Wie weiter mit der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie in der neuen Legislatur?

2. Juni 2025

mit Jan-Niclas Gesenhues MdB

Die kommende Bundesregierung möchte an die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) anknüpfen, die erstmals alle Maßnahmen und Ziele auf dem Weg zur Circular Economy gebündelt hat. Die vorige Bundesregierung hat im Dezember 2024 die NKWS beschlossen. Diese bündelt Maßnahmen und Ziele aus allen Wirtschaftssektoren, um den Ressourcenverbrauch in Deutschland zu reduzieren und zugleich die wirtschaftliche Resilienz, vor allem die Verfügbarkeit von wichtigen oder kritischen Rohstoffen, zu erhöhen.
Die neue Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag bekräftigt, an der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie anzuknüpfen. Geplant sind unter anderem ein Eckpunktepapier mit kurzfristigen Maßnahmen sowie die Entwicklung von Lösungen für das chemische Recycling und die Förderung digitaler Innovationen zur Schließung von Stoffkreisläufen. Welche Maßnahmen sollten aus Ihrer Sicht mit Priorität umgesetzt werden, damit mehr Lösungen der Kreislaufwirtschaft realisiert und Rohstoffsicherheit gewährleistet werden? Welche Rahmenbedingungen braucht es jetzt, damit Unternehmen die Chancen der Transformation zur Kreislaufwirtschaft besser nutzen können?

Weitere Veranstaltungen

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25.06.2026
Zukunft der dualen Ausbildung im Mittelstand
Deutschland fehlen Fachkräfte in nahezu allen Branchen, und der demografische Wandel verschärft die Lage zusehends. Betriebe, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, spüren diesen Mangel im Alltag: Offene Stellen bleiben unbesetzt, Aufträge können nicht angenommen werden, Wachstum wird gebremst. Gleichzeitig verändert die Digitalisierung die Anforderungen an Berufsbilder in einem Tempo, das Unternehmen gleichermaßen vor neue Fragen stellt. Zusammen mit dem Deutschen Mittelstands-Bund (DMB) e.V., der 34.000 kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland vertritt, laden wir unsere Mitglieder zum Austausch über die Zukunft der dualen Ausbildung im Mittelstand ein. Gemeinsam mit einer Delegation von DMB-Mitgliedern und Dr. Anja Reinalter MdB, Sprecherin für Bildung sowie Parlamentarische Geschäftsführerin im Vorstand der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen möchten wir u.a. folgenden Fragen in einem offenen Austausch nachgehen: Wie können Betriebe als Ausbildungspartner gestärkt werden? Welche politischen Rahmenbedingungen braucht es, um junge Menschen für eine Berufsausbildung zu begeistern? Und wie gelingt der Wandel hin zu einer digitalisierten Arbeitswelt? In die Diskussion am 25. Juni in Berlin sollen auch die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des DMB zur Zukunft der Ausbildung im Mittelstand einfließen. Bitte beachten Sie, dass sich diese Veranstaltung ausdrücklich an Personen aus Unternehmen richtet, die im Mittelstand aktiv sind oder sich unmittelbar mit den wirtschaftlichen und politischen Fragestellungen des Mittelstands befassen.
Arbeitsmarkt und Demografie
24.09.2024
Standort Deutschland | Konferenz der Wirtschaftsvereinigung der Grünen
Wie mobilisieren wir Investitionen für die Transformation?  Was sind die Erfolgsfaktoren für 2030? Was brauchen Unternehmen heute, damit wir morgen beides sichern – Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Standort Deutschland Konferenz der Wirtschaftsvereinigung der Grünen. Aus der Politik mit dem Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, der Fraktionsvorsitzenden sowie der finanzpolitischen Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, dem Finanzsenator der Freien Hansestadt Bremen, Staatssekretären aus Bund und Ländern, den grünen Parteivorsitzenden, und auch Gästen aus CDU und SPD. Aus der Wirtschaft mit zahlreichen C-Levels, unter anderem von Siemens, Salzgitter Stahl, Amundi, Allianz, Redstone, Amprion, RWE Renewables, Hager, ING-DiBa.
Arbeitsmarkt und DemografieGeoökonomie, Resilienz und SicherheitInnovation, Digitalisierung und TechnologieKlimaneutralität, Energiewende und IndustriepolitikStandortpolitik, Infrastruktur und Europa
12.11.2025
Zwischen Klimazielen und Wettbewerbsfähigkeit: die Zukunft des EU-Emissionshandels ETS 1
Der Emissionshandel für die Energiewirtschaft und energieintensive Industrie (EU-ETS 1) hat seit seiner Einführung 2005 maßgeblich dazu beigetragen, die CO₂-Emissionen in der EU zu senken – um mehr als die Hälfte. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen derzeit unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Mit Blick auf künftig steigende Kosten im EU-ETS 1 und die zunehmende Einschränkung der kostenlosen Zuteilung wächst vor allem in der energieintensiven Industrie die Sorge um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und des Standorts Deutschland. Wie lassen sich Klimaschutzziele und ein wirtschaftlich wettbewerbsfähiges Umfeld in Einklang bringen? Welche Rolle kann der EU-ETS 1 dabei künftig spielen? – Dazu werden wir mit Dr. Felix Matthes, Forschungskoordinator Energie- und Klimapolitik, Abteilung Energie & Klimaschutz am Öko-Institut, in den Austausch treten.
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik