Der Europäische Gesundheitsdatenraum

14. November 2023

<em> Digitale Konferenz </em>

Bei der Arbeitsgruppensitzung im Rahmen des Fachforums Gesundheitswirtschaft möchten wir den Entwurf des GWD-Standpunkts zum Thema European Health Data Space (EHDS) diskutieren. Aufbauend auf dem Fachforum am 6. September 2023 zum Thema „Der Europäische Gesundheitsdatenraum: Ein Zugewinn für das Patient:innenwohl?“ mit Sabine Grützmacher MdB wollen wir Kontroversen aufgreifen, unsere Forderungen verschärfen und eine gemeinsame Positionierung finden. Konkret setzen wir uns, unter Berücksichtigung der Chatham House Rule, mit den Fragen des Datenzugriffes, der Datensicherheit sowie der Datenqualität auseinander.

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08.02.2023
FF Energie: Kurzfristige Möglichkeiten und Herausforderungen in der CCS-Anwendung
In der Beschäftigung des GWD mit dem Thema CCS fand die Auftaktveranstaltung bereits am 25. Oktober 2022 zum Thema „CO2-Abscheidung und Speicherung (CCS/CCU)“ statt; hier konnten bereits erste politische und wirtschaftliche Handlungsfelder sowie Problemstellungen identifiziert werden. Am 8. Februar 2023 fand nun die zweite Veranstaltung zum Themenkomplex statt. Hier wurden insbesondere die kurzfristigen Möglichkeiten und Herausforderungen in der CCS-Anwendung diskutiert sowie konkrete Maßnahmen erarbeitet. Der Tenor der Beteiligten an dem Fachforum war dabei: Die Zeit drängt, es ist notwendig, bei CCS möglichst bald in die Umsetzung zu kommen. Impulsvorträge gaben Dr. Sebastian Fischer, Referent beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), Carolin Boßmeyer, Head of Liaison Office Berlin und Senior Manager Government Affairs bei Heidelberg Materials, sowie Sarah Endres, Projektleiterin Unternehmensentwicklung/Business Development Manager, EEW Energy from Waste GmbH. Wissenschaftliche begleitet wird die Veranstaltungsreihe von Prof. Dr. Sebastian Timmerberg von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg). (c) BMWK, Anja Blumentritt Dr. Sebastian Fischer, Referent beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK): „Klimaneutralitätsstudien zeigen, dass nationale und internationale Klimaziele nur mit CCS/CCU in der Industrie und im Abfallsektor erreichbar sind. Für den erfolgreichen Hochlauf einer CCS/CCU-Wirtschaft erarbeitet die Bundesregierung aktuell eine Carbon Management Strategie (CMS). Die CMS soll den Schwerpunkt auf nicht bzw. schwer vermeidbare Prozessemissionen der Industrie legen, mögliche Anwendungsgebiete für CCU/CCS benennen, rechtliche und ökonomische Rahmenbedingungen schaffen sowie notwendige Infrastrukturentwicklungen identifizieren.“ Sarah Endres, Projektleiterin Unternehmensentwicklung/Business Development Manager, EEW Energy from Waste GmbH: „Bei der Ausgestaltung der Rahmenbedingungen muss die Politik die Besonderheiten der thermischen Abfallverwertung beachten: Wir benötigen die CO2-Abscheidung zur Erreichung unserer Emissionsminderungsziele. Gleichzeitig können wir durch die Generierung von Negativemissionen und durch die Bereitstellung von biogenem CO2 als Grundstoff für die Industrie erheblich zum Gesamtziel einer klimaneutralen Kreislaufwirtschaft 2050 beitragen.“
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
29.03.2023
Vortragsabend mit Michael Scharfschwerdt
In Kooperation mit der Plattform für Europäische Sicherheitspolitik lud der GWD am 29. März zum Vortragsabend mit Michael Scharfschwerdt, Leiter des Planungsstabs im Auswärtigen Amt, zum Thema „Die nationale Sicherheitsstrategie Deutschlands“ in der österreichischen Botschaft. Ein Kernpunkt in Scharfschwerdts Vortrag war das neue Verständnis von Sicherheitspolitik: “Die deutsche Sicherheitspolitik ist mehr als Militär und Diplomatie. Die Nationale Sicherheitsstrategie wird daher einem integrierten Sicherheitsansatz folgen, denn nur mit umfassenden Antworten können wir den komplexen Risiken unserer Zeit erfolgreich begegnen.“
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
03.07.2024
Regionalisierung der Gesundheitsversorgung
Die Gesundheitsversorgung steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Der demografische Wandel, die Digitalisierung und veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen stellen das System vor neue Herausforderungen. Die starre sektorale Struktur behindert oft regionale Lösungen. In diesem Kontext möchten wir gemeinsam mit Ihnen über innovative Ansätze und Lösungen diskutieren, die eine zukünftige, sektorenunabhängige und patientenzentrierte Versorgung ermöglichen. Wir freuen uns dabei auf Impulse durch die Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, Ursula Nonnemacher, zum Thema der Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg, sowie durch die Gesundheitsökonomin und Präsidentin der Europäischen Fachhochschule (EUFH) Prof. Dr. Clarissa Kurscheid.
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit