Circular Health

25. September 2025

mit Johannes Wagner MdB (Grüne), Mitglied im Gesundheitsausschuss

Unser Gesundheitssystem steht vor der dringenden Aufgabe, eine qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen und gleichzeitig den ökologischen und ökonomischen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen. Klimawandel, begrenzte Ressourcen und steigende Anforderungen an die Gesundheitsversorgung machen ein Umdenken und innovative Lösungsansätze unverzichtbar. 

Deshalb laden wir Sie herzlich zur Clustersitzung Gesundheitswirtschaft „Circular Health: Zirkuläre Ansätze für das Gesundheitswesen“ ein. Diskutieren Sie mit Johannes Wagner MdB, Mitglied im Gesundheitsausschuss, wie wir gemeinsam die Zukunft des zirkulären Gesundheitswesens gestalten können. Zusätzlich wird Dr. Melanie Kröger, Referentin für Umweltforschung: Zirkuläre Wirtschaft und Bioökonomie bei Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), die Förderinitiative CirculAID vorstellen. 

Zirkuläre Ansätze im Gesundheitswesen eröffnen die Möglichkeit, Ressourcen effizienter zu nutzen, Abfälle zu vermeiden und nachhaltige Innovationen zu fördern. Von langlebigen und reparierbaren Medizintechnik-Geräten bis hin zu neuen, zukunftsweisenden Geschäftsmodellen kann ein zirkuläres Gesundheitssystem einen entscheidenden Beitrag für eine nachhaltige und resiliente Gesundheitsversorgung leisten. 

Weitere Veranstaltungen

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16.05.2025
Perspektiven für eine innovative Chemieindustrie
Mit über 12.000 Beschäftigten in der Region zählt die Chemiebranche zu den zentralen Säulen des Wirtschaftsstandorts Berlin-Brandenburg. Dringend notwendige Innovationen für den Erfolg der Antriebswende und der Dekarbonisierung der Industrie eröffnen neue Geschäftsmöglichkeiten. Gleichzeitig trägt die Chemieindustrie aktuell erheblich zu den CO2-Emissionen in Deutschland bei und benötigt daher radikale Innovationen und massive Investitionen in nachhaltige Produktionsprozesse. Vor diesem Hintergrund veranstalten wir ein Regionalforum Berlin-Brandenburg: Perspektiven für eine innovative Chemieindustrie. Im Rahmen eines Roundtable-Formats möchten wir gemeinsam mit Ihnen und weiteren Unternehmen der Region über die Herausforderungen und Chancen des Standorts in den Dialog treten. Impulse aus der Praxis erhalten wir dabei unter anderem von Martin Rahmel, Koordinator greenCHEM, und von der Bayer AG (angefragt). Wie wird Berlin-Brandenburg zum Hotspot einer neuen nachhaltigen Chemieindustrie und wie kann gleichzeitig der Transformationsprozess der bestehenden Industrie vorangetrieben werden? Welche Maßnahmen gilt es hierfür, sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene in der kommenden Legislaturperiode anzugehen? Was muss Europa beitragen, um den Erfolg der europäischen Chemieindustrie im globalen Wettbewerb zu sichern? – Wir freuen uns auf neue Perspektiven zu diesen und weiteren Fragen.
Innovation, Digitalisierung und TechnologieRegionalforen
12.10.2022
Fachforum Digitale Gesundheitswirtschaft
Zu Gast beim Fachforum waren die parlamentarischen Staatssekretärin im BMWK, Franziska Brantner MdB und Nick Schneider, Leiter des Referats „Grundsatzfragen neue Technologien und Datennutzung“ im BMG, Prof. Dr. Armin Grau MdB, ordentliches Mitglied im Gesundheitsausschuss, sowie Tobias Schulz, Senior Manager, Policy & Public Affairs, Pfizer Pharma GmbH und Prof. Dr. Sylvia Thun, Direktorin, Core-Unit eHealth und Interoperabilität (CEI), Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIH) sowie Universitätsprofessorin für Digitale Medizin und Interoperabilität an der Charité Berlin. Prof. Dr. Sylvia Thun betonte während ihres Impulsbeitrags die Notwendigkeit der Zusammenarbeit für eine schnelle und effektive Umstrukturierung der Gesundheitswirtschaft: „Nur wenn wir alle mit viel Energie zusammen arbeiten, können wir endlich die Vorteile der Digitalisierung erleben. Hierbei geht es um Kooperation und Patient:innenzentriertheit und nicht um das Eigeninteresse einzelner Institutionen, das ist gelebte Interoperabilität.“   Zustimmung gab es von Tobias Schulz, welcher auf die aktuelle Datenschutzlage in Deutschland aufmerksam machte: „Ein zügiger Informationsaustausch zwischen Forschenden, Selbstverwaltung und Ärzteschaft kann Krankheiten vorbeugen, die Heilung beschleunigen und die Versorgung verbessern. Deshalb benötigen wir dringend verbindliche technische Standards, ein einheitliches Datenschutzrecht und eine Gleichberechtigung aller Akteure beim Zugang zu Gesundheitsdaten.“
07.02.2024
Öffentliche Verwaltung als Dienstleistung? Neue Wege in der Verwaltungsmodernisierung
Die Effizienz des Verwaltungsapparats nimmt mit immer mehr kleiteiligen Regulierungen und mangelnder Digitalisierung stetig ab. Lange Wartezeiten auf Termine und Bearbeitung von Anträgen führen zu Frustration und einer Verlangsamung der Transformation. Daher wurden im Fachforum Modernes Regieren verschiedene Perspektiven aus Wissenschaft, Verwaltungspraxis und den Bundesländern NRW und Baden-Württemberg aufgezeigt und mit Praxisbeispielen von Dr. Florian Stegmann, Staatsminister im Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten und Chef der Staatskanzlei in Baden-Württemberg, Silke Krebs, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW, Dr. Hanna Sammüller-Gradl, Leiterin des Kreisverwaltungsreferats der Stadt München, sowie Prof. Dr. Jörg Bogumil, Inhaber des Lehrstuhls für öffentliche Verwaltung der Ruhr-Universität Bochum untermauert. Unter Moderation von GWD-Vorständin Heidi Schiller wurde zu Beginn der Status-Quo des Verwaltungsapparats beleuchtet. Besonders ein hohes Maß an Bürokratie wurde als Grund für die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der öffentlichen Verwaltung genannt, aber auch der Fachkräftemangel und der geringe Digitalisierungsgrad tragen zur langsamen Bearbeitung von Anträgen  innerhalb der Verwaltung bei. Besonders im Hinblick auf den demographischen Wandel wird es in den kommenden 20 Jahren an ca. 50% der Beschäftigten fehlen, weshalb eine Modernisierung der Prozesse nun umso dringender wird. Ein umfassender Systemwandel kann beispielsweise durch die Implementierung digitaler Tools beschleunigt werden. Gleichzeitig gleicht die Intergration von KI fehlende Fachkräfte aus, indem beispielsweise ein KI-Einstiegstool Antragsstellende bei der Vorauswahl der Anträge hilft bzw. eruiert, ob eine Antragstellung generell einen positiven Ausgang erwarten kann. Außerdem muss die Verwaltung als Dienstleitung auch für Bürger:innen attraktiver werden. So sollten Formulare verständlicher formuliert werden und eine digitale Plattform errichtet werden, auf der aktuelle Bearbeitungsstände von Anträgen einsehbar sind und transparent gezeigt wird, welche Unterlagen noch fehlen. Generell sollte auch bei der Digitalisierung von Prozessen zeitgleich eine Optimierung mitgedacht werden – eine generelle Verschlankung der Prozesse spart Zeit sowie Arbeitskräfte, führt zu mehr Zufriedenheit bei Bürger:innen und baut so mittelfristig wieder mehr Vertrauen in den Staat auf. Staatsminister Dr. Stegmann plädiert für einen umfassenden Wandel in der Verwaltungskultur: “Verwaltungsmodernisierung kann nur mit einem Kulturwandel des gesamten Verwaltungsapparats gelingen. So braucht es eine neue Fehlerkultur, mehr Mut neue Tools und Innovationen einzubinden und einen stärkeren Fokus auf das Angebot eines Verwaltungsdienstleistungsservices, bei dem Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt stehen.”   Wie eine erfolgreiches Digitalisierungskonzept aussehen kann, schlägt Dr. Sammüller-Gradl vor: „Digitalisierung ist ein win-win: Sie wird immer wichtiger für unsere Kund:innen und entlastet gleichzeitig unsere Mitarbeiter:innen. Meine Vision: Online-Anträge verbunden mit persönlicher Beratung vor Ort für Fragen, die Hilfe erfordern, sowie für Personen ohne Zugang zum Internet.“      
Innovation, Digitalisierung und Technologie