Clustersitzung Agrarwende und Ernährung mit Zoe Mayer MdB

7. Oktober 2024

mit Zoe Mayer MdB, Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages

Mit dem Gesetz zur Änderung des Tierschutzgesetzes und des Tiererzeugnisse-Handels-Verbotsgesetzes, zu dem der Bundesrat am 5. Juli Stellung bezogen hat, soll u.a. der Tierschutz, der auch im Grundgesetz steht, gestärkt werden. Es gehe darum, die bisherigen Vorgaben, aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen anzupassen und den Schutz der Tiere bei der Haltung und Nutzung auszubauen.

In der Sitzung werden wir gemeinsam mit Zoe Mayer MdB der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, u.a. Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages, diskutieren, welche Effekte und potenziell aufkommende Herausforderungen die Umsetzung für die Wirtschaft mit sich bringt.

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08.09.2023
International Digital Strategy – Perspectives from Kenya and Rwanda
Bei der Frühstücksveranstaltung berichtete Tobias B. Bacherle, Obmann im Digitalausschuss und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss von seinem jüngsten offiziellen Besuch in Kenia und Ruanda im Rahmen seiner Delegationsreise. Dieser Bericht leitete den Dialog über die wertvollen Erkenntnisse ein, die er aus den Digitalisierungsinitiativen in diesen beiden afrikanischen Ländern gewinnen konnte. Außerdem war Jacob Olonde, Gründer und CEO des Environmental Capacity and Sustainability Institute (ECAS), zu Gast, der die Bestrebungen seines Instituts zur Schließung von Daten-, Kapazitäts- und Politiklücken im Bereich der grünen Transformation in Kenia und darüber hinaus vorstellte. Bacherle brachte vor allem eine neue Perspektive ein, mit der die Umsetzung einer deutschen Digitalstrategie nachhaltig funktionieren kann: „Ich freue mich, dass ich die Erfahrungen und Eindrücke meiner Delegationsreise nach Kenia und Ruanda beim digitalen Expert:innengespräch des Grünen Wirtschaftsdialog einbringen durfte. Denn viel zu oft wird der Globale Süden beim Thema Digitalisierung und internationaler Digitalpolitik ausgeklammert. Während unsere digitalen Innovationen nach wie vor häufig auf Kosten von Arbeitnehmer:innen des Globalen Südens ermöglicht werden – und unsere digitalen Lieferketten auf Ausbeutung und prekären Arbeitsbedingungen fußen – treiben Kenia und Ruanda gleichzeitig eine nachhaltige Digitalisierung voran. Sowohl in der internationalen Digitalpolitik als auch der digitalen Entwicklungszusammenarbeit ist es jetzt entscheidend, verstärkt zusammenzuarbeiten, damit wir vom jeweils anderen lernen können.“
Innovation, Digitalisierung und Technologie
17.05.2023
Fachforum Neue Arbeit & Neue Qualifikation
Für das Fachforum Neue Arbeit & Neue Qualifikation „Unternehmerische Initiativen in der Weiterbildung“ konnte der GWD Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn MdB, Obmann im Ausschuss für Arbeit und Soziales, Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Siegrun Brink, Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn, Frank Büchner, Qualifizierungsverbund in der Lausitz für Erneuerbare Energien (QLEE), Verbundmanager LEAG sowie Bernd Grube, Personalleiter der Powertrain Solutions Division der Robert Bosch GmbH, für Impulsvorträge gewinnen. Neben den Vorträgen ging es in einem Expertengespräch zwischen Politik, der Wissenschaft und der Wirtschaft um die Thematik von unternehmerischen Initiativen in der Weiterbildung. Ganz besonders lag der Fokus auf der Rolle und Wirkung von unternehmensübergreifenden Netzwerken und Weiterbildungsplattformen. Die Veranstaltung bot einerseits die Chance einen Überblick über bundespolitische Vorhaben im Bereich der Weiterbildung zu bekommen und andererseits allgemeine Forderungen und politische Handlungsbereiche aus  Unternehmensperspektive zu identifizieren. Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn MdB ordnete die Frage der Qualifikation in die verschiedenen Herausforderungen der Zeit ein und legte da, was das für eine zeitgemäße und zukunftsfähige Gestaltung von Weiterbildung überhaupt bedeutet: „Der demografische Wandel, die Digitalisierung und die Dekarbonisierung sind die drei großen Zukunftsherausforderungen für den Arbeitsmarkt. Durch die demografische Entwicklung sinkt einerseits das Erwerbspersonenpotential, andererseits entstehen Arbeitsplätze im Bereich sozialer Dienstleistungen. Die Digitalisierung bringt viele Chancen, aber es werden Arbeitsplätze wegfallen und neue Qualifikationen werden gebraucht. Auch für den ökologischen Umbau braucht es neue Qualifikationen und es entsteht ein großer Bedarf an neuen Fachkräften. Um all diese Herausforderungen zu meistern, ist Weiterbildung ist ein zentraler Schlüssel. Die Ampelkoalition hat sich viel vorgenommen. Mit dem Weiterbildungsgeld für Arbeitslose wurde ein erster Schritt gegangen. Ganz aktuell arbeiten wir an einem Gesetz zur Stärkung der Weiterbildungsförderung von Erwerbstätigen, besonders für KMU, und die Einführung eines Qualifizierungsgeldes, das Unternehmen im ökologischen Umbau unterstützen soll. Darüber hinaus haben wir Grüne uns in den Koalitionsverhandlungen für eine bessere Weiterbildungsberatung stark gemacht. Dazu werden derzeit die von uns geforderten Weiterbildungsagenturen in so genannten Weiterbildungsverbünden vor Ort aufgebaut, bei denen sich Unternehmen sowie Beschäftigte beraten lassen können.“ Bernd Grube ging in seinem Vortrag auf die Rolle der betrieblichen Weiterbildung in der Transformation ein: „Betriebliche Weiterbildung ist einer der zentralen Faktoren für ein erfolgreiches Agieren in einer sich verändernden Arbeitswelt. Die praxisnahe Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten ist ein wichtiger Baustein, um den Fachkräftebedarf der Zukunft zu sichern. Die Politik muss hierfür den erforderlichen Rahmen setzen. Mit einer sinnvollen Arbeitsmarktpolitik und flexiblen Förderinstrumenten kann eine sozialverträgliche Transformation gelingen.“ Frank Büchner stimmte dem zu: „Die Bildung von Qualifizierungsverbünden ist der Schlüssel, um die sozialökologische Transformation erfolgreich zu bewältigen. Indem Unternehmen und Beschäftigte ihr Wissen und ihre Fähigkeiten gemeinsam einbringen, können sie nicht nur voneinander lernen, sondern auch ihr Know-How bündeln – so lassen sich die Herausforderungen eines sich stark wandelnden Arbeitsmarktes überwinden. Zusammen schaffen wir so eine Zukunft, in der Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung im Einklang stehen – eine Zukunft, von der wir alle profitieren.“
Arbeitsmarkt und Demografie
07.11.2023
Die Empfehlungen der Fokusgruppe Altersvorsorge: Meilenstein oder Placebo?
Beim Fachforum Altersvorsorge wurden die Empfehlungen der Fokusgruppe genauer betrachtet und diskutiert. Als Gundlage dafür dienten die Impulsbeiträge durch Dorothea Mohn, Leiterin des Teams Finanzmarkt des Verbraucherzentrale Bundesverbands, sowie Dr. Elmar Dönnebrink, Referatsleiter Tragfähigkeit, Demografie, Alterssicherung im Bundesministerium der Finanzen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Sebastian Frevel, GWD/von Beust & Coll. Pascalina Cropp, Gruppenleiterin Public Affairs und Leiterin Verbindungsbüro Berlin der Union Asset Management Holding AG, lobte dabei den schlanken Prozess der Fokusgruppe, zeigte jedoch auch noch bestehende Herausforderungen der Altersvorsorge auf: “Um die private Altersvorsorge für Bürgerinnen und Bürger attraktiver zu gestalten, spielen die Kosten in der aktuellen Diskussion eine große Rolle. Um Kosten gering zu halten, bedarf es flexibler Rahmenbedingungen anstatt starrer Vorgaben wie z.B. komplizierte Fördersysteme, Garantievorgaben oder überbürokratische Zertifizierungen“
Arbeitsmarkt und Demografie