Circular Health

25. September 2025

mit Johannes Wagner MdB (Grüne), Mitglied im Gesundheitsausschuss

Unser Gesundheitssystem steht vor der dringenden Aufgabe, eine qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen und gleichzeitig den ökologischen und ökonomischen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen. Klimawandel, begrenzte Ressourcen und steigende Anforderungen an die Gesundheitsversorgung machen ein Umdenken und innovative Lösungsansätze unverzichtbar. 

Deshalb laden wir Sie herzlich zur Clustersitzung Gesundheitswirtschaft „Circular Health: Zirkuläre Ansätze für das Gesundheitswesen“ ein. Diskutieren Sie mit Johannes Wagner MdB, Mitglied im Gesundheitsausschuss, wie wir gemeinsam die Zukunft des zirkulären Gesundheitswesens gestalten können. Zusätzlich wird Dr. Melanie Kröger, Referentin für Umweltforschung: Zirkuläre Wirtschaft und Bioökonomie bei Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), die Förderinitiative CirculAID vorstellen. 

Zirkuläre Ansätze im Gesundheitswesen eröffnen die Möglichkeit, Ressourcen effizienter zu nutzen, Abfälle zu vermeiden und nachhaltige Innovationen zu fördern. Von langlebigen und reparierbaren Medizintechnik-Geräten bis hin zu neuen, zukunftsweisenden Geschäftsmodellen kann ein zirkuläres Gesundheitssystem einen entscheidenden Beitrag für eine nachhaltige und resiliente Gesundheitsversorgung leisten. 

Weitere Veranstaltungen

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24.02.2021
Fachforum Neue Arbeit und Neue Qualifikation
Am 24. Februar lud Philip Morris, im Fachforum vertreten durch Geschäftsführerin Claudia Oeking, zum Thema Purpose ein und begrüßte gemeinsam mit Gabriele C. Klug Gäste aus Wirtschaft und Politik sowie Impulsgeberin Paula Berning von PHINEO zur digitalen Konferenz. Seit einigen Jahren wird die Frage nach dem „Purpose“ – dem Sinn und Zweck eines Unternehmens nicht nur im wirtschaftlichen, sondern auch im gesamtgesellschaftlichen Kontext – immer lauter, auch innerhalb der Unternehmen selbst. Corporate Responsibility ist hierbei ein nicht mehr wegzudenkender Begriff. Unternehmen stehen in der Verantwortung, ihre Ziele und Werte an die sich stetig wandelnde Gesellschaft anzupassen und umzusetzen. Welche Herausforderungen lassen sich daraus für die Unternehmens- sowie für die Mitarbeiterführung ableiten?  Weitere Informationen im Newsletter 03/2021 Digitale Konferenz 
26.06.2023
CCS/CCU und die Carbon Management Strategie der Bundesregierung
In den drei Energie-Fachforen zum wirtschaftlichen Einsatz von CO2-Abscheidungs-, Speicherungs- bzw. Nutzungstechnologien (CCS/CCU) konnten bereits zahlreiche Herausforderungen in der CCS-Anwendung identifiziert und gemeinsam mit Vertreter:innen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), des Bundestags und der Wirtschaft diskutiert werden. Die vorerst letzte Veranstaltung in dieser Themenreihe fokussierte sich im Detail die Carbon Management Strategie (CMS), welche aktuell von der Bundesregierung erarbeitet und voraussichtlich im Herbst vorliegen wird. Dr. Sebastian Fischer aus dem BMWK (Referat IV E 2 – Marktrahmen zur Dekarbonisierung der Industrie, international Kooperation) gab dazu erneut einen Impuls für die anschließende Diskussion. Gleichzeitig spielte auch das auf Basis der bisherigen Veranstaltungen im Auftrag von der HAW Hamburg für den GWD verfasste Thesenpapier eine Rolle: Die dort aufgegriffenen Anforderungen und Priorisierungen an die CMS wurden in der Veranstaltung gemeinsam weiter erörtert. Dass CCS und CCU wichtige Maßnahmen für die Bundesregierung sind, um die Klimaziele zu erreichen, insbesondere die Klimaneutralität bis 2045, wurde in der Veranstaltung mehrfach betont. Darüber hinaus wurden die aktuellen Entwicklungen in anderen Ländern wie Dänemark, Norwegen, den USA und Australien, die bereits CCS und CCU nutzen oder nutzen wollen, diskutiert. Auch die EU strebt an, die Möglichkeiten von CCS zu nutzen und auf kommerzieller Ebene einzuführen, um ihre Klimaziele zu erreichen: Der Net-Zero Industry Act der EU hat bereits eine jährliche CO2-Abscheidung von mindestens 50 Millionen Tonnen ab 2030 festgelegt. Auch bei der Carbon Management Strategie der Bundesregierung sollen klare Anwendungsgebiete für CCS und CCU benannt und die rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Allerdings wurde klargestellt, dass die CMS nur ein Instrument ist und nicht die einzige Lösung zur Erreichung der Klimaziele darstellt. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Vermeidung von Treibhausgasemissionen, der Ressourceneffizienz und der sauberen und transparenten Bilanzierung, insbesondere bei CCU, um Doppelzählungen zu vermeiden. Es wurde betont, dass Anreizsysteme und Förderungen entwickelt werden müssen, um einen kommerziellen Maßstab zu erreichen, und dass die Öffentlichkeit (Stakeholderdialog) in den Prozess einbezogen wird. Außerdem betonte Dr. Nathalie Martin Hübner, Corporate Governmental and Stakeholder Affairs Manager der Robert Bosch GmbH, die Bedeutung gemeinsamer internationaler Anstrenungen zur CO2-Senkung und -Speicherung: „Die Problematik der CO2-Emissionen macht nicht vor nationalen Grenzen halt. Bei Modellierungen zu möglichem Einsatz von CCS und der Erarbeitung von konkreten Lösungsansätzen sollte daher die internationale Perspektive viel stärker betrachtet werden – nicht nur europaweit, sondern auch global.“ Moderiert wurde die Veranstaltung vom 1. GWD-Vorsitzenden Thomas Gambke.    
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
16.08.2022
Fachforum Altersvorsorge
Im Rahmen eines Arbeitsfrühstücks wurde die Zukunft der Altersvorsorge in Deutschland beleuchtet und Impulse für eine Neuausrichtung gegeben. Denn der demographische Wandel stellt Deutschland bei der Altersvorsorge vor massive Herausforderungen. Diese haben wir gemeinsam mit Dr. Elmar Dönnebrink, Leiter des Referats „Tragfähigkeit, Alterssicherung und Demografie“ im Bundesministerium der Finanzen, sowie Julia Schäfer, Mitarbeiterin im Bundestagsbüro von Stefan Schmidt MdB, besprochen. Thema war auch der steigende Trend, der sich besonders bei jungen Menschen abzeichnet: Sie nutzen vermehrt Anlagemöglichkeiten wie börsengehandelte Indexfonds, die es ihnen ermöglichen, relativ unkompliziert, günstig und breit gestreut in Aktien zu investieren. Jens Döbbelin, Public Affairs Manager der DKB | Deutsche Kreditbank AG, hat diese Trendwende wie folgt beschrieben: Jens Döbbelin, Public Affairs Manager bei DKB „Schon heute gibt es bei jungen Menschen einen Wandel bei der Altersvorsorge. Sie gehen immer weiter weg von klassischen Produkten wie zum Beispiel der Riester-Rente und hin zu Aktien, Fonds und ETF-Sparplänen, teilweise bewusst und explizit mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit. Diesen Trend sollte man durch eine staatliche Anerkennung und Förderung von langfristig angelegten Wertpapiersparplänen unterstützen und nutzen. Statt gefühlte Hürden oder neue, komplizierte Altersvorsorgeprodukte zu schaffen, gäbe es so weiteren Schwung für diesen leicht zugänglichen Weg der Altersvorsorge.“