Wie wird der europäische Emissionshandel für Gebäude und Verkehr ab 2027 zum Erfolg?

8. September 2025

mit Dr. Thomas Gebhart MdB (CDU), Obmann im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz

Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag zur Einführung des europäischen Emissionshandels für die Sektoren Gebäude und Verkehr (EU-ETS 2) bekannt – einem zentralen Instrument zur Erreichung der Klimaneutralität. Gleichzeitig gibt es auf EU-Ebene Bestrebungen mehrerer Mitgliedstaaten, zentrale Stellschrauben des EU-ETS 2 noch vor dem geplanten Start im Jahr 2027 anzupassen.
Welche Maßnahmen sind bis zur Einführung des EU-ETS 2 notwendig, um die Glaubwürdigkeit des Instruments zu stärken und die Erwartungen von Unternehmen und Haushalten zu stabilisieren? Wie kann eine erfolgreiche kommunikative Begleitung aussehen und wie kann der Emissionshandel eine möglichst breite gesellschaftliche Zustimmung erfahren?

 

Für einen Austausch darüber laden wir Sie herzlich ein zur Clustersitzung: „Wie wird der europäische Emissionshandel für Gebäude und Verkehr ab 2027 zum Erfolg?
  • mit Dr. Thomas Gebhart MdB (CDU), Obmann im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, und Dr. Michael Pahle, Leiter der Arbeitsgruppe „Klima- und Energiepolitik“ am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)

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11.03.2026
Wie der ländliche Raum zum Vorreiter wirtschaftlicher Transformation wird
In vielen ländlichen Regionen wie dem Sauerland schlägt das industrielle Herz Deutschlands: produzierender Mittelstand, globale Lieferketten, Energie- und Rohstofffragen – und gleichzeitig Unternehmen, die seit jeher pragmatisch, robust und innovationsstark auf neue Lagen reagieren. Welche Strategien funktionieren? Was können andere Regionen vom Sauerland lernen? Wo liegen Hemmnisse – und welche politische sowie unternehmerische Hebel bringen Tempo in die nachhaltige Modernisierung? Diese Fragen diskutieren unsere Mitglieder mit Sandra Stein, MdB und Sprecherin Mittelstand der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, und Jörg Nolte, Hauptgeschäftsführer der IHK Arnsberg. Der regionalen Round Table vor Ort in Arnsberg, Nordrhein-Westfalen setzt auf Austausch statt Frontalvorträge: Impulse, konkrete Unternehmensperspektiven aus der Region und eine offene Diskussion – u. a. mit Blick auf regionale Stakeholder und Netzwerke.
RegionalforenStandortpolitik, Infrastruktur und Europa
28.11.2023
Die Zukunft der wehrhaften Demokratie
Bei der gemeinsamen Veranstaltung mit BundeswehrGrün e.V. im Rahmen unseres Fachforums Security & Defence unter Moderation von Gabriele C.Klug, 2. Vorsitzende des GWS, stand vor allem „Die Zukunft der wehrhaften Demokratie“ im Fokus.  Insbesondere das Risikomanagement, die Bundeswehr in Öffentlichkeit und Gesellschaft sowie Technologiehoheit wurden zur Verteidigungsfähigkeit diskutiert. Darüber hinaus wurde ebenfalls die mittel- bis langfristige Planung der Produktionskapazitäten, Konsolidierungstendenzen der Industrie und vor allem die Höhe der Bedarfe von Kapazitäten zur Produktion diskutiert. Ein weiterer Punkt war die Position Deutschlands hinsichtlich Spezialisierung und Lieferketten Europa- und NATO-weit, sowie internationale Kooperationen und die Ausrichtung an Menschenrechten.  Spannende Impulse lieferten Philip Krämer MdB, Michael Humbek, CEO von Dynamit Nobel Defence und Imke Kügele, Vorsitzende des BundeswehrGrün e.V    
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
30.01.2024
Dekarbonisierung des Güterverkehrs I: Straßengüterverkehr
Im Fachforum Mobilität legt der GWD im Jahr 2024 einen Schwerpunkt auf das Thema Warengüterverkehr. Der Verkehrssektor ist neben dem Gebäudesektor der größte CO2-Emittent in der Bundesrepublik. Die Reihe von Dialogveranstaltungen wurde am 30. Januar mit dem Thema Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs eröffnet. In dem Zusammenhang durften wir Matthias Gastel MdB, Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie bahnpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, neben einer ganzen Reihe von Vertreterinnen und Vertretern aus der Wirtschaft begrüßen. Gastel eröffnete mit einem Impulsvortrag, in dem er den Rahmen der Diskussion mit Blick auf die Gesamtmaterie umriss: LKW, also der Straßengüterverkehr, machen zur Zeit rund 75% des Gesamttransportwesens aus; diese Quote kann sinken, dennoch werden LKW auch später nicht verzichtbar sein. Es muss also über neue Technologien und Infrastrukturen nachgedacht werden, um den unvermeidbaren LKW-Verkehr klimafreundlicher zu gestalten. Einiges muss auf Schiene und Wasserstraßen verlagert werden, was auch effizienter und in Zeiten des Arbeitskräftemangels ohnehin unverzichtbar ist. Für den Straßengüterverkehr müssen aber parallel alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um ihn möglichst klimaneutral, gleichzeitig aber auch wirtschaftlich halten zu können. Er selber sieht die Lösung vor allem in der Elektrifizierung, in der Debatte wurden aber auch andere Antriebsarten und dazugehörige Themen, insbesondere der Infrastruktur besprochen. Foto: Stefan Kaminski Matthias Gastel MdB, Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie bahnpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Der Güterverkehr ist einer der großen CO2-Emmitenten in Deutschland. Der Hebel zur dringend notwendigen Dekarbonisierung liegt in der Verlagerung eines größeren Anteils des Güterverkehrs von der Straße auf die umweltfreundlichere und energieeffiziente Schiene. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Politik die Wettbewerbsbedingungen zwischen Schiene und Straße weiter angleichen und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur verlässlich vorantreiben. Für einen elektrifizierten Straßengüterverkehr, der den Schienenverkehr sinnvoll ergänzt, benötigt es einen Hochlauf der E-Ladeinfrastruktur und die Förderung von Umschlaganlagen, die multimodale Transportketten ermöglichen.“ So kreiste die Diskussion auch um das Thema Wasserstoff für Verkehr in Konkurrenz zur Produzierenden Industrie, Hochöfen und Chemie, um Biokraftstoffe aus Abfall, um Anschaffungskosten bei klimafreundlichen Neufahrzeugen (Elektrisch oder mit Brennstoffzelle immerhin bis zu dreimal teurer als herkömmliche Verbrennermodelle), oder um die benötigten Hochspannungsnetze für Ladeparks. Auch die Frage des Autonomen Fahrens im Warengüterverkehr wurde besprochen, unter anderem unter dem Aspekt, wo ein solcher Einsatz in Europa sinnvoll wäre. Die Reihe zum Warengüterverkehr wird demnächst fortgesetzt mit Veranstaltungen zu den Themen Schienengüterverkehr, klimaneutrale Schifffahrt, Sustainable Aviation Fuels (SAF), u.a.  
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik