Ad-hoc Dialog „Energiepakt“

19. August 2021

Mit: Katharina Dröge MdB, wirtschaftspolitische Sprecherin, und Dr. Michael Weltzin, Referent Klimapolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag

Weitere Informationen im Newsletter 10/2021.

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05.09.2023
LTT Umsetzungsstand der Nationalen Tourismusstrategie
Wie kann der ökologische Fußabdruck des Tourismus reduziert werden? Vor welchen Herausforderungen steht Deutschland als Tourismusstandort und wie können Lösungenstrategien aussehen? Im Rahmen des ersten LunchTimeTalks nach der Sommerpause gab Dieter Janecek, der Koordinator der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus, einen Einblick in den aktuellen Umsetzungsstand der Nationalen Tourismusstrategie und beantworte Fragen der Teilnehmenden aus Wirtschaftsunternehmen und Verbänden der Branche: „Zukunftsfähiger Tourismus heißt: Die Branche leistet einen spürbaren Beitrag zu Klimaneutralität und Nachhaltigkeit. Sie bietet hochwertigen Service und nutzt dabei auch innovative und digitale Technologien. Und ihre oft kleinen und mittleren Unternehmen können erfolgreich und bürokratiearm wirtschaften. In der Nationalen Plattform Zukunft des Tourismus arbeiten wir mit Stakeholdern aus Bund, Ländern, Branche und Wissenschaft zusammen, um die Branche mit passenden Initiativen zu unterstützen.“ Außerdem wurden verschiedene Schlüsselthemen des deutschen Tourismussektors beleuchtet, darunter verschiedene Klimaanpassungsstrategien im Tourismussektor, wie Sustainable Air Fuels oder Speiseangebote von Restaurants in touristischen Gegenden. Des Weiteren wurde intensiv über den Bürokratieabbau und die demographischen Herausforderungen im Tourismus diskutiert: Der demographische Wandel bringt alternde Reisende und einen zunehmenden Arbeitskräftemangel mit sich, was neue Ansätze und Strategien erfordert, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Janecek nannte auch einen Praxis-Check für Restaurants, die Schaffung von Ausbildungsplätzen, die Förderung von Digitalisierung sowie den Abbau von Bürokratie als Bestandteile der Strategie. Zum Arbeitsfeld Medien-, Kultur- & Kreativ­wirtschaft.
Standortpolitik, Infrastruktur und Europa
16.06.2021
Fachforum Sustainable Finance
Am 16. Juni fand unter Leitung von Gabriele C. Klug und Josef Krieg die Veranstaltung „Impulse für einen nachhaltigen Mittelstand“ im Rahmen des Fachforums Sustainable Finance statt. Der Mittelstand ist eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft und lag bisher zu wenig im Fokus der grünen Transformation. Nachhaltigkeitskonzepte für Großindustrie können nicht einfach auf den Mittelstand übertragen werden, da die einhergehende Bürokratie diesen überlasten würde. Stattdessen müssen innovative Lösungen für den Mittelstand gefunden werden, um Anreize für Klimaneutralität zu schaffen, um Klimarisiken bilanziell abzubilden, und um Digitalisierung bei der Erfassung klimarelevanter Informationen zu nutzen. Um diese Lösungen zu definieren, wird der GWD das Thema im Rahmen eines neu geschaffenen Fachforums Mittelstand fortführen. Weitere Informationen im Newsletter 08/2021
19.08.2024
Austausch zum Perspektivenpapier Wasserstoff-Hochlauf
Der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland ist eine große Herausforderung und kann maßgeblich zur Erreichung der Klimaneutralität beitragen. Die Anwendungsmöglichkeiten in der Wirtschaft sind dabei zwar in der Theorie sehr breit, müssen in der Praxis jedoch von den richtigen Rahmenbedingungen begleitet werden. Das Cluster Energie & Wärmewende unseres Fusionspartners hat dazu ein Perspektivenpapier erarbeitet, welches in der Sitzung präsentiert und gemeinsam mit mit Felix Banaszak MdB, Wasserstoff-Experte der Grünen-Bundestagsfraktion, diskutiert wurde. Wesentliche Punkte des Perspektivenpapiers sind: Überwindung von Unsicherheiten für Investitionen in Angebot und Nachfrage von Wasserstoff Die Nutzung von Wasserstoffspeichern Den Aufbau und den Betrieb von Elektrolyseuren anreizen Hochlauf durch Nutzung von Wasserstoff-Derivaten flexibilisieren Als entscheidende Punkte benannte Felix Banaszak im Austausch: Mit dem Amortisationskonto für das Kernnetz sei eine sinnvolle Absicherung gefunden worden, um die Investitionen in Pipelines anzureizen. Aber angesichts der enormen Kosten, die u.a. für den Wasserstoff-Hochlauf noch entstehen würden, müsse auch die Debatte über die Schuldenbremse in ihrer derzeitigen Form geführt werden. Darüber hinaus brauche es klare Rahmenbedingungen, die planbar über die Legislaturperioden hinaus gehen würden. Die Mitglieder aus den Unternehmen diskutierten dazu folgende Punkte: Richtig sei eine Priorisierung auf jene großen Abnehmer(Industrien), die ihre Prozesse nicht elektrifizieren könnten. Eine zu starke Fokussierung könnte allerdings dabei Gefahr laufen, dass sich eine Preisnormalisierung von Wasserstoff verzögern könne. Die Strombezugskriterien seien ein wesentlicher Kostenfaktor für die H2-Produktion in Deutschland. Für den Technologie-Fortschritt brauche es Förderungen über einen langen Zeitraum. Zudem lohne es sich auch zu erörtern, inwieweit steuerliche Aspekte berücksichtigt werden könnten, um Anreize zu schaffen.
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik