Alte Stärken, neue Chancen – Zukunft des Industriestandorts Sachsen-Anhalt

28. Mai 2026 | 16:00 – 18:00 Uhr

mit Michael Kellner, MdB und Olaf Meister, MdL

Die Industrielandschaft in Sachsen-Anhalt zeichnet sich durch eine spannende Mischung aus regional verankerten Unternehmen und neuen Playern aus: Traditionelle Wirtschaftsbereiche wie Chemie, Maschinenbau und Automobilzulieferer befinden sich inmitten von intensiven Transformationsprozessen, während sich neue Hightech-Branchen zunehmend etablieren. Wie lässt sich diese Dynamik zur langfristigen Stärkung des Industriestandorts nutzen? Und welche akuten Herausforderungen und Folgen ergeben sich aus den Lieferengpässen infolge des Irankriegs?
Im Rahmen eines regionalen Round Tables bei Bayer im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen wollen wir diskutieren, welche politischen Weichenstellungen es braucht, um die Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts nachhaltig zu sichern: Alte Stärken, neue Chancen – Zukunft des Industriestandorts Sachsen-Anhalt
Mit:
Die Veranstaltung setzt auf Austausch: Impulse, konkrete Unternehmensperspektiven aus der Region und eine offene Diskussion – u. a. mit Blick auf regionale Stakeholder und Netzwerke. Bringen Sie also gerne Ihre Perspektiven, konkreten Herausforderung und Lösungen mit ein.

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07.05.2024
Eine Stunde zum „Job-Turbo“
Die Frage, wie man geflüchtete Menschen nachhaltig in den Arbeitsmarkt integriert, spielt in der Praxis eine große Rolle. Denn der Bedarf an Fach- und Arbeitskräften im Land ist groß: mehr als 1,7 Millionen Stellen waren zum Jahresende offen, viele davon langfristig. Gleichzeitig haben wir viele Geflüchtete im Land, die arbeiten wollen, deren ausländische Qualifikationen jedoch nicht anerkannt und deren deutschen Sprachkenntnisse noch limitiert sind. Nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine konnten 1,1 Millionen Menschen bei uns Schutz finden – dies macht die Thematik umso drängender. Als Reaktion startete die Bundesregierung im Oktober 2023 den sogenannten Job-Turbo. Das Maßnahmenpaket des Arbeitsministeriums sieht u. a. eine frühere Arbeitsvermittlung auch ohne weitreichende Deutschkenntnisse, eine engere Beratung durch die Jobcenter und bessere berufsbegleitende Qualifizierungs- und Sprachkursangebote vor. Doch wie sehr ist dieser Job-Turbo bisher durchgestartet und was braucht es noch? Darüber wollen wir gemeinsam mit Staatssekretärin Leonie Gebers, MdB Andreas Audretsch und Ihnen diskutieren!
24.05.2023
GTTT Diversität in Führungspositionen
Zahlreiche Studien belegen, dass Diversität, vor allem im Top-Management, positive wirtschaftliche Effekte mit sich bringt – nichtsdestotrotz stagniert hier die Entwicklung in den meisten Unternehmen. Im Rahmen des GWD-GreenTeaTimeTalks haben wir daher vor allem über die Herausforderungen bei der Umsetzung von Diversität in Führungspositionen diskutiert.   Spannende und auch teils schockierende Impulse haben Ekin Deligöz MdB, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Dr. Philine Erfurt Sandhu, Programmleiterin der hochschulzertifizierten Weiterbildung „Strategische Kompetenz für Frauen in Aufsichtsräten“ an der Berlin Professional School der HWR Berlin mit eingebracht. Sandhu Erfurt stellte vor allem Daten und Erkenntnisse aus ihrer aufsehenerregenden Studie zu dem Thema “Der Einfluss von Investoren auf die Diversität in deutschen Aufsichtsräten und Vorständen” vor, welche im Januar dieses Jahres veröffentlicht wurde.   Ekin Deligöz MdB, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, zeigte dabei die Vorteile divers besetzter Führungsteams auf und betonte den Wirkungshebel gesetzlich geschaffener Rahmenbedingungen: “Mehr Frauen in Führungspositionen sind nicht nur im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit – es ist ein konkreter Beitrag für den Erfolg von Unternehmen. Dass Investoren in puncto Diversität sogar mehr wollen, als gesetzlich gefordert ist, zeigt: Wir haben mit unseren gesetzlichen Vorgaben einen Stein ins Rollen gebracht und sind auf einem guten Weg.” Dr. Philine Erfurt Sandhu, Programmleiterin „Strategische Kompetenz für Frauen in Aufsichtsräten“ an der HWR Berlin, wies auf die positiven wirtschaftlichen Folgen von Quotierungen in Aufsichtsräten und anderen Führungsgremien hin: „Geschlechterquoten haben einen spannenden Professionalisierungseffekt in Gremien. Studien zeigen, dass Frauenquoten im Aufsichtsrats und in Führungspositionen zu einer strukturierteren Personalauswahl führen und dadurch viel stärker auf die Qualifikation geschaut wird. Das Qualifikationsniveau steigt damit insgesamt, mittelmäßige Männer fallen durchs Raster. Insofern könnten wir auch von einer „Professionalisierungsquote“ sprechen, die nicht nur Chancengleichheit bringt, sondern auch die Leistungsfähigkeit und Expertise in der Unternehmensführung stärkt.“
Arbeitsmarkt und Demografie
17.02.2022
LTT Tempo und Konsequenz beim Klimaschutz
In Fortsetzung unserer Veranstaltung „Gas als Energieträger in der Transformation und auf Dauer“ mit Dr. Felix Matthes vom 26. Januar 2022 haben wir die Diskussion zum Thema Übergangstechnologien und -etappen in der Transformation weiter vertieft. Impulse für die Diskussion gaben diesmal Prof. Dr. Veronika Grimm, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (in unserem Newsletter 01/2022 finden Sie auch einen Gastkommentar von Prof. Grimm zu dem Thema) und Lisa Badum MdB, Obfrau der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen im Ausschuss für Klimaschutz und Energie des Deutschen Bundestages.