Veranstaltungen

Vergangene Veranstaltungen

21. Juli 2026
Regionalforum Berlin: Zukunftsstandort Gesundheitswirtschaft
Die Berliner Gesundheitswirtschaft zählt zu den stärksten und innovativsten Wirtschaftszweigen der Hauptstadtregion – sie ist ein Motor für Wachstum, Beschäftigung und medizinischen Fortschritt auf europäischem Niveau. Die Branche steht jedoch vor zahlreichen Herausforderungen: Neben den klassischen Hürden Fachkräftemangel, Bürokratie und Digitalisierungsdefizite beeinträchtigen auch steigende Produktionskosten und fragile Lieferketten die internationale Konkurrenzfähigkeit. Vor diesem Hintergrund wollen wir im Rahmen unseres Regionalforums gemeinsam mit unseren Mitgliedern Rahmenbedingungen für den Zukunftsstandort Gesundheitswirtschaft und Life Sciences diskutieren. Welche politischen Weichenstellungen braucht Berlin jetzt, um die Metropolregion als führenden internationalen Innovationsstandort zu stärken und zu bewahren? Wir freuen uns auf eine Round Table Diskussion mit: Werner Graf MdA, Fraktionsvorsitzender und Spitzenkandidat von B90/ Die Grünen für die Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026, Tuba Bozkurt MdA, Sprecherin für Industrie und Digitalwirtschaft, B90/ Die Grünen, sowie einem Impuls aus der Wirtschaft von Tobias Helmstorf, Project Lead Berlin Center for Gene and Cell Therapies, Bayer AG.
RegionalforenStandortpolitik, Infrastruktur und Europa
06. Juli 2026
Regionalforum NRW: Ihre Impulse für Grüne Wirtschaftspolitik
NRW wählt 2027 einen neuen Landtag und die Weichen werden jetzt gestellt – unsere Mitglieder geben Impulse für die Landespolitik: Was bewegt Unternehmer:innen? Was braucht der Wirtschaftsstandort NRW? Welche Weichenstellungen sind jetzt entscheidend? Die Wirtschaftsvereinigung der Grünen lädt zu einem exklusiven Austausch in Köln im Rahmen der Grünen Ideentour NRW ein. In kleiner Runde kommen unsere Mitglieder und interessierte Unternehmer:innen direkt ins Gespräch mit: Yazgülü Zeybek, Landesvorsitzende Bündnis90/Die Grünen NRW Paul Frederik Höller, Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium Das ist keine Podiumsdiskussion – das ist ein echtes Arbeitsgespräch. Hier können die Gäste konkrete Ideen, Wünsche und unternehmerische Perspektiven einbringen.
Regionalforen
02. Juli 2026
Grüner Wirtschaftstag 2026 – Abhängigkeiten reduzieren
Die globale Wirtschaftsordnung steht unter Druck: Alte Verlässlichkeiten erodieren, Abhängigkeiten werden sichtbarer, und der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit wächst – in Deutschland wie in ganz Europa. Gleichzeitig hat Deutschland wie kaum ein anderes Land von offenen Märkten profitiert. Sind die aktuellen Krisen der Anlass, Deutschland als Teil der europäischen Wirtschaft wieder ökonomisch unabhängiger zu machen? Und inwiefern ist das überhaupt wünschenswert? Am 2. Juli 2026 diskutieren wir diese Fragen in mehreren Online-Panels ab 13:00 Uhr sowie einer Abendveranstaltung vor Ort in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin ab 18:30 Uhr – mit hochkarätigen Gästen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, darunter auch unser Vorsitzender Karl Haeusgen. Das vollständige Programm sowie einen Anmelde-Link finden Sie hier: Grüner Wirtschaftstag 2026 | Boell Calendar Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine lebhafte Diskussion.
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
01. Juli 2026
Industriepolitik im ländlichen Raum: Die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Mecklenburg-Vorpommern
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändern sich grundlegend: Lieferketten und Energie- und Rohstofffragen prägen den Weg zur klimaneutralen Wirtschaft. Für Mecklenburg-Vorpommern stellt sich die Frage, wie der Standort langfristig wettbewerbsfähig und resilient aufgestellt werden kann. Viele Branchen stehen dabei vor ähnlichen Herausforderungen: Investitionssicherheit, Infrastruktur, Fachkräfte und verlässliche politische Rahmenbedingungen. Vor diesem Hintergrund wollen wir im bei einem regionalen Roundtable in Rostock gemeinsam mit unseren Mitgliedern sowie unserem politischen Gast Claudia Müller, MdB und Spitzenkandidatin der Grünen für die Landtagswahl, diskutieren, welche politischen Weichenstellungen Mecklenburg-Vorpommern braucht, damit sich unterschiedliche Industrien – von der Bioökonomie über die maritime Industrie bis hin zur Windenergie und Luft- und Raumfahrt – erfolgreich weiterentwickeln können. Folgende Fragen wollen wir unter anderem beleuchten: Welche politischen und wirtschaftlichen Instrumente helfen dabei, Forschung, Entwicklung und industrielle Skalierung besser miteinander zu verbinden und welche Vernetzung zwischen den Akteuren aus Wirtschaft, Politik/Behörden und Forschung ist nötig? Wie muss eine zukunftsgerichtete Rohstoff- und Standortpolitik für Mecklenburg-Vorpommern aussehen? Wie kann für bioökonomische und andere nachhaltige Lösungen ein verlässlicher Markt entstehen, auch durch öffentliche Beschaffung und faire Wettbewerbsbedingungen?
RegionalforenStandortpolitik, Infrastruktur und Europa
25. Juni 2026
Zukunft der dualen Ausbildung im Mittelstand
Deutschland fehlen Fachkräfte in nahezu allen Branchen, und der demografische Wandel verschärft die Lage zusehends. Betriebe, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, spüren diesen Mangel im Alltag: Offene Stellen bleiben unbesetzt, Aufträge können nicht angenommen werden, Wachstum wird gebremst. Gleichzeitig verändert die Digitalisierung die Anforderungen an Berufsbilder in einem Tempo, das Unternehmen gleichermaßen vor neue Fragen stellt. Zusammen mit dem Deutschen Mittelstands-Bund (DMB) e.V., der 34.000 kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland vertritt, laden wir unsere Mitglieder zum Austausch über die Zukunft der dualen Ausbildung im Mittelstand ein. Gemeinsam mit einer Delegation von DMB-Mitgliedern und Dr. Anja Reinalter MdB, Sprecherin für Bildung sowie Parlamentarische Geschäftsführerin im Vorstand der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen möchten wir u.a. folgenden Fragen in einem offenen Austausch nachgehen: Wie können Betriebe als Ausbildungspartner gestärkt werden? Welche politischen Rahmenbedingungen braucht es, um junge Menschen für eine Berufsausbildung zu begeistern? Und wie gelingt der Wandel hin zu einer digitalisierten Arbeitswelt? In die Diskussion am 25. Juni in Berlin sollen auch die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des DMB zur Zukunft der Ausbildung im Mittelstand einfließen. Bitte beachten Sie, dass sich diese Veranstaltung ausdrücklich an Personen aus Unternehmen richtet, die im Mittelstand aktiv sind oder sich unmittelbar mit den wirtschaftlichen und politischen Fragestellungen des Mittelstands befassen.
Arbeitsmarkt und Demografie
24. Juni 2026
Novelle des Energieeffizienzgesetzes: Wie lassen sich Entlastung für Unternehmen und ambitionierte Energieeffizienz verbinden?
Im Juni könnte das Bundeskabinett den Entwurf zur Novellierung des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) beschließen. Die geplanten Änderungen betreffen zentrale Fragen für Unternehmen, von Berichtspflichten und Bürokratieaufwand bis hin zu Investitionsanreizen und Vorgaben für Energieeffizienz. Welche Effizienzgewinne hat das bisherige EnEfG aus unternehmerischer Sicht ermöglicht? Wo schaffen die geplanten Änderungen spürbare Entlastung für Unternehmen und wie lässt sich zugleich ein hohes Ambitionsniveau bei der Energieeffizienz sichern? Welche politischen Rahmenbedingungen setzen wirksame Anreize für Investitionen in Energieeffizienz? Darüber können sich unsere Mitglieder austauschen mit Dr. Alaa Alhamwi MdB, Mitglied im Ausschuss Wirtschaft und Energie für die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Das EnEfG setzt Vorgaben aus der EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED) um mit dem Ziel, den Energieverbrauch systematisch zu erfassen, zu senken und transparent zu machen. Die Bundesregierung möchte Unternehmen bei Bürokratiekosten entlasten und zugleich an der Energieeffizienz als einer wichtigen Säule der Energiepolitik festzuhalten. Dafür sollen die Anforderungen im Wesentlichen auf die Vorgaben der EED reduziert werden. Bringen Sie Ihre Perspektiven dazu ein, wie die Umsetzung des EnEfG in der unternehmerischen Praxis bisher funktioniert hat und was aus unternehmerischer Sicht geeignete Lösungen sind, um bürokratische Entlastung mit einer ambitionierten Energieeffizienz zu verbinden.
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
23. Juni 2026
Regionalforum Bayern: Resilienz durch Kreislauf: Wirtschaftspolitik für zirkuläre Wertschöpfung
Zunehmende Krisen rund um Rohstoffknappheit und unsichere Lieferketten machen immer deutlicher: Zirkuläre Lösungen dienen nicht nur der Nachhaltigkeit, sondern auch der Resilienz eines Wirtschaftsstandorts. Und sie sind ein Wachstumsfaktor, wie eine Studien-Veröffentlichung des BDI auf der IFAT beziffert hat: bis 2045 kann sich die zirkuläre Bruttowertschöpfung mehr als verdoppeln – auf bis zu 125 Milliarden Euro jährlich. Bayern bietet dabei gute Voraussetzungen, um zirkuläre Wertschöpfungsketten zu entwickeln: eine starke Industrie und produzierendes Gewerbe und damit eine gute Stoffstrombasis, kombiniert mit einer herausragenden Forschungskompetenz und -transfer und einem dynamischen Startup-Ökosystem. Gleichzeitig gibt es Hemmnisse, die abgebaut werden müssen, um zirkuläres Wirtschaften unternehmerisch attraktiv und skalierbar zu machen. Vor diesem Hintergrund wollen wir im Rahmen eines regionalen Roundtables in München gemeinsam mit unseren Mitgliedern und politischen Gästen Katha Schulze MdL, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/ Die Grünen im Bayerischen Landtag, und Stephanie Schuhknecht MdL, Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft, Landesentwicklung, Energie, Medien und Digitalisierung des Bayerischen Landtags, diskutieren, welche politischen Weichenstellungen Bayern braucht, um sein Potenzial als internationaler Leitstandort für Kreislaufwirtschaft zu realisieren. Folgende Fragen wollen wir unter anderem beleuchten: Wie kann ein „level playing field“ für zirkuläre Lösungen geschaffen werden – auf dem Markt generell und insbesondere bei der öffentlichen Beschaffung? Welche flankierenden Instrumente braucht es von politischer Seite, um den Ausbau der Circular-Economy, auch von der Forschung in die Praxis, zu fördern und welche Vernetzung zwischen den Akteuren aus Wirtschaft, Politik/ Behörden und Forschung ist nötig? Welche Voraussetzungen braucht es für einen funktionierenden Markt für Sekundärrohstoffe, welche Hemmnisse sollten abgebaut werden?
Geoökonomie, Resilienz und SicherheitRegionalforen
15. Juni 2026
Grüner Wirtschafts-Salon: Digitale Souveränität – Wie behauptet sich Europa im KI-Zeitalter?
Digitale Souveränität insbesondere bei KI-Technologien ist entscheidend für die Chancen des Wirtschaftsstandorts und am Ende auch für unsere Sicherheit. Wir stehen am Anfang einer neuen industriellen Revolution, bei der es Gewinner und Verlierer geben wird. USA und China sind dabei für uns zugleich Partner, Markt, aber eben auch Konkurrenten – teils systemische Konkurrenten. Was bedeutet das für unsere Werte und für unseren Wohlstand? Wie können wir in Europa und in Deutschland selbstbewusst unsere eigenen Stärken ausbauen? Wie kann hier das Zusammenspiel sein von Wirtschaft und Politik? Darüber wollen wir diskutieren – und laden Sie herzlich ein zum zweiten Grünen Wirtschafts-Salon. Diesmal mit: Sebastian Steinhäuser, COO und Mitglied des Vorstands der SAP SE Franziska Brantner, Bundesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen Adriana Groh, Mitbegründerin und Geschäftsführerin des Sovereign Tech Fund Stephan Beyer, Vorstand Wirtschaftsvereinigung der Grünen Bei der Veranstaltung gibt es einen Start-Impuls von Marina Grigorian, Repräsentantin von Telefónica Germany, es begrüßt unsere Hauptgeschäftsführung Martin Kaul und Katharina Krüger, durch den Abend führt Marie-Christine Knop. Der Grüne Wirtschafts-Salon ist leider ausgebucht.
Innovation, Digitalisierung und Technologie
08. Juni 2026
EEG und Netzpaket: Wie lassen sich Erneuerbaren-Ausbau und eine faire Systemkostenverteilung verbinden?
Der rasante Ausbau der Erneuerbaren eröffnet Chancen für eine unabhängige und langfristig kostengünstige Energieversorgung. Zugleich bestehen die Herausforderung einer besseren Synchronisation mit dem Netzausbau und einer fairen Systemkostenverteilung vor dem Hintergrund erheblicher Investitionen in die Netzinfrastruktur. In der Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes und dem Netzpaket hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Vorschläge dazu gemacht, darunter die Einführung eines Redispatch-Vorbehalts, Baukostenzuschüsse auch für Einspeiser und eine Ausweitung der Direkt-Vermarktung. Ziel sind 80 Prozent erneuerbare Energien am Stromverbrauch bis 2030: Wie verbinden wir aber den zügigen Erneuerbaren-Ausbau mit einer fairen Verteilung der Systemkosten? Und wie können Netzengpässe berücksichtigt und zugleich die Integration volatiler Erzeugung verbessert werden? Stärken die Vorschläge Kosteneffizienz und Systemintegration oder drohen sie den Erneuerbaren-Ausbau auszubremsen? Darüber tauschen sich unsere Mitglieder aus mit Lars Rohwer MdB, Mitglied im Ausschuss Wirtschaft und Energie für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
28. Mai 2026
Alte Stärken, neue Chancen – Zukunft des Industriestandorts Sachsen-Anhalt
Die Industrielandschaft in Sachsen-Anhalt zeichnet sich durch eine spannende Mischung aus regional verankerten Unternehmen und neuen Playern aus: Traditionelle Wirtschaftsbereiche wie Chemie, Maschinenbau und Automobilzulieferer befinden sich inmitten von intensiven Transformationsprozessen, während sich neue Hightech-Branchen zunehmend etablieren. Wie lässt sich diese Dynamik zur langfristigen Stärkung des Industriestandorts nutzen? Und welche akuten Herausforderungen und Folgen ergeben sich aus den Lieferengpässen infolge des Irankriegs? Im Rahmen eines regionalen Round Tables bei Bayer im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen wollen wir diskutieren, welche politischen Weichenstellungen es braucht, um die Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts nachhaltig zu sichern: Alte Stärken, neue Chancen – Zukunft des Industriestandorts Sachsen-Anhalt Mit: Michael Kellner, MdB und Sprecher für Energiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Olaf Meister, MdL und Sprecher für Wirtschaft, Finanzen, Kommunales, Wissenschaft sowie Tourismus der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen-Anhalt. Die Veranstaltung setzt auf Austausch: Impulse, konkrete Unternehmensperspektiven aus der Region und eine offene Diskussion – u. a. mit Blick auf regionale Stakeholder und Netzwerke. Bringen Sie also gerne Ihre Perspektiven, konkreten Herausforderung und Lösungen mit ein.
Klimaneutralität, Energiewende und IndustriepolitikRegionalforen
11. Mai 2026
Digitale Souveränität als Standortfaktor
Digitale Souveränität ist zentral für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts. Auf dem Spiel stehen Sicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und die zukünftige Leistungsfähigkeit Deutschlands. Gleichzeitig zeigen aktuelle Daten eine weitgehende bis vollkommene Abhängigkeit deutscher Unternehmen von digitalen Technologien und Dienstleistungen aus Nicht-EU-Ländern. Welche Rahmenbedingungen sollte die Politik schaffen, damit Unternehmen Strategien für digitale Souveränität entwickeln und auch umsetzen können? Welche Rolle kann dabei Hessen als Hotspot für Rechenzentren spielen? Wie nutzen wir die steigende Nachfrage nach KI- und Quanten-Technologien für Wertschöpfung in Europa? Diesen und weiteren Fragen wollen wir im Rahmen eines regionalen Round Tables bei Siemens in Frankfurt am Main nachgehen: Digitale Souveränität als Standortfaktor  Nach einem Grußwort von Torsten Meister, Repräsentant für die Niederlassung Frankfurt und Landesbevollmächtigter für Hessen der Siemens AG, freuen wir uns auf eine Round Table Diskussion mit einer Keynote von: Prof. Dr. Haya Schulmann, Mitglied des Boards von ATHENE, Nationales Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit, und Professorin am Lehrstuhl für Informatik der Goethe-Universität Frankfurt Weitere Impulse von: Anna Lührmann MdB, Landesvorsitzende der Bündnis 90/Die Grünen in Hessen Mathias Wagner MdL, Fraktionsvorsitzender der Bündnis 90/Die Grünen im Hessischen Landtag Die Veranstaltung setzt auf Austausch, bringen Sie also gerne Ihre Perspektiven, konkreten Herausforderung und Lösungen mit ein.
Innovation, Digitalisierung und TechnologieRegionalforen
07. Mai 2026
Payment-Souveränität für Europa
Auf Europas Pfad zu mehr Unabhängigkeit im europäischen Zahlungsverkehr soll der Digitale Euro eine große Rolle spielen. Der Weg zur Einführung ist aber noch weit. Technische Infrastruktur und politische Regelungen müssen geschaffen und Kompromisse in der EU ausgehandelt werden. Damit der Digitale Euro eine Erfolgsgeschichte werden kann, sind wirtschaftliche Perspektiven und eine für private Akteure sinnvolle Umsetzung essenziell. Welche Schritte müssen EU und Bundesregierung gehen, um gemeinsam mit der Wirtschaft einen sicheren, aber dennoch schnellen und pragmatischen Weg zum Digitalen Euro zu finden?  Diese und weitere Fragen werden wir gemeinsam mit Moritz Heuberger MdB, Mitglied Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung, Bündnis 90/Die Grünen, sowie weiteren Gästen im Rahmen unseres Fachforums Innovation, Digitalisierung und Technologie diskutieren.  Zu Beginn eröffnet Christian Schäfer, Head of Payments, Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V. (DSGV) die Diskussion mit einem inhaltlichen Impuls. Im Zentrum des Austauschs stehen unter anderem folgende Fragen:  Welche Rolle spielt eine europäische Infrastruktur für den digitalen Euro bei der Reduzierung von Abhängigkeiten?  Welche parlamentarischen Hürden gibt es bei der EU-Verordnung zum digitalen Euro, und wie kann der Bundestag eine bindende Rolle einnehmen?  Wie wirkt sich der Zeitplan der EZB auf die nationale Digital- und Finanzpolitik aus und wie kann die Wirtschaft unterstützen?  Wie muss die technische Infrastruktur aussehen, um Transparenz und Unabhängigkeit zu gewährleisten? 
Innovation, Digitalisierung und Technologie
22. April 2026
Infrastrukturfinanzierung im Wandel – Wie kann privates Kapital zur Transformation beitragen?
Deutschland steht vor massiven Investitionsbedarfen in Verkehr, Energie und kommunale Infrastruktur. Das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) setzt wichtige Impulse – sofern es denn zukunftsorientiert und zusätzlich eingesetzt würde. Aber selbst ohne Zweckentfremdung wird das SVIK die Finanzierungslücke nicht allein schließen. Gleichzeitig warnen insbesondere Bündnis 90/Die Grünen vor höheren langfristigen Kosten, Intransparenz, Schuldenbremse-Umgehung und Risiken für demokratische Kontrolle. Auf der anderen Seite verweisen Versicherer und infrastrukturnahe Unternehmen auf Effizienzpotenziale, zusätzliches Kapital und eine bessere Verteilung von Bau- und Betriebsrisiken durch langfristige Kooperationsmodelle zwischen öffentlicher Hand und Privaten. Gemeinsam mit Andreas Audretsch MdB, stellv. Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, Tim Ockenga, Leiter Kapitalanlagen beim Gesamtverband der Versicherer (GDV), Patrick Kaczmarczyk, Ph.D., Ökonom an der Universität Mannheim am Kompetenzzentrum für Transformation, und Ihnen wollen wir u.a. folgende Fragen diskutieren: Unter welchen Bedingungen können solche Partnerschaften ein sinnvoller Baustein neben dem SVIK sein – und wann nicht? Wie lassen sich Effizienzgewinne, Gemeinwohlorientierung und Transparenz zusammenbringen? Welche Leitplanken braucht es, damit privates Kapital die Transformation unterstützt, ohne staatliche Verantwortung zu verdrängen?
Standortpolitik, Infrastruktur und Europa
16. April 2026
Der „Bau-Turbo“
Der „Bau-Turbo“ soll Deutschlands Wohnungsbau beschleunigen. Doch wie viel Geschwindigkeit kommt wirklich an der Baustelle an – und wo bremst die Realität? Der Wohnungsbau stagniert trotz hoher Nachfrage. Viele Akteure kämpfen noch mit komplexen Verfahren, fehlenden Anreizen und steigenden Kosten – und nun sorgt auch die neuerliche Diskussion um das Gebäudeenergiegesetz für zusätzliche Verunsicherung. Wir freuen uns, gemeinsam mit Hendrik Bollmann MdB, Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen, sowie Dietmar Walberg, Honorarprofessor an der Technischen Hochschule Lübeck und Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen, die aktuellen Pläne einzuordnen und mit Ihnen zu diskutieren: Setzt der „Bau-Turbo“ den Hebel an der richtigen Stelle an? Wo liegen die größten Umsetzungsprobleme in der Praxis? Welche weiteren Gesetzesänderungen oder Förderinstrumente wären am dringendsten notwendig, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen? Wie lässt sich Nachhaltigkeit mit Kosteneffizienz in Einklang bringen?
Standortpolitik, Infrastruktur und Europa
14. April 2026
Regionalforum Niedersachsen: Transformationsfinanzierung für Niedersachsen
Im Rahmen des Programms „Niedersachsen kann Zukunft“ stellt das Land in den kommenden Jahren nahezu 14,5 Milliarden Euro für zentrale Zukunftsinvestitionen bereit. Über die wirtschaftlichen Impulse, die nachhaltige Wirkung und die finanzpolitischen Aspekte dieses Investitionspakets möchten wir gemeinsam mit unserem politischen Gast, Finanzminister Gerald Heere, diskutieren. Das Investitionspaket soll in Klimaschutz, Infrastruktur, Bildung und wirtschaftliche Modernisierung fließen, davon ein Teil über kreditfinanzierte Haushaltsmittel. Daher werden wir uns u. a. folgenden Fragen widmen: Wie stärkt das Investitionspaket die wirtschaftliche Modernisierung und Wettbewerbsfähigkeit Niedersachsens? Welchen Hebel bieten kreditfinanzierte Haushaltsmittel für Unternehmen und Start-ups sowie für die Schaffung neuer Arbeitsplätze? In welchen Wirtschaftsbereichen können gezielte Investitionen die Transformation besonders wirksam beschleunigen?
RegionalforenStandortpolitik, Infrastruktur und Europa