Fit für morgen – alle mitnehmen, besonders die Erfahrenen

23. Juni 2025

mit Lisa Paus MdB und Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales und Katja Mast MdB und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Eine Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt: Mit gezielten Maßnahmen ließe sich bis 2035 das Arbeitsvolumen von 1,36 Mio. Vollzeitkräften in der Altersgruppe 55–70 Jahre mobilisieren. Doch wie gelingt das in einer Arbeitswelt, die sich durch KI, Digitalisierung und demografischen Wandel rasant verändert?
Unternehmen stehen vor der doppelten Herausforderung, ihre erfahrenen Mitarbeitenden länger im Erwerbsleben zu halten – und sie gleichzeitig fit für neue Technologien zu machen. Gefragt sind flexible Arbeitszeitmodelle, lebenslanges Lernen, passgenaue Weiterbildungsformate und Anreize für einen flexiblen Übergang in den Ruhestand.

Welche Kompetenzen und Rahmenbedingungen braucht die Arbeitswelt von morgen im Zeitalter von KI und lebenslangem Lernen? Und wie sichern wir die Produktivität und Teilhabe erfahrener Beschäftigter – durch Weiterbildung, Gesundheitsvorsorge und generationenübergreifenden Wissenstransfer?

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28.11.2022
Fachforum Altersvorsorge: Die Weiterentwicklung des Drei-Säulen-Systems der Alterssicherung – mit Markus Kurth MdB
Das Fachforum Altersvorsorge hat sich der Zukunft und Weiterentwicklung des Alterssicherungssystems in Deutschland verschrieben, welches sich aufgrund des demografischen Wandels mit grundlegenden Herausforderungen konfrontiert sieht. Auf der hybriden Sitzung wurden konkrete Handlungsempfehlungen für eine Reform der Altersvorsorge diskutiert, insbesondere, auf welche Weise ein Ausbau der privaten Rentenversicherung zum Erhalt des Lebensstandards im Rentenalter beitragen kann. Moderiert wurde die Veranstaltung von Sebastian Frevel. Dr. Karin Becker, Managementberaterin Wirtschaft, R+V Allgemeine Versicherung, ging in der Diskussion auf die Hindernisse ein, welche auf die betriebliche AV aktuell und zukünftig zukommen: „Die Rentenpolitik muss im Kontext des realen Arbeitsmarktes gesehen werden. Das aktuelle System der betrieblichen Altersvorsorge geht von Erwerbsbiographien aus, die es so künftig kaum noch geben wird. Außerdem braucht es valide Alternativen für jene Personen, die sich nicht in einem Beschäftigungsverhältnis befinden.“ Markus Kurth MdB, Mitglied des Haushaltsausschusses sowie des Ausschusses für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags, betonte, dass der Aspekt der Nachhaltigkeit bei der Reform der Alterssicherung berücksichtigt werden muss: „Es ist aus grüner Sicht irritierend, dass im Rahmen der durch das BMF eingesetzten „Fokusgruppe private Altersvorsorge“, welche zur Aufgabe hat, die Möglichkeit eines öffentlich verwalteten Fonds zu prüfen, keine Prüfung nachhaltiger Anlagekriterien vorgesehen ist.“
26.04.2021
Ad-hoc Forum ÖPNV während & nach Corona
Corona hat unser Mobilitätsverhalten nachhaltig verändert. Sicherheitsbedenken, Homeoffice und reduzierte Dienstreisen stellen den deutschen ÖPNV vor neue Herausforderungen und auf eine tiefgreifende Belastungsprobe. Welche Prognosen für die Zukunft können gewagt werden und welche Implikationen haben diese Prozesse für eine nachhaltige Mobilitätswende? Im ersten Podium lag der Fokus explizit auf der Lage und Zukunft des kommunalen ÖPNV, während die Teilnehmer:innen im zweiten Podium zu der Lage und Zukunft des SPNV diskutierten. Eins ist und bleibt klar: Der ÖPNV/SPNV bleibt auch nach Corona das Rückgrat einer nachhaltigen Mobilitätswende. Corona hat die Klimakrise nicht aufgehoben, und so dürfen die Pandemie-spezifischen Herausforderungen nicht die Tatsache überschatten, dass ein leistungsfähiger und wirtschaftlicher ÖPNV/SPNV ein Kernelement einer sozial-ökologischen Mobilität darstellt. Die Zusammenfassung der Diskussion finden Sie in unserem Sondernewsletter Mobilität II. Digitale Konferenz
10.10.2023
Transformationsfinanzierung: neue Chancen durch Fin.Connect.NRW
Am zehnten Oktober kamen im Satellite Office in Düsseldorf Mitglieder der Regionalgruppe NRW zusammen, insbesondere um Finanzierungsmöglichkeiten der Transformation hin zu einer digitalen und ökologisch sozialen Marktwirtschaft aufzuzeigen und zu diskutieren. Der Bankenverband Nordrhein-Westfalen mit Managing Director Steffen Pörner und die Landesregierung NRW stellten in diesem Rahmen ihre Plattform Fin.Connect.NRW vor, welche zur Initialisierung von Projekten und Lösungsstrategien zur nachhaltigen Transformationsfinanzierung ins Leben gerufen wurde. Impulsgeber Simon Rock MdL betonte in seinem Beitrag zudem den Nutzen der Initiative: „Zur Erreichung der Klimaschutzziele sind erhebliche Investitionen bei Unternehmen notwendig. Studien schätzen diesen Kapitalbedarf auf rund 80 Mrd. Euro pro Jahr allein für Nordrhein-Westfalen. Um diesen Investitionsbedarf vornehmlich bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu decken und hierzu passende Finanzierungspartner zu finden, hat das Land NRW die Initiative Fin.Connect.NRW aufgebaut, um Kapitalgeber und Kapitalnehmer besser miteinander zu vernetzen. Denn nur im passenden Zusammenspiel mit privaten Finanzinstitutionen wird die Transformationsfinanzierung und damit der klimaneutrale Umbau unseres Wirtschaftssystems gelingen.“ 
RegionalforenStandortpolitik, Infrastruktur und Europa