Ad-hoc Meeting zum Thema Industriestrompreise

7. Dezember 2022

Vor dem Hintergrund der zu erwartenden Änderungen zur Abfederung der hohen Energiepreise kamen die Vertreterinnen vor allem der Energieintensiven Industrien zu einem kurzfristig anberaumten Gespräch „Energiepreise“ zusammen. Dabei haben die Vertreter:innen der Unternehmen alarmierende Bewertungen bezüglich weiterer Investitionen und Projekte und zum Teil auch unternehmerischer Tätigkeit in Deutschland vorgetragen. Die fehlende Berechenbarkeit der Rahmenbedingungen über die kurzfristigen Belastungen hinaus führe zu nicht umkehrbaren Entscheidungen einer Stornierung von Projekten und zur Verlagerung von Wertschöpfung in andere Länder.  Da auch nach Bewertung des GWD über die üblichen Gesprächskanäle der Verbände offensichtlich bislang kein fruchtbarer und ergebnisorientierter Dialog mit den Regierungsstellen geführt werden konnte, hat der GWD in einem Anschreiben an Minister Robert Habeck um eine direkten Gesprächskontakt mit den kürzlich erst neu formierten Fachabteilungen des BMWK gebeten.

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06.11.2024
Europa zwischen den Mächten: Strategien in einer neuen Weltordnung
Was bedeutet Donald Trump für die deutsche Wirtschaft? Eigenständiger werden – so das Fazit in unserer Einordnung der US-Wahl. Mit Franziska Brantner, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Max Müller, Leiter Public Affairs Deutschland & EU bei Bayer, Simone Menne Präsidentin der American Chamber of Commerce in Germany, und Jürgen Kerner, Vorstandsmitglied der IG Metall haben unsere Mitglieder und Gäste nur Stunden nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses die Veränderungen im Welthandel und in der internationalen Ordnung analysiert und darüber diskutiert, worauf sich Deutschland und die EU einstellen sollten. Die Debatte leitete Volker Ratzmann, Vice President Corporate Public Affairs bei DHL und in der Wirtschaftsvereinigung Leiter des Kompetenzclusters Außenhandel sowie Vorstandsmitglied. Die Panelisten waren sich einig, dass Deutschland und Europa ihre Resilienz stärken müssen, um in einer zunehmend komplexen und auf Eigeninteressen fokussierten geopolitischen Landschaft bestehen zu können. Zentrale Themen waren die Energieunabhängigkeit, Investitionen in Forschung und Innovation sowie die Stärkung des europäischen Binnenmarkts. Besonders betont wurde die Notwendigkeit, sich auf Kernkompetenzen zu konzentrieren und gleichzeitig die Abhängigkeit von einzelnen Märkten zu reduzieren. Die Diskussion machte deutlich, dass nur durch gemeinsames Handeln und gezielte Investitionen die Wettbewerbsfähigkeit Europas in einer sich wandelnden Weltwirtschaft gesichert werden kann.
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
23.03.2026
KI-ndepence: Europas digitale Zukunft
Ein erheblicher Teil europäischer digitaler Dienste baut heute auf US-amerikanische Softwareanbieter und chinesische Hardwareprodukte. Diese Lösungen sind oft breit erprobt, leistungsfähig und kosteneffizient – zugleich schaffen sie jedoch Abhängigkeiten, die in geopolitischen Krisen erhebliche Risiken bergen. Eigene, europäische Champions in digitalen Schlüsseltechnologien wie KI sind in Zukunft essenziell für die Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz Europas. Zwischen transatlantischen Partnerschaften, sensiblen Datenräumen und dem Anspruch, eigene technologische Kapazitäten auszubauen, steht Europa daher vor einer entscheidenden Weichenstellung: Wie viel Unabhängigkeit braucht digitale Souveränität – und auf wie viel Kooperation sind wir angewiesen? Darüber sprechen wir mit Robert Heinrich, Unterabteilungsleiter für Digitalwirtschaft, Künstliche Intelligenz und Daten im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung.
Innovation, Digitalisierung und Technologie
26.05.2023
Fachforum Regionale Energiewende
Nach einer erfolgreichen Auftaktveranstaltung am 23. März 2023, bei welcher vor allem die wissenschaftliche Betrachtung sowie die Potenziale von regionalen Kooperationen im Rahmen unternehmerischer Klimaschutzstrategien im Mittelpunkt standen, wurde bei dieser Veranstaltung das Scheinwerferlicht auf Regionen in Deutschland gelenkt, in denen die regionale Energiewende bereits erfolgreich gelebt wird. Impulse für die Diskussion kamen von Martin Stümpfig MdL, Sprecher für Energie und Klimaschutz der Grünen Landtagsfraktion Bayern, moderiert wurde das Fachforum vom 1. Vorsitzenden des GWD, Dr. Thomas Gambke.
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