüne sind die Unternehmen ein wichtiger Partner für die sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft. Wir freuen uns, mit dem Grünen Wirtschaftsdialog eine Plattform zu haben, die mit der Gründung einer regionalen Gruppe auch für Niedersachsen wesentliche Impulse für den notwendigen Umbau der Wirtschaft zur Klimaneutralität geben kann. Das erste Treffen in Hannover hat schon ein erstes zentrales Problem sehr transparent gemacht: der Mangel an Facharbeitskräften. Ein Thema, dass wir Grüne verstärkt auch auf Landesebene angehen wollen.“ Julia Willie Hamburg, MdL Fraktionsvorsitzende im Landtag Niedersachsen Bündnis 90/Die Grünen „Als Swiss Life begrüßen wir ausdrücklich den Dialog zwischen Politik und Wirtschaft. Daher freuen wir uns besonders, dass der Grüne Wirtschaftsdialog nun auch eine Plattform für den Austausch in Niedersachsen schaffen wird. Die Standortattraktivität zu stärken und Bildung zu fördern sind gerade in Zeiten des Arbeitskräftemangels wichtige Themen über die es sich zu diskutieren lohnt.“ Dr. Ralph Möller-Bösling Chefsyndikus / General CounselRecht, Compliance & Public Affairs Swiss Life Deutschland
25.06.2025
Verbriefung neu gedacht – Hebel für Europas Transformation oder Risiko für Stabilität und Vertrauen?
Mit dem für den 17. Juni erwarteten Regulierungsvorschlag will die Kommission den Verbriefungsmarkt ankurbeln, insbesondere durch reduzierte Kapitalanforderungen und vereinfachte Regeln für Banken und Investoren. Ziel ist es, die Kreditvergabe an die Realwirtschaft zu stärken. Wir freuen uns, gemeinsam mit Rasmus Andresen MdEP sowie Impulsen von Jan Schildbach, Director bei Deutsche Bank Research und Uwe Zöllner, Fellow bei Finanzwende e.V. tagesaktuell einordnen und bewerten zu können: Wie sinnvoll und risikoreich sind die geplanten Erleichterungen für Verbriefungen? Welche Auswirkungen sind auf die Kreditvergabe und Investitionen in der Realwirtschaft zu erwarten? Wie kann trotz Lockerungen das Vertrauen in die Stabilität des Finanzsystems gesichert werden?
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik