Verbriefung neu gedacht – Hebel für Europas Transformation oder Risiko für Stabilität und Vertrauen?

25. Juni 2025

mit Rasmus Andresen MdEP

Mit dem für den 17. Juni erwarteten Regulierungsvorschlag will die Kommission den Verbriefungsmarkt ankurbeln, insbesondere durch reduzierte Kapitalanforderungen und vereinfachte Regeln für Banken und Investoren. Ziel ist es, die Kreditvergabe an die Realwirtschaft zu stärken.

Wir freuen uns, gemeinsam mit Rasmus Andresen MdEP sowie Impulsen von Jan Schildbach, Director bei Deutsche Bank Research und Uwe Zöllner, Fellow bei Finanzwende e.V. tagesaktuell einordnen und bewerten zu können:

Weitere Veranstaltungen

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17.03.2022
Strategische Leitlinien in der Beschaffung und Versorgungssicherheit der Bundeswehr
Das Fachforum „Security and Defence“ des Grünen Wirtschaftsdialogs bringt seit August 2020 Stakeholder aus Politik und Industrie an einen Tisch, um wirtschaftliche Herausforderungen in der deutschen Sicherheitsarchitektur zu identifizieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. In der Themenfeld-Session am 17. März wurden unter anderem die Finanzplanung der Bundesregierung und eine Reform des Beschaffungswesens diskutiert.
30.03.2023
Transformationskompass – Herausforderungen und Chancen für Unternehmen in Deutschland
In den vergangenen Monaten hat der Grüne Wirtschaftsdialog gemeinsam mit dem IW Köln die Studie „Transformationskompass – Herausforderungen und Chancen für Unternehmen in Deutschland“ erarbeitet. Wie kann der Fortschritt der Transformation in ihren verschiedenen Dimensionen verfolgt werden? Auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Ergebnisse repräsentativer Unternehmensbefragungen hat das IW für den GWD den Transformationskompass entwickelt. Er soll dazu beitragen, Transparenz zu schaffen und Unternehmen bei der Transformation zu unterstützen. Die Ergebnisse dieser Studie haben wir unseren Mitgliedern und geladenen Gästen präsentiert und im Anschluss gemeinsam mit Vertreter:innen aus Wirtschaft und Politik diskutiert. EIn Grußwort hielt Michael Hüther, Direktor des IW Köln. Er nannte gleich zu Beginn seines Impulsvortrages die besonderen, aktuellen und dringlichen Herausforderungen der Transformation: „Die Transformation ist eine Generationsaufgabe – das heißt, die Transformationspolitik ist eine, die innerhalb einer Generation zu leisten ist, und zwar jetzt. Nun müssen alle regulatorischen, alle Finanzierungsentscheidungen getroffen werden. Das kann zu Überforderung führen – das bedeutet, dass man es klug und gerecht machen muss, dass man alle einbezieht und schaut, wie man es auch im Generationenvergleich fair finanziert.“ >>Download der Studie<<
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
23.10.2023
Die neuen nationalen und europäischen Regelungen zu Verpackungen und Verpackungsentsorgung
Das Fachforum mit Malte Gallée MdEP, Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit des Europäischen Parlaments (Bündnis 90/Die Grünen Deutschland), Dr. Alexander Kronimus von Plastics Europe, Stefan Nowicki von Tetra Pak und Volker Glöckner der ALPLA Group fokussierte sich auf die neuen nationalen und europäischen Entwicklungen im Bereich der Kreislaufwirtschaft, insbesondere Verpackungen und deren Entsorgung. Unter Moderation von Prof. Dr. Henning Wilts vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie diskutierten die Impusgebenden mit den Teilnehmer:innen den Status-Quo des aktuellen, lineren Rohstoffeinsatzes bei Verpackungen und dessen Auswirkungen auf Ressourcen und Ökosysteme weltweit. Dabei zeigten Sie auf, welche Lösungen und Innovationen bereits existieren und welche Herausforderungen noch bestehen, um einen gesamtwirtschaftlichen Rohstoffkreislauf zu erreichen: Während Mehrweg- und Pfandsysteme für manche Branchen und Rohstoffe bereits etabliert sind, bedarf es noch große Steigerungen bei Rezyklateinsätzen. Hier kann eine Mindesteinsatzquote von politischer Seite wirken. Darüber hinaus sollte Suffizienz virginer Materialien an erster Stelle stehen, dies ist jedoch nur durch eine gesteigerte Anzahl geschlossener Materialkreisläufe möglich. Malte Gallée stellte dabei die Rolle von Mehrweg heraus: „Das Konzept „Müll“ ist an sich überholt in einer Welt von begrenzten Rohstoffen. Eine Kreislaufwirtschaft ist notwendig, um unsere Wirtschaft vom Ressourcenverbrauch zu entkoppeln und damit der Klimakrise – und der Verschmutzungskrise – adäquat zu begegnen. Mehrwegquoten spielen eine wichtige Rolle auf dem Weg dorthin, denn Mehrweg wird aus ökologischer und ökonomischer Sicht umso attraktiver, je mehr Infrastruktur dafür aufgebaut ist. Dafür braucht es eine kritische Masse.“   Stefan Nowicki sprach sich für den komplementären Einsatz verschiedener Lösungen aus: „Entscheidend für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft ist nicht die Wiederbefüllbarkeit einer Verpackung, sondern die Wiedervewertbarkeit der eingesetzten Rohstoffe. Wir brauchen eine sinnvolle Co-Existenz aller Verpackungsoptionen. Speziell in Deutschland ist das bewährte Zusammenspiel von Mehrweg- und Einwegsystemen im Markt aus unserer Sicht essenziell, um eine flächendeckende, effiziente und nachhaltige Lebensmittelversorgung zu gewährleisten.“   Volker Glöckner hob vor allem hervor, welche Marktgegebenheiten für eine vollständige Kreislaufwirtschaft bei Verpackungen noch geschaffen werden müssen: „Als einer der weltweit führenden Kunststoffverarbeiter und wachsender Recycler möchten wir unseren Beitrag zum Erreichen des European Green Deal leisten. Hierfür ist es wichtig, dass der Gesetzgeber den Einsatz von Rezyklaten in Kunststoffverpackungen fördern, statt diese pauschal zu benachteiligen. Um die Transformation hin zu einer echten Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen, müssen darüber hinaus einheitliche Marktvoraussetzungen für die unterschiedlichen Recyclingtechnologien geschaffen werden. Deswegen darf für die Berechnung des Rezyklatgehaltes aus dem chemischen Recycling (Pyrolyse) ausschließlich der Massebilanzansatz des „rolling average“ herangezogen werden. Dieser entspricht dem „controlled blending“ im mechanischen Recycling und gewährleistet volle Transparenz hinsichtlich des Rezyklatgehaltes von Verpackungen.“
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit