Datenökonomie: Chancen, Herausforderungen und die Rolle der Politik

10. September 2024

mit Dr. Anna Christmann MdB, Beauftragte für Digitale Wirtschaft und Start-ups des BMWK

Der Einsatz von Daten bietet für viele Unternehmen großes Potenzial, effizienter zu wirtschaften und ihr Angebot optimal auf die Nachfrage anzupassen. Die Bundesregierung plant, mit dem Dateninstitut einen nationalen Akteur zu schaffen, der das Datenökosystem koordiniert und eine bessere Vernetzung sowie Innovationen ermöglicht. Doch viele Fragen, wie der Wettbewerb um Daten auf dem freien Markt organisiert werden kann, sind noch unbeantwortet. In diesem Kontext werden wir uns im Rahmen der Clustersitzung austauschen.

Wir freuen uns auf Impulse von Dr. Anna Christmann MdB, Beauftragte für Digitale Wirtschaft und Start-ups des BMWK sowie ordentliches Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung im Bundestag, von Roland Werner, Senior Director Public Policy bei Uber, und von Kathrin Schwan (angefragt), Managing Director – Data & AI Network Lead bei Accenture.

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25.10.2022
Fachforum Energie: CO2-Abscheidung und Speicherung (CCS/CCU)
Die CO2-Speicherung bietet große Chancen zur Erreichung der Klimaziele bis 2045. Damit daraus konkreter Nutzen erwachsen kann, bedarf es einer umfassenden Strategie. Dazu haben sich die Teilnehmer:innen des Fachforums gemeinsam mit Malte Bornkamm, Leiter des Referates IV E 2: Marktrahmen zur Dekarbonisierung der Industrie, internationale Kooperation im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), und Zoltan Elek, Geschäftsführer der Landwärme GmbH nach deren Impulsbeiträgen ausgetauscht. In seinem Vortrag betonte Malte Bornkamm die Relevanz von CCS bei der Erreichung der Klimaneutralität („Netto-Null Emissionen“) bis 2045. Er sieht den Einsatz von CSS als essentiell für die sogenannten „Hard-to-abate“- Sektoren, wie beispielsweise die Zement-, Kalk-, und Stahlproduktion. Zoltan Elek unterstrich demgegenüber die Rolle von CCUS bei der Biogas-Herstellung: „Carbon Capture und Usage bzw. Storage mit Biomethan kann sofort Klimaeffekte liefern: Die Abscheidung von CO2 ist heute schon Teil der Biomethanerzeugung. Durch CCS und CCU können wir damit schnell und kostengünstig die dringend nötigen Negativemissionen erreichen. Alle heute bestehenden Biomethananlagen in Deutschland könnten zusammen schon 2,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr aus der Atmosphäre ziehen. Das ist ein sehr guter Start dafür, dass wir heute noch gar kein aktives CCS in Deutschland betreiben. Wichtig dabei: Der Stoffstrom grünen CO2s muss bei der Verteilung der Kapazitäten nicht nur mitgedacht, sondern priorisiert werden. Das unterstützt nicht nur die Erzeugung von Biomethan als erneuerbarem und vor allem krisensicheren Energieträger, sondern beschleunigt den Aufbau eines CO2-negativen Energiesystems.„ Zoltan Elek, CEO, Landwärme GmbH (digital zugeschaltet) Birgit Ortlieb, DOW Chemicals Malte Bornkamm, BMWK
28.03.2023
LTT: Zeitenwende, Systemwettbewerb und Chinapolitik – Wie gestalten wir Europas wirtschaftliche Zukunft?
Gemeinsamer LunchTimeTalk des Grünen Wirtschaftsdialogs mit der Heinrich-Böll-Stiftung mit Impulsvorträgen von Jürgen Trittin MdB, außenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/die Grünen, Lukas Pauly, Managing Director bei Enpal, Christian Schubert,Vice-President sowie Head of Corporate Government Relations and Berlin Office bei BASF SE sowie Beate Hofmann, Managing Director, Head Working Capital Mid Caps & Business Banking der Deutschen Bank AG. Das Fachgespräch wird moderiert von Prof. Dr. Markus Taube, Universität Duisburg-Essen. In Berlin und digital.
Standortpolitik, Infrastruktur und Europa
17.10.2024
Kommunale Wärmeplanung
Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung spielt die kommunale Wärmeplanung eine entscheidende Rolle. Für eine erfolgreiche und langfristig effiziente Planung sowie Umsetzung ist ein intensiver Austausch zwischen Politik und den verschiedenen Wirtschaftsakteuren – darunter Stadtwerke, private Energieversorger, Abwärme-Erzeuger und Bauträger – unerlässlich. Im Rahmen eines Regionalforums haben wir daher gemeinsam mit dem Zweiten Bürgermeister von München, Dominik Krause, über Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze diskutiert. Im Fokus des Austauschs standen neben den verschiedenen Technologien im Bereich der Wärmeversorgung unter anderem auch der Ausbau der Infrastruktur sowie die Finanzierungsfrage. In der Diskussion wurden konkrete bürokratische Hürden benannt – wie die Schallverordnung im Kontext des Wärmepumpenbaus – und ein verbindlicher Zeitplan für die Umsetzung der Wärmeplanung als zentrale Forderung an die Politik geäußert, um Planungssicherheit für alle beteiligten Akteur:innen zu schaffen. Weitere Informationen zum Thema sind auch in unserem Perspektivenpapier „Wärmewende im Gebäude zum Erfolg bringen zusammengefasst.
Klimaneutralität, Energiewende und IndustriepolitikRegionalforen