Ad-hoc Forum E-Fuels

27. April 2021

Für die Erreichung der Pariser Klimaziele werden E-Fuels unabdingbar eine Rolle spielen und sind ein wichtiger Baustein für die Energiewende. Dies gilt insbesondere in der Luft- und Schifffahrt, bei denen Elektrifizierung keine realistische Perspektive für die absehbare Zukunft darstellt. Gleichzeitig hat die Mehrheit der Teilnehmer:innen des Fachforums einem großflächigen Einsatz von E-Fuels im PKW-Sektor keine realistische Perspektive eingeräumt.

Durch die geringe bestehende Produktionskapazität werden E-Fuels weiterhin in der Breite der Einsatzbereiche relativ teure Optionen bleiben. Für die Steigerung der Wirtschaftlichkeit von E-Fuels bedarf es daher eines globalen Ausbaus von E-Fuel-Produktionsstätten und erneuerbaren Energiequellen.

Vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen und auf der Suche nach konkreten Vorschlägen für die Schaffung angemessener Rahmenbedingungen wird der GWD das Fachforum E-Fuels definitiv fortführen und das Thema mit weiteren Veranstaltungen vorantreiben.

Die Zusammenfassung der Diskussion finden Sie in unserem Sondernewsletter Mobilität II.

Digitale Konferenz

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17.06.2026
Bioökonomie als Standortmotor für Mecklenburg-Vorpommern
Angesichts der zunehmenden Krisen rund um Rohstoffknappheit und unsichere Lieferketten rückt die Bioökonomie immer stärker in den Fokus, denn Sie adressiert zugleich mehrere Voraussetzungen für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum: Ressourcensicherheit, Klimaschutz und regionale Wertschöpfung. Vor diesem Hintergrund wollen wir im Rahmen eines regionalen Roundtables in Rostock gemeinsam mit unseren Mitgliedern sowie unserem politischen Gast Claudia Müller MdB und Spitzenkandidatin der Grünen für die Landtagswahl, diskutieren, welche politischen Weichenstellungen Mecklenburg-Vorpommern braucht, um sein Potenzial als Modellregion für biobasierte Wertschöpfung zu realisieren: Folgende Fragen wollen wir unter anderem beleuchten: Wie kann ein „level playing field“ für bioökonomische Lösungen geschaffen werden – auf dem Markt generell und insbesondere bei der öffentlichen Beschaffung? Welche flankierenden Instrumente braucht es von politischer Seite, um den Ausbau der Bioökonomie, auch von der Forschung in die Praxis, zu fördern und welche Vernetzung zwischen den Akteuren aus Wirtschaft, Politik/Behörden und Forschung ist nötig? Welche Aspekte muss eine zukunftsgerichtete Rohstoffpolitik für M-V berücksichtigen? Die Veranstaltung setzt auf Austausch, Teilnehmer:innen dürfen gerne ihre Perspektiven, konkreten Herausforderung und Lösungsvorschläge einbringen.
RegionalforenStandortpolitik, Infrastruktur und Europa
05.09.2023
LTT Umsetzungsstand der Nationalen Tourismusstrategie
Wie kann der ökologische Fußabdruck des Tourismus reduziert werden? Vor welchen Herausforderungen steht Deutschland als Tourismusstandort und wie können Lösungenstrategien aussehen? Im Rahmen des ersten LunchTimeTalks nach der Sommerpause gab Dieter Janecek, der Koordinator der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus, einen Einblick in den aktuellen Umsetzungsstand der Nationalen Tourismusstrategie und beantworte Fragen der Teilnehmenden aus Wirtschaftsunternehmen und Verbänden der Branche: „Zukunftsfähiger Tourismus heißt: Die Branche leistet einen spürbaren Beitrag zu Klimaneutralität und Nachhaltigkeit. Sie bietet hochwertigen Service und nutzt dabei auch innovative und digitale Technologien. Und ihre oft kleinen und mittleren Unternehmen können erfolgreich und bürokratiearm wirtschaften. In der Nationalen Plattform Zukunft des Tourismus arbeiten wir mit Stakeholdern aus Bund, Ländern, Branche und Wissenschaft zusammen, um die Branche mit passenden Initiativen zu unterstützen.“ Außerdem wurden verschiedene Schlüsselthemen des deutschen Tourismussektors beleuchtet, darunter verschiedene Klimaanpassungsstrategien im Tourismussektor, wie Sustainable Air Fuels oder Speiseangebote von Restaurants in touristischen Gegenden. Des Weiteren wurde intensiv über den Bürokratieabbau und die demographischen Herausforderungen im Tourismus diskutiert: Der demographische Wandel bringt alternde Reisende und einen zunehmenden Arbeitskräftemangel mit sich, was neue Ansätze und Strategien erfordert, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Janecek nannte auch einen Praxis-Check für Restaurants, die Schaffung von Ausbildungsplätzen, die Förderung von Digitalisierung sowie den Abbau von Bürokratie als Bestandteile der Strategie. Zum Arbeitsfeld Medien-, Kultur- & Kreativ­wirtschaft.
Standortpolitik, Infrastruktur und Europa
26.06.2024
#Fusion: Neues Kompetenzcluster Ernährung & Agrarwende
Mit vielen starken Unternehmen ist diese Woche das neue Kompetenzcluster Ernährung & Agrarwende gegründet worden. Mit der Fusion des Grünen Wirtschaftsdialogs und der Wirtschaftsvereinigung der Grünen wird die Expertise der Mitglieder aus beiden Organisationen zusammengeführt. Erste Themen in der neuen Fachgruppe sollen sein: Die für den Food-Sektor anspruchsvolle Umsetzung der EU Verordnung entwaldungsfreie Lieferketten; der Umbau der Nutztierhaltung und seine Folgen für den gesamten Sektor im Spannungsfeld zwischen Tierwohl, Flächenverbrauch, Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit; und die EU Green Claims Directive, hier geht es um die Umsetzung eines Nachhaltigkeits-Labels auf den Produkten. Bei der ersten Sitzung waren vielfältige Mitglieder aus beiden Gründungsorganisationen dabei, von den großen Händlern über die Agrarchemie bis zur Lebensmittelindustrie. Konkret zeigten Interesse die Schwarz Gruppe, Rewe, Aldi Süd, BASF, Bayer, VCI, EW Group, InFamily Foods, Fritz Kola, Coca Cola – und das Cluster soll weiter wachsen. Bis zur Wahl des Leiters der Fachgruppe übernimmt Tim Schwertner von der Bauer Gruppe die Koordination. Bei der Gründung dabei war auch Thomas Gambke, einer der Vorstandsvorsitzenden der neuen Wirtschaftsvereinigung der Grünen. Die Gründung des Kompetenzclusters sei wichtig, erklärte die Parlamentarische Staatsekretärin aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Ophelia Nick. Das Cluster wird Positionspapiere entwickeln sowie in den direkten Austausch mit der Politik gehen. Denn: Die Themen drängen.