Veranstaltungen

Vergangene Veranstaltungen

11. Mai 2026
Digitale Souveränität als Standortfaktor
Digitale Souveränität ist zentral für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts. Auf dem Spiel stehen Sicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und die zukünftige Leistungsfähigkeit Deutschlands. Gleichzeitig zeigen aktuelle Daten eine weitgehende bis vollkommene Abhängigkeit deutscher Unternehmen von digitalen Technologien und Dienstleistungen aus Nicht-EU-Ländern. Welche Rahmenbedingungen sollte die Politik schaffen, damit Unternehmen Strategien für digitale Souveränität entwickeln und auch umsetzen können? Welche Rolle kann dabei Hessen als Hotspot für Rechenzentren spielen? Wie nutzen wir die steigende Nachfrage nach KI- und Quanten-Technologien für Wertschöpfung in Europa? Diesen und weiteren Fragen wollen wir im Rahmen eines regionalen Round Tables bei Siemens in Frankfurt am Main nachgehen: Digitale Souveränität als Standortfaktor  Nach einem Grußwort von Torsten Meister, Repräsentant für die Niederlassung Frankfurt und Landesbevollmächtigter für Hessen der Siemens AG, freuen wir uns auf eine Round Table Diskussion mit einer Keynote von: Prof. Dr. Haya Schulmann, Mitglied des Boards von ATHENE, Nationales Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit, und Professorin am Lehrstuhl für Informatik der Goethe-Universität Frankfurt Weitere Impulse von: Anna Lührmann MdB, Landesvorsitzende der Bündnis 90/Die Grünen in Hessen Mathias Wagner MdL, Fraktionsvorsitzender der Bündnis 90/Die Grünen im Hessischen Landtag Die Veranstaltung setzt auf Austausch, bringen Sie also gerne Ihre Perspektiven, konkreten Herausforderung und Lösungen mit ein.
Innovation, Digitalisierung und TechnologieRegionalforen
07. Mai 2026
Payment-Souveränität für Europa
Auf Europas Pfad zu mehr Unabhängigkeit im europäischen Zahlungsverkehr soll der Digitale Euro eine große Rolle spielen. Der Weg zur Einführung ist aber noch weit. Technische Infrastruktur und politische Regelungen müssen geschaffen und Kompromisse in der EU ausgehandelt werden. Damit der Digitale Euro eine Erfolgsgeschichte werden kann, sind wirtschaftliche Perspektiven und eine für private Akteure sinnvolle Umsetzung essenziell. Welche Schritte müssen EU und Bundesregierung gehen, um gemeinsam mit der Wirtschaft einen sicheren, aber dennoch schnellen und pragmatischen Weg zum Digitalen Euro zu finden?  Diese und weitere Fragen werden wir gemeinsam mit Moritz Heuberger MdB, Mitglied Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung, Bündnis 90/Die Grünen, sowie weiteren Gästen im Rahmen unseres Fachforums Innovation, Digitalisierung und Technologie diskutieren.  Zu Beginn eröffnet Christian Schäfer, Head of Payments, Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V. (DSGV) die Diskussion mit einem inhaltlichen Impuls. Im Zentrum des Austauschs stehen unter anderem folgende Fragen:  Welche Rolle spielt eine europäische Infrastruktur für den digitalen Euro bei der Reduzierung von Abhängigkeiten?  Welche parlamentarischen Hürden gibt es bei der EU-Verordnung zum digitalen Euro, und wie kann der Bundestag eine bindende Rolle einnehmen?  Wie wirkt sich der Zeitplan der EZB auf die nationale Digital- und Finanzpolitik aus und wie kann die Wirtschaft unterstützen?  Wie muss die technische Infrastruktur aussehen, um Transparenz und Unabhängigkeit zu gewährleisten? 
Innovation, Digitalisierung und Technologie
22. April 2026
Infrastrukturfinanzierung im Wandel – Wie kann privates Kapital zur Transformation beitragen?
Deutschland steht vor massiven Investitionsbedarfen in Verkehr, Energie und kommunale Infrastruktur. Das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) setzt wichtige Impulse – sofern es denn zukunftsorientiert und zusätzlich eingesetzt würde. Aber selbst ohne Zweckentfremdung wird das SVIK die Finanzierungslücke nicht allein schließen. Gleichzeitig warnen insbesondere Bündnis 90/Die Grünen vor höheren langfristigen Kosten, Intransparenz, Schuldenbremse-Umgehung und Risiken für demokratische Kontrolle. Auf der anderen Seite verweisen Versicherer und infrastrukturnahe Unternehmen auf Effizienzpotenziale, zusätzliches Kapital und eine bessere Verteilung von Bau- und Betriebsrisiken durch langfristige Kooperationsmodelle zwischen öffentlicher Hand und Privaten. Gemeinsam mit Andreas Audretsch MdB, stellv. Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, Tim Ockenga, Leiter Kapitalanlagen beim Gesamtverband der Versicherer (GDV), Patrick Kaczmarczyk, Ph.D., Ökonom an der Universität Mannheim am Kompetenzzentrum für Transformation, und Ihnen wollen wir u.a. folgende Fragen diskutieren: Unter welchen Bedingungen können solche Partnerschaften ein sinnvoller Baustein neben dem SVIK sein – und wann nicht? Wie lassen sich Effizienzgewinne, Gemeinwohlorientierung und Transparenz zusammenbringen? Welche Leitplanken braucht es, damit privates Kapital die Transformation unterstützt, ohne staatliche Verantwortung zu verdrängen?
Standortpolitik, Infrastruktur und Europa
16. April 2026
Der „Bau-Turbo“
Der „Bau-Turbo“ soll Deutschlands Wohnungsbau beschleunigen. Doch wie viel Geschwindigkeit kommt wirklich an der Baustelle an – und wo bremst die Realität? Der Wohnungsbau stagniert trotz hoher Nachfrage. Viele Akteure kämpfen noch mit komplexen Verfahren, fehlenden Anreizen und steigenden Kosten – und nun sorgt auch die neuerliche Diskussion um das Gebäudeenergiegesetz für zusätzliche Verunsicherung. Wir freuen uns, gemeinsam mit Hendrik Bollmann MdB, Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen, sowie Dietmar Walberg, Honorarprofessor an der Technischen Hochschule Lübeck und Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen, die aktuellen Pläne einzuordnen und mit Ihnen zu diskutieren: Setzt der „Bau-Turbo“ den Hebel an der richtigen Stelle an? Wo liegen die größten Umsetzungsprobleme in der Praxis? Welche weiteren Gesetzesänderungen oder Förderinstrumente wären am dringendsten notwendig, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen? Wie lässt sich Nachhaltigkeit mit Kosteneffizienz in Einklang bringen?
Standortpolitik, Infrastruktur und Europa
14. April 2026
Regionalforum Niedersachsen: Transformationsfinanzierung für Niedersachsen
Im Rahmen des Programms „Niedersachsen kann Zukunft“ stellt das Land in den kommenden Jahren nahezu 14,5 Milliarden Euro für zentrale Zukunftsinvestitionen bereit. Über die wirtschaftlichen Impulse, die nachhaltige Wirkung und die finanzpolitischen Aspekte dieses Investitionspakets möchten wir gemeinsam mit unserem politischen Gast, Finanzminister Gerald Heere, diskutieren. Das Investitionspaket soll in Klimaschutz, Infrastruktur, Bildung und wirtschaftliche Modernisierung fließen, davon ein Teil über kreditfinanzierte Haushaltsmittel. Daher werden wir uns u. a. folgenden Fragen widmen: Wie stärkt das Investitionspaket die wirtschaftliche Modernisierung und Wettbewerbsfähigkeit Niedersachsens? Welchen Hebel bieten kreditfinanzierte Haushaltsmittel für Unternehmen und Start-ups sowie für die Schaffung neuer Arbeitsplätze? In welchen Wirtschaftsbereichen können gezielte Investitionen die Transformation besonders wirksam beschleunigen?
RegionalforenStandortpolitik, Infrastruktur und Europa
25. März 2026
Zukunft des Innovationsstandorts Berlin-Brandenburg
Berlin-Brandenburg gehört mit seinem Ökosystem aus Industrie, Start-ups und Forschungseinrichtungen zu einem der attraktivsten Innovationsstandorte in Europa. Dieses Ökosystem gerät jedoch zunehmend unter Druck: Während beispielsweise München mit großen Investitionen und einer starken Forschungslandschaft aufholt, kürzt die Berliner Landesregierung Bildungs- und Forschungsgelder. Gleichzeitig lockt internationale Konkurrenz mit besserem Zugang zu Privatkapital und bürokratiearmer Fachkräfteeinwanderung – unverzichtbare Bedingungen, damit aus Start-ups wirtschaftsstarke Scale-ups werden können. Vor diesem Hintergrund wollen wir im Rahmen unseres Regionalforums Berlin-Brandenburg gemeinsam mit unseren Mitgliedern diskutieren, welche politischen Weichenstellungen Berlin jetzt braucht, um nachhaltig zur führenden Innovationsmetropole Deutschlands zu werden. Für die Round-Table-Diskussion „Nährboden für Wachstumsunternehmen von Morgen schaffen – Zukunft des Innovationsstandorts Berlin-Brandenburg“ freuen wir uns auf Impulsen von: Bettina Jarasch, Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen für die Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026, Laura Möller, Geschäftsführerin, UNITE gGmbH (angefragt), Dr. Chris Rehse, Founder, Neotiv GmbH & Navan Technologies Inc., und Maximilian von der Ahé, Co-Founder und CEO, betahaus – die Autoren des Thesenpapiers „Born to Change: Berlin bis 2031 zur Scaleup-Hauptstadt machen“ für die Landesgruppe Berlin des Startup Verbands Moderiert wird die Veranstaltung von Michael Knoll, WVG-Regionalsprecher Berlin.
Innovation, Digitalisierung und TechnologieRegionalforen
23. März 2026
KI-ndepence: Europas digitale Zukunft
Ein erheblicher Teil europäischer digitaler Dienste baut heute auf US-amerikanische Softwareanbieter und chinesische Hardwareprodukte. Diese Lösungen sind oft breit erprobt, leistungsfähig und kosteneffizient – zugleich schaffen sie jedoch Abhängigkeiten, die in geopolitischen Krisen erhebliche Risiken bergen. Eigene, europäische Champions in digitalen Schlüsseltechnologien wie KI sind in Zukunft essenziell für die Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz Europas. Zwischen transatlantischen Partnerschaften, sensiblen Datenräumen und dem Anspruch, eigene technologische Kapazitäten auszubauen, steht Europa daher vor einer entscheidenden Weichenstellung: Wie viel Unabhängigkeit braucht digitale Souveränität – und auf wie viel Kooperation sind wir angewiesen? Darüber sprechen wir mit Robert Heinrich, Unterabteilungsleiter für Digitalwirtschaft, Künstliche Intelligenz und Daten im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung.
Innovation, Digitalisierung und Technologie
11. März 2026
Wie der ländliche Raum zum Vorreiter wirtschaftlicher Transformation wird
In vielen ländlichen Regionen wie dem Sauerland schlägt das industrielle Herz Deutschlands: produzierender Mittelstand, globale Lieferketten, Energie- und Rohstofffragen – und gleichzeitig Unternehmen, die seit jeher pragmatisch, robust und innovationsstark auf neue Lagen reagieren. Welche Strategien funktionieren? Was können andere Regionen vom Sauerland lernen? Wo liegen Hemmnisse – und welche politische sowie unternehmerische Hebel bringen Tempo in die nachhaltige Modernisierung? Diese Fragen diskutieren unsere Mitglieder mit Sandra Stein, MdB und Sprecherin Mittelstand der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, und Jörg Nolte, Hauptgeschäftsführer der IHK Arnsberg. Der regionalen Round Table vor Ort in Arnsberg, Nordrhein-Westfalen setzt auf Austausch statt Frontalvorträge: Impulse, konkrete Unternehmensperspektiven aus der Region und eine offene Diskussion – u. a. mit Blick auf regionale Stakeholder und Netzwerke.
RegionalforenStandortpolitik, Infrastruktur und Europa
16. Dezember 2025
Flexibilität als Schlüssel zu einem kostengünstigen Stromsystem
Die Flexibilisierung des Stromsystems macht die Transformation tragbar. Sie senkt Systemkosten, glättet Preisspitzen und stärkt die Versorgungssicherheit: sind Angebot und Nachfrage besser aufeinander abgestimmt, können Netzausbau- und Redispatch-Kosten reduziert und teure (fossile) Kraftwerke seltener genutzt werden. Wo gibt es Flexibilitätspotenziale bei Erzeugung und Nachfrage, insbesondere von Unternehmen? Welche technischen Innovationen und marktlichen Anreize braucht es für ein effizientes, sicheres und bezahlbares Energiesystem? Wie nutzen wir Speicherkapazitäten und Sektorkopplung optimal? Diese Fragen diskutieren wir mit Michael Kellner MdB, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, und Dr. Wolf-Peter Schill, Leiter des Forschungsbereichs „Transformation der Energierwirtschaft“ am DIW Berlin.
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
16. Dezember 2025
Pharmastandort Deutschland: Wie gelingt der Aufbruch in eine wettbewerbsfähige und innovative Zukunft?
Deutschland steht als einer der führenden Pharmastandorte Europas vor großen Chancen – aber auch vor erheblichen Herausforderungen. Wie können wir Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken? Welche Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, damit Forschung, Produktion und Digitalisierung optimal zusammenwirken? Und was braucht es, um den Standort auch in Zukunft attraktiv für Investitionen und Talente zu halten? Diskutieren Sie mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Politik über aktuelle Entwicklungen, regulatorische Hürden, den Fachkräftemangel und die Bedeutung von Digitalisierung und Innovation für die Branche. Wir freuen uns auf Impulse von Paula Piechotta MdB sowie Sebastian Wachtarz, Director Government Affairs bei AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG.
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
10. Dezember 2025
Reform der Erbschaftssteuer – Unternehmensnachfolge zwischen Planungssicherheit und Investitionsfähigkeit
Angesichts des in den kommenden Monaten erwarteten Urteils des Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaft- und Schenkungsteuer stellt sich die Frage: Wie kann sichergestellt werden, dass eine Reform Unternehmensnachfolgen erleichtert, Betriebe planbar entlastet und Investitionsfähigkeit sichert – ohne dabei an Gerechtigkeit oder Wirksamkeit einzubüßen? Im Raum stehen unter anderem Reformansätze, die bisherige Ausnahmetatbestände für Betriebsvermögen durch flexible und großzügige Stundungsmodelle ersetzen könnten. Für die Politik ist dabei zentral, frühzeitig mit der Wirtschaft über mögliche Auswirkungen und Erwartungen ins Gespräch zu kommen. Bei unserer Veranstaltung „Reform der Erbschaftssteuer – Unternehmensnachfolge zwischen Planungssicherheit und Investitionsfähigkeit“ ordnen wir gemeinsam mit Katharina Beck MdB, finanzpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, sowie Vertreter:innen unserer Mitgliedsunternehmen die möglichen Reformszenarien ein und diskutieren darüber: Welche Erwartungen hat die Wirtschaft an eine Reform, und wo sieht die Politik konkreten Gestaltungsspielraum? Welche Rolle können großzügige Stundungsregelungen im Vergleich zu heutigen Ausnahmetatbeständen für Betriebsvermögen spielen? Wie lässt sich eine gerechte und zugleich wirtschaftlich vernünftige Reform der Erbschaftsteuer gestalten?
Standortpolitik, Infrastruktur und Europa
02. Dezember 2025
Modernisierungsagenda – Staatsreform zwischen Absichtserklärung und Wirkung
Die Modernisierungsagenda des Bundes zielt darauf ab, Staat und Verwaltung digitaler, effizienter und handlungsfähiger zu machen. Ziel ist es, Bürokratie abzubauen, Verwaltungsprozesse zu vereinfachen und so Unternehmen wie Bürgerinnen und Bürger spürbar zu entlasten. Nun stellt sich die Frage: Wie wirken die geplanten Reformen aus Unternehmenssicht tatsächlich – und in welchen Bereichen besteht noch Anpassungsbedarf, damit die Agenda als Hebel für wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Standortattraktivität dient? Gemeinsam mit Moritz Heuberger MdB, Mitglied des Ausschusses für Digitales und Staatsmodernisierung, ordnen wir die aktuellen Pläne ein und diskutieren: Welche Maßnahmen der Modernisierungsagenda entlasten Unternehmen tatsächlich – und wo bleiben Hürden in Verwaltungsprozessen bestehen? Inwiefern greifen Digitalisierungs- und Bürokratieabbau-Initiativen die alltäglichen Anforderungen der Wirtschaft auf – und wo wäre eine stärkere Praxisorientierung wünschenswert? Wie kann ein kontinuierlicher Dialog zwischen Verwaltung und Mittelstand gestaltet werden, damit Reformen nicht nur angekündigt, sondern wirksam umgesetzt werden? Welche Impulse können Unternehmen geben, damit die Modernisierungsagenda gezielt zu mehr Effizienz, Innovation und Standortvorteilen beiträgt?
Innovation, Digitalisierung und Technologie
12. November 2025
Zwischen Klimazielen und Wettbewerbsfähigkeit: die Zukunft des EU-Emissionshandels ETS 1
Der Emissionshandel für die Energiewirtschaft und energieintensive Industrie (EU-ETS 1) hat seit seiner Einführung 2005 maßgeblich dazu beigetragen, die CO₂-Emissionen in der EU zu senken – um mehr als die Hälfte. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen derzeit unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Mit Blick auf künftig steigende Kosten im EU-ETS 1 und die zunehmende Einschränkung der kostenlosen Zuteilung wächst vor allem in der energieintensiven Industrie die Sorge um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und des Standorts Deutschland. Wie lassen sich Klimaschutzziele und ein wirtschaftlich wettbewerbsfähiges Umfeld in Einklang bringen? Welche Rolle kann der EU-ETS 1 dabei künftig spielen? – Dazu werden wir mit Dr. Felix Matthes, Forschungskoordinator Energie- und Klimapolitik, Abteilung Energie & Klimaschutz am Öko-Institut, in den Austausch treten.
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
06. November 2025
Gesundheitswirtschaft als Leitwirtschaft: Digitalisierung, KI und Regulierung – Quo Vadis Deutschland und EU?
Die Gesundheitswirtschaft trägt rund 12 % zum BIP bei und beschäftigt über 7 Mio. Menschen – sie ist Versorgungspfeiler, Wirtschaftsfaktor und Innovationstreiber zugleich. Im Zusammenspiel von Hightech, Industrie, Dienstleistungen und Versorgung steht sie an der Schnittstelle von Wirtschafts-, Sozial- und Technologiepolitik. Derzeit prägen Digitalisierung, KI und der europäische AI-Act den Wandel: Sie eröffnen Chancen für Qualität, Effizienz und neue Geschäftsmodelle, stellen aber zugleich Fragen zu Regulierung, Marktzugang und Wettbewerbsfähigkeit. Die zentrale Herausforderung lautet: Wie kann Deutschland seinen Standortvorteil in der Gesundheitswirtschaft sichern und gleichzeitig einen innovationsfreundlichen und patientensicheren europäischen Rahmen gestalten? Wir freuen uns auf Impulse von Matthias Mieves MdB (SPD), Mitglied im Gesundheitsausschuss sowie im Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung, und Oscar Freyer, Else Kröner Fresenius Zentrum (EKFZ) für Digitale Gesundheit an der Technischen Universität Dresden (TUD).
Innovation, Digitalisierung und Technologie
04. November 2025
Cybersicherheit: Wie Staat und Wirtschaft jetzt handeln müssen
Nach langem Warten hat die Bundesregierung ihren Gesetzesentwurf zur Umsetzung der europäischen NIS-2-Richtlinie vorgelegt. Der Entwurf wird derzeit im Bundestag beraten und in einigen Wochen verabschiedet – ein wichtiger Schritt, um den Schutz der deutschen Wirtschaft zu stärken. Die Dringlichkeit ist hoch: Laut einer aktuellen Bitkom-Studie verursachen Cyberangriffe in Deutschland inzwischen jährlich Schäden von rund 290 Milliarden Euro. Doch wir finden: Der Entwurf kommt nicht nur zu spät, sondern bleibt auch deutlich hinter den Erwartungen zurück. Aufbauend auf unserer ersten Cybersicherheitssitzung haben wir die dort gesammelten Einschätzungen und Anregungen aus unserer Mitgliedschaft in einem Perspektivenpapier zusammengeführt und verschriftlicht. Dieses werden wir vorstellen und mit unseren Gästen, Jeanne Dillschneider MdB (B90/Grünen), Cybersicherheits-Expertin, Obfrau im Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung sowie Mitglied im Verteidigungsausschuss, und Manuel Bach, BSI-Referatsleiter Cybersicherheit bei KMU, diskutieren.
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit