Cybersicherheit: Wie Staat und Wirtschaft jetzt handeln müssen

4. November 2025 | 09:00 – 10:30 Uhr

Nach langem Warten hat die Bundesregierung ihren Gesetzesentwurf zur Umsetzung der europäischen NIS-2-Richtlinie vorgelegt. Der Entwurf wird derzeit im Bundestag beraten und in einigen Wochen verabschiedet – ein wichtiger Schritt, um den Schutz der deutschen Wirtschaft zu stärken. Die Dringlichkeit ist hoch: Laut einer aktuellen Bitkom-Studie verursachen Cyberangriffe in Deutschland inzwischen jährlich Schäden von rund 290 Milliarden Euro.

Doch wir finden: Der Entwurf kommt nicht nur zu spät, sondern bleibt auch deutlich hinter den Erwartungen zurück. Aufbauend auf unserer ersten Cybersicherheitssitzung haben wir die dort gesammelten Einschätzungen und Anregungen aus unserer Mitgliedschaft in einem Perspektivenpapier zusammengeführt und verschriftlicht. Dieses werden wir vorstellen und mit unseren Gästen, Jeanne Dillschneider MdB (B90/Grünen), Cybersicherheits-Expertin, Obfrau im Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung sowie Mitglied im Verteidigungsausschuss, und Manuel Bach, BSI-Referatsleiter Cybersicherheit bei KMU, diskutieren.

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03.07.2024
Regionalisierung der Gesundheitsversorgung
Die Gesundheitsversorgung steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Der demografische Wandel, die Digitalisierung und veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen stellen das System vor neue Herausforderungen. Die starre sektorale Struktur behindert oft regionale Lösungen. In diesem Kontext möchten wir gemeinsam mit Ihnen über innovative Ansätze und Lösungen diskutieren, die eine zukünftige, sektorenunabhängige und patientenzentrierte Versorgung ermöglichen. Wir freuen uns dabei auf Impulse durch die Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, Ursula Nonnemacher, zum Thema der Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg, sowie durch die Gesundheitsökonomin und Präsidentin der Europäischen Fachhochschule (EUFH) Prof. Dr. Clarissa Kurscheid.
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
05.03.2025
Nährwertkennzeichnung für den EU-Binnenmarkt: Wie ein Front-of-pack Labelling ausgestalten?
Wie sollte eine einheitliche Nährwert bzw. Lebensmittelkennzeichnung auf der Vorderseite von Lebensmitteln (Front-of-pack Labelling) für den europäischen Binnenmarkt ausgestaltet sein, um die EU-Ziele eines nachhaltigeren Konsumverhaltens und Stärkung der biologischen Landwirtschaft zu fördern und den Wettbewerb zu stärken? Welche Kriterien sollten dabei berücksichtigt werden? Im Rahmen der Clustersitzung Agrarwende und Ernährung zum Austausch sprechen wir darüber u.a. mit Martin Häusling MdEP, agrarpolitischen Sprecher der Fraktion Die Grünen/EFA im EU-Parlament. Nährwertkennzeichnungen auf Lebensmitteln in der EU sind durch die Lebensmittel-Informationsverordnung (1169/2011) geregelt. Die Verwendung zusätzlicher Angaben und freiwilliger Informationen ist möglich. Einzelne EU-Staaten, Institute und Vertreter des privaten Sektors haben insbesondere Labels auf der Vorderseite, wie den Nutri-Score oder den Reference Intake, vorangetrieben. Die Anwendung ist im EU-Binnenmarkt und zum Teil sogar innerhalb einzelner Staaten uneinheitlich. Gleichzeitig könnten einheitliche Kennzeichnungen deutschen Erzeugern, die oft besonders hohe Tierschutz- und Umweltstandards im Vergleich zu vielen anderen Ländern haben, helfen, am Markt besser zu bestehen.
Standortpolitik, Infrastruktur und Europa
07.11.2023
Die Empfehlungen der Fokusgruppe Altersvorsorge: Meilenstein oder Placebo?
Beim Fachforum Altersvorsorge wurden die Empfehlungen der Fokusgruppe genauer betrachtet und diskutiert. Als Gundlage dafür dienten die Impulsbeiträge durch Dorothea Mohn, Leiterin des Teams Finanzmarkt des Verbraucherzentrale Bundesverbands, sowie Dr. Elmar Dönnebrink, Referatsleiter Tragfähigkeit, Demografie, Alterssicherung im Bundesministerium der Finanzen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Sebastian Frevel, GWD/von Beust & Coll. Pascalina Cropp, Gruppenleiterin Public Affairs und Leiterin Verbindungsbüro Berlin der Union Asset Management Holding AG, lobte dabei den schlanken Prozess der Fokusgruppe, zeigte jedoch auch noch bestehende Herausforderungen der Altersvorsorge auf: “Um die private Altersvorsorge für Bürgerinnen und Bürger attraktiver zu gestalten, spielen die Kosten in der aktuellen Diskussion eine große Rolle. Um Kosten gering zu halten, bedarf es flexibler Rahmenbedingungen anstatt starrer Vorgaben wie z.B. komplizierte Fördersysteme, Garantievorgaben oder überbürokratische Zertifizierungen“
Arbeitsmarkt und Demografie